Vorstellung und erste Probleme

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Natuvell
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Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von Natuvell » 18.10.2016, 19:30

Hallo in die Runde,
Wollte mich mal allen vorstellen, mein Name ist Jochen, komme aus der schönen Pfalz und besitze einen ZX81 Issue 3.

Ich hatte in den letzten Wochen schon mit Karl geschrieben, seinen ZX8 CCB eingebaut und endlich mal wieder nach 33 Jahren am ZX81 kleine Programme geschrieben. Tolles Bild, alles wunderbar, bis auf die Tatsache das ich es nicht schaffte auf der Platinen Rückseite anzulöten sondern vorsichtig direkt an der ULA, hat ja auch funktioniert.
Und wie es nun mal so ist im Leben, gestern alles aufgebaut, Stromversorgung dran und nur kurz ein weißes Bild, dann wieder schwarz…hmm…nochmal, das gleiche wieder.

Was jetzt…beim günstigsten anfangen dachte ich mir Kabel vom Netzteil gecheckt, das ist ein Netzteil vom Atari 2600, ging ja auch vorher und beim Vorbesitzer. Ok, Netzteil von meinem HIVE, umgestellt auf 9V Polarität gecheckt, dass gleiche wieder. Um euch nicht zu langweilen, kürze ich mal ab was ich mit dem Multimeter überprüfen konnte. Dazu möchte ich sagen, ich bin kein Experte was Elektronik angeht, nur reines Hobby.
An der ULA direkt und am CCB habe ich die 5V gemessen. Eingangsspannung habe ich nicht geprüft.

Was mir auffiel: Ich habe ja die Möglichkeit an den 2 Potis des CCB das Bild einzustellen, was vor paar Tagen super geklappt hat. Ich habe mal die Spannung am Ausgang des CCB gemessen und sobald ich 1V erreiche habe ich das weiße Bild, ich schaffe es aber nicht, dass Bild zu „halten“ ich messe dann immer 1,14V und das Bild ist weg, also schwarz. Mit meinem DELL 2001fp geht sofort in den Energy Save Modus, da kann ich nix einstellen. Was auch nicht geklappt hat, war den Pixel Trimmer auf Maximum zu stellen für ein komplett weißes Bild. Wie gesagt, 1/100 Umdrehung zu weit, Bild ist weg. Vielleicht habe ich was falsch gemacht…bin ziemlich ratlos. Es ging ja alles

Zum dem Mainboard muss ich noch sagen, der Vorgänger hat die Tastatur getauscht, dass funktioniert perfekt. Habe alle Tasten ausprobiert. Er hat das Board, aber scheinbar in Kontaktspray ?? oder irgendwas was einen Film hinterlässt getaucht. Ich habe versucht den Großteil vor dem CCB Einbau abzunehmen. Auf dem Board sieht auch jede Lötstelle oxidiert aus, wie Patina, ich hab es nicht geschafft da eine Lötstelle aufzuschmelzen. ( Deswegen auf Vorderseite direkt an die Beinchen der ULA, was bombenfest hält und ne halbe Sekunde pro Kabel dauerte)
Ich habe mir schon 2 Threads durchgelesen einmal mit einem Issue1 Board, das sieht für mich wesentlich leichter aus, gefühlt die halben Bauteile. Leider hören die Threads meistens aprubt auf.

Ich muss noch schauen wegen einem Bilderhoster, dass man auch schön vergößern kann und werde dann die Bilder nachreichen. Mir ist hier und da was aufgefallen, was aber vor dem Umbau auch schon war, zb ein Widerstand der nicht mehr so gut aussieht.
Bilder:
https://picload.org/image/rdldaggg/fullsizerender.jpg
https://picload.org/image/rdldaggd/img_1378.jpg
https://picload.org/image/rdldaggo/img_1379.jpg
https://picload.org/image/rdldaggc/img_1380.jpg
https://picload.org/image/rdldagro/img_1381.jpg
https://picload.org/image/rdldagrc/img_1384.jpg

Liebe Grüße von mir und meinem Zeddy und ein dickes Danke vorab !!
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von ZX-Heinz » 18.10.2016, 21:11

