Known Problems with the C5

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siggi
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Known Problems with the C5

Beitrag von siggi » 22.08.2018, 16:22

Hallo

in diesem Dokument wird was beschrieben, wie man den "Pod" etwas schonender betreiben kann:

http://c5alive.co.uk/oldstuff/pub/downl ... Manual.pdf

Dort heißt es auf Seite 27:
4. Electronic component failures in the pod.
Virtually all the circuitry is provided by a single integrated circuit. This chip obviously cannot be repaired.
The robustness of the pod can be increased by fitting a resistor of value 10 K Ohms in the lead feeding pin 6.
Ist mit "Pin 6" der Pin an der ULA gemeint (der am Stecker X1 an Pin 9 führt)?
Oder ist damit der Pin 6 am Stecker X1 gemeint, der zu Pin 3 der ULA führt?

Schaltplan des POD ist auf Seite 23.


Gruß
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Re: Known Problems with the C5

Beitrag von siggi » 22.08.2018, 20:16

Aha, es ist wohl Pin 6 am Stecker gemeint. Denn weiter oben (S. 25) steht (allerdings mit anderem Widerstandswert!):
Reliability
Static discharge can damage the ULA. It is also possible for the LM358 amplifier in the control box to fail. Some simple modifications have been devised to overcome both these shortcomings. They are as follows:
Instrument pod
• Connect a 47 K resistor in series with the track from X1 pin 6 to IC1 pin 3
• Connect catch diodes (IN914) to Vcc and GND on IC1/4
Control box
Sinclair C5 Service Manual 25
• Derive power for IC2 (Pin 8) from the +5VA supply instead of the +12v
Hier sind es 47k, weiter unten dann 10K ....

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Re: Known Problems with the C5

Beitrag von Paul » 22.08.2018, 20:58

Soweit mir bekannt ist das wichtigste der letzte Punkt:5V statt 12V.
Theoretisch ist zwischen Theorie und Praxis kein Unterschied.
Praktisch allerdings wohl.

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Re: Known Problems with the C5

Beitrag von siggi » 23.08.2018, 17:14

So, der OP in der Control-Box ist auf +5V umgestellt und der 47K-Schutzwiderstand ist im Pod eingelötet.

Gibt es sonst noch Verbesserungen, die den C5 länger leben lassen?

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Re: Known Problems with the C5

Beitrag von Paul » 23.08.2018, 17:43

Die größte Schwachstelle ist das Getriebe.
Das schützt man durch verhindern das der Motor im Stand eingeschaltet wird oder durch steuern des Motors durch PWM statt digital ein/aus.
Rückwärts schieben mag der C5 gar nicht. Da müsste eine wesentlich stärkere Schutz Diode ran als derzeit. Sonst brennt sie durch und die Elektronik geht hops.
Theoretisch ist zwischen Theorie und Praxis kein Unterschied.
Praktisch allerdings wohl.

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Re: Known Problems with the C5

Beitrag von siggi » 23.08.2018, 18:27

Gibt es zu der "Dicke" einer belastbareren Schutzdiode denn eine Empfehlung oder Erfahrungswerte?
Ich wohne oben am Berg, da geht's in jede Richtung runter. Heimwärts dann hoch. Und wenn er die Steigung nicht schaft (trotz mittreten :wink: ) und am Hang hängenbleibt, kann ich ja nicht ausschließen, daß er dann auch mal rückwärts rollt. Das sollte er halt kurzzeitig abkönnen ...
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Re: Known Problems with the C5

Beitrag von Paul » 23.08.2018, 20:16

Leider weiß ich die Antwort nicht.
Ich habe mich damit begnügt den C5 seehr langsam Rückwärts zu schieben und wenn möglich dies ganz zu vermeiden. Da ist derzeit ne Standard Diode drin, keine Ahnung ob 1A oder 2A. Ich würde ne Dicke Diode kaufen und parallel zum Motor montieren. 20A oder dicker.
Bei mir ist das derzeit nicht mehr notwendig da ich einen Controller von Q4D verwende (100A). Wegen PWM. Und auf 24V. Der kann das ab und das Getriebe wird geschont.
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Re: Known Problems with the C5

Beitrag von siggi » 09.09.2018, 15:44

Ich habe mal nach "dicken" Dioden mit Kühlkörper geguckt (die Energie, die der Motor im Rückwätslauf generiert, soll ja nicht gleich die Diode durch Selbsterwärmung diese gleich wieder auslöten), aber nichts für mich gefunden.
Habe dann den 50A Gleichrichter genommen, von dem ich eine Diode benutze und der einen dicken Kühlkörper hat (den ich am Fahrgestell angebracht habe):
https://www.ebay.de/itm/Einphasig-Bruck ... Sw4-lakUpo

Vermutlich kann ich damit den Himalaya rückwärts runterrollen :mrgreen:

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Re: Known Problems with the C5

Beitrag von Paul » 09.09.2018, 15:48

Der Preis ist doch akzeptabel.
Damit solltest du die potentiellen Probleme umgangen haben.
Himalaya rauf habe ich bedenken, runter müsste problemlos gehen. Wäre mir vorwärts aber lieber als Rückwärts :mrgreen:
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Praktisch allerdings wohl.

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