Hallo Natuvell,
herzlich willkommen im Forum! Also zuerst einmal: Die Idee, an der ULA zu löten, ist nicht ganz optimal, da man diesen seltenen Baustein lieber unangetastet lassen sollte. Aber das ist ja nun mal Geschichte. Auf Deinen Bildern ist gar kein ZX8 CCB zu sehen. Ist der wieder ab, oder stammen die Bilder aus der Vor -ZX8 CCB-Zeit?
Ich habe Dich so verstanden, dass das board zusammen mit dem ZX8 CCB schon einmal prächtig lief und nun plötzlich ausgefallen ist.
Die Lötstellen und auch die Widerstände und Durchführungen sehen teilweise recht mitgenommen aus, als hätte das board einige Zeit in ätzenden Dämpfen verbracht. Man könnte mit einem Glasfaserpinsel sehr verdächtige Stellen reinigen und dann entscheiden, ob Nachgelötet werden muss. Aber das ist von Ferne schwer zu sagen. Am besten wäre es, wenn Du Dir die Signale einmal mit einem Oszi ansiehst. Was sagt denn der Zeddy beim Anscchluss an einen Röhrenfernseher im UHF-Bereich?
Das ZX8 CCB ermöglicht ja auch die Umschaltung auf inverses Bild. Probier doch das einmal, vielleicht ist das stabiler.
Gruß, Heinz

PS. Jetzt sehe ich erst, dass ja die Plusleitung zum Modulator abgeknipst ist. Also TV scheidet erst mal aus. Der graue 33µ-Elko ist auch nachträglich eingebaut, wozu auch immer. Und R2 sieht irgendwie zerdrückt aus. Alle Betriebsspannungen direkt an den chips sollten als erstes nachgemessen werden. Vielleicht hat sich auch eine Masseverbindung aufgelöst.
Weiter: Abziehen aller chips, Kontakte reinigen, Fassungen auch, soweit möglich, und wieder einstecken. Ich vermute stark einen galvanischen Fehler.

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ZX-Heinz
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von ZX-Heinz » 18.10.2016, 21:34

Dringender Verdacht: Der angematschte Wdst R2 (neben dem grauen Ungeheuer von Elko) sieht aus, als wäre der Metallanschluss geplatzt. Über R2 wird RAMCS gesteuert, das könnte schon der Hauptfehler sein. Also bitte Widerstandswert im EINGEBAUTET Zustand messen! Soll: 680Ohm.

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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von tokabln » 18.10.2016, 22:36

Auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum.

Ich muß Heinz zu seinen Hinweisen beipflichten. Der Widerstand R2 ist definitiv rechtsseitig aufgeplatzt, warum auch immer. Da würde ich garnicht erst messen sondern den gleich ersetzen. Auch die Platine sowie die ganzen Anschlußbeinchen der Bauteile sehen sehr jämmerlich aus, als ob das Ganze Jahre im feuchten Keller verbracht hat. Hier sollte eine Grundreinigung Oxidschichten und Verunreinigungen entfernen, das gilt auch für alle gesockelten Bauteile. Auch würde ich die Elektrolyt Kondensatoren sofort gegen neue Elkos austauschen, da die verbauten mit den Jahren ausgetrocknet sind und dann zu Fehlern führen können wobei auch durchaus hohe zerstörerische Ströme fliessen können.

Erst nach diesen Aktivitäten würde ich Messungen starten um nicht durch die beschriebenen Problemstellen neue oder weitere Probleme zu erzeugen. Wenn also die ersten Aktivitäten erfolgt sind, dann würde ich mit Spannungsmessungen weitermachen. Das wäre meine Vorgehensweise auch aus gemachten Erfahrungen.
Lieben Gruß Torsten
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von PokeMon » 19.10.2016, 00:01

Das Löten ist möglicherweise schwierig, weil die Platine industriell und vermutlich bleifrei verlötet wurde. Zumindest kann es ein Sonderlot sein, welches sich mit bleihaltigem Standard Lötzinn schlecht verbindet. Ich würde mal 400 Grad am Lötkolben ausprobieren, wenn Du das einstellen kannst. Aber nicht lange drauf rumbraten und am Besten etwas frisches Lötzinn zuführen wenn Du kein Flussmittel hast. Es spricht aus meiner Sicht aber auch nicht so viel dagegen, direkt an den ICs Kabel anzulöten. Das mache ich häufiger, auch an der CPU o.ä. - geht halt schnell und einfach. Allerdings bei Sockeln gut aufpassen, dass das Lötzinn nicht in den Sockeln tropft sonst wird es schwierig den Chip wieder rauszubringen. Gesockelte ULAs sind sowieso recht selten anzutreffen bei späteren Modellen (ISS3).

Was das CCB angeht, stell mal die Trimmer so wie auf dem Foto ein:
Bildschirmfoto 2016-10-18 um 23.44.34.png
Bildschirmfoto 2016-10-18 um 23.44.34.png (447.21 KiB) 1957 mal betrachtet
Und dann verstell mal nur den linken Trimmer auf dem Bild und zwar langsam. Der Einstellbereich ist klein aber der Cursor sollte doch in einem Winkel von 20-25 Grad einstellbar sein. Feintuning kann man dann vornehmen, wenn man ein gutes Bild hat. Mit modernen Fernsehern ist das unter Umständen schwierig weil die oft sofort um- oder abschalten wenn das Signal nicht gültig ist. Röhrenmonitore sind besser. Du kannst es auch testweise zwischen 3 Uhr und 9 Uhr in 30 Minuten Schritten einstellen und mal testen, ob Du ein Bild bekommst.

Der rechte Trimmer ist für das Sync Signal - das ist aber weitestgehend unkritisch. Da kannst Du ggf. auch einfach mal 9 Uhr, 6 Uhr und 3 Uhr ausprobieren und dann den anderen Trimmer langsam drehen resp. in kleinen Schritten verstellen und versuchen ein Bild zu bekommen. Mit einem alten Fernseher geht das leichter.

Ansonsten würde ich mal bei Deinem Modell auch den Reset Kondensator austauschen resp. einfach mal verdachtsweise alle Elektrolytkondensatoren. Wenn die altern, können die Schwierigkeiten machen. Die trocknen oft über die Jahre aus und verlieren deutlich an Kapazität. Der blaue direkt an der CPU ist für den Reset.
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von Natuvell » 19.10.2016, 12:39

Vielen Dank euch allen für die vielen hilfreichen und ausführlichen Antworten

Habe gestern Abend noch nach dem Umräumen, bin gerade dabei zu Hause ein bisschen umräumen renovieren und so, den Zeddy nochmal anzuschließen. Dann habe ich mal noch weiter gemessen und zwar:
Eingangsspannung liegt bei knapp 9V.
ULA Pin 40 nach wie vor 5V (die Werte sind aufgerundet waren meine ich 4,82V, vlt. wichtig ?)
ULA Pin 16 habe ich 3,45V
Was mir auffiel, die 3,45V liegen auch am CCB Ausgang an, Potis regeln einwandfrei, schließe ich den TV an geht dieser Wert runter, sprich ich kann drehen wie ich will, über 1,14V komme ich nicht. Wenn das für euch logisch und ein Anfängersatz war, dann streichen ;-)

Ja, es hat locker eine Stunde lang alles perfekt funktioniert:
https://picload.org/image/rdldwapo/img_1385.jpg

Der CCB mit den Einstellungen, ok ein bisschen nah am Kühlblech wenn ich das so sehe, aber ich wollte die Kabel ausreichend nach Außen führen und das Klebeband hält echt stark.
https://picload.org/image/rdldwapp/img_1387.jpg

Der Zeddy im Ganzen:
https://picload.org/image/rdldwapc/img_1386.jpg

Man verzeihe mir die Unordnung auf dem Tisch und es sieht wüst aus, aber ich hatte nur den einen Tisch und wollte verschiedene Eingänge des TV testen. Später bekommt jeder Hersteller seinen eigenen Tisch inkl. Monitor.

Zum Thema Reinigen:
Wie mache ich das am Bsten ? Sind solche Glasradierer empfehlenswert : https://www.amazon.de/dp/B016ZXN3NG/ref ... G4BE&psc=1
In einem anderen Thread habe ich von Zitronensäure gelesen ? Ein anderes chemisches Zaubermittel ?

Zum Löten, ich merke schon, mit meinem einfachen Lötkolben komme ich nicht weit, da ich noch andere Patienten habe.
Wäre das in Ordnung ?: https://www.amazon.de/dp/B016ZXN3NG/ref ... G4BE&psc=1

Und vielleicht das hier, weil öfters davon die Rede ist, kein Profigerät aber ich hätte mal einen Anfang: https://www.amazon.de/DSO138-Digital-Os ... szilloskop

Sorry, ich weiß der Thread ist ziemlich lang. Denkt ihr der Zeddy ist noch zu retten, oder gleich mal bei eBay einen weiteren ersteigern ? ich muss sagen, es macht mir aber auch Spaß zu basteln.
Wenn jemand aber einen Zeddy abzugeben hat, gerne.
@Karl, gibt es eigentlich noch die ZX More Bausätze ? Oder da vielleicht einer abzugeben ? Am liebsten natürlich selbst zusammenbauen, Lerneffekt und Späß sind größer.

Die Elkos werde ich dann tauschen. Welche brauche ich genau, ich kann nicht alle erkennen und möchte nix falsch machen. Gibt es eine Übersicht ? Habe das nur von der Issue 1 gefunden.
Und soll ich den Elko der nicht reingehört rauslöten ?

Vielen Dank euch allen und Danke fürs Lesen
Jochen
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von ZX-Heinz » 19.10.2016, 15:50

Hallo Jochen,
die Vorredner haben alle Recht. Nun nochmal zu einigen Details:

1. Ich denke, dass der Zeddy durch einen galvanischen Fehler (der durchaus erst während des Betriebes und Aufwärmen der Platine auf Zimmertemperatur oder ein bisschen drüber passiert sein kann - bei dem Zustand der Platine!) gar nicht richtig bootet. Z.B. R2 wäre erster Fehlerkandidat. Aber auch die Durchkontaktierung in der Nähe von Pin14/15 des BASIC-ROMs - von der Rückseite her besser zu sehen - sieht sehr schlecht aus und müsste durchgemessen werden.

2. Viele Elkos sind ja nicht drin, nur zwei, die könntest Du tauschen, um Probleme auszuschließen. Der graue Elko dagegen gehört gar nicht hinein!

3. Das CCB klebt zu dicht am Kühlblech, es könnte zu Kurzschlüssen kommen. Das Kühlblech trägt ja GND-Potential.

4. Der gen. Glaspinsel wäre O.K., solchen habe ich auch. Vielleicht bekommst Du einen ohne viele "Ersatzspitzen" und sparst 6€.

5. Der gen. Oszi ist Mist. Für wenig Geld (~50€) nimmst Du lieber einen klassischen Röhrenoszi, z.B. den HM307.

6. Die Spannung an ULAPin16 hat nichts zu sagen. Haben denn die anderen chips die richtige Betriebsspannung von +5V? (CPU ZX80: Pin11-29, RAM Pin 12-24, ROM Pin 12-24) Vorsicht beim Messen, nicht abrutschen!!!

So sollte ein board von hinten aussehen (mit älterem CCB von Pokemon):
#4.jpg
#4.jpg (99.33 KiB) 1905 mal betrachtet
Gruß, Heinz

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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von PokeMon » 19.10.2016, 18:36

Also die Spannung an Pin 16 sollte nicht absacken, wenn Du außen am Ausgang des ZX8CCB einen Monitor oder Fernseher anschließt. Oder hast Du ihn direkt angeschlossen ? Am Besten schickst Du mal Bilder von Deinem kompletten Setup mit angelöteten Kabeln. Vielleicht liegt das Problem auch dort. Ein normaler Videoausgang hat einen Eingangswiderstand von ca. 75R. Wenn das direkt an der ULA angeschlossen wird, könnte ich mir diesen Einbruch auch vorstellen. Ist aber auch nicht zu empfehlen.

Generell stellt das Messgerät an Pin 16 (Videosignal) der ULA nur eine Mischspannung dar, die recht abhängig vom Bildschirminhalt ist. Solange der sich aber nicht verändert, sollte sich auch diese Mischspannung nicht großartig verändern wenn man einen Monitor oder Fernseher anschließt. Ansonsten sieht Dein Board doch sauber aus, was willst Du da reinigen ? :wink:
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von PokeMon » 19.10.2016, 22:34

Natuvell hat geschrieben: @Karl, gibt es eigentlich noch die ZX More Bausätze ? Oder da vielleicht einer abzugeben ? Am liebsten natürlich selbst zusammenbauen, Lerneffekt und Späß sind größer.
Ja, ich muss nur ein Muster aufbauen weil es Änderungen an der Hardware gab bei einer neuen Revision. Diese Woche bin ich noch mit dem ZXblast beschäftigt, dann kommt wieder ZXmore an die Reihe. 8)
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von msch » 20.10.2016, 13:19

Also wenn ich mir Deine Hires-Fotos so ansehe, frage ich mich, ob die Platine vollkommen verölt oder gar mit Lack überzogen ist... da glänzt ja alles, sogar die Bauteiloberflächen (z.B. Z80).
manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern.
werch ein illtum! (Lichtung, Ernst Jandl)

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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von Natuvell » 20.10.2016, 15:32

Ja, das ist wie Öl. Richtiger Schmierfilm. Die meisten Bilder sind direkt nach dem Aufschrauben. Den Großteil habe ich schon weggenommen. Hinterlässt Kontaktspray solche Rückstände ? Ich habe mir echt schon überlegt das ganze Board zum Entfetten in Aceton zu baden ;-)

Eine Frage habe ich noch an die Spezialisten, wenn ich demnächst in den Conrad fahre wegen Lötstation, Kleinteile etc.

Elkos: Ich habe nur eine Bauteilliste vom ISS 1 gefunden ( Bausatz )

C3 : 22µF 16V den habe ich auch
C5 : 1µF 5V, kann ich nicht so gut erkennen.

Die Volt Angaben sind ja imho mindestwerte, um wieviel kann ich da drüber gehen ? 50V z.B. ?
Es sind ja Axial Elkos, weiß nicht wie da die Auswahl ist. Momentan geht auch die Conrad Seite nicht richtig.

Widerstand an der Tastatur habe ich noch so einen Kandidaten entdeckt, Farbringe und Plan 1K Ohm ?
Bei dem 680 Ohm Kandidaten gibt es da Alternativen oder ist 680 Ohm was gängiges ?

Alles andere an Tests am Wochenende wenn ich wieder zu Hause bin

DANKE !!!!

LG Jochen
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von ZX-Heinz » 20.10.2016, 16:54

Hallo Jochen,
es gäbe eine Radikalvariante: Da die meisten chips gesockelt sind, könntest Du die ziehen und Dir ein board aus einem defekten Zeddy besorgen, das technisch nicht so angegriffen ist. Das bekommst Du hier im Forum sicher für kleines Geld. An Deinem board sehen wirklich viele Lötstellen schlimm aus, und ich habe noch eine zweite Durchkontaktierung (in der Mitte) gefunden, die nachgemessen werden sollte. Aceton würde wahrscheinlich alle Lacke anlösen und das board zerstören. Kämen höchsten Seifenwasser und Malerpinsel in Frage.

In der Zwischenzeit baust Du Dir, wenn Du Lust am Löten hast, einen ZX81NU auf, vielleicht gibt es noch Leiterplatten. Mit dem NU hast Du dann ein fröhliches, zeitgemäßes Leben mit SPI-Anschluss (zusammen mit einem Vdrive kannst Du dann auch USB-Sticks anstecken) und Video!!! Der passt auch prima in das alte Zeddygehäuse, braucht kein CCB und keine Kühlung mehr und hat 32k RAM. FORTH wird dann auch möglich. Und HiRes. Und Zeddynet...

Wenn Du Deine Zeit aber wirklich in das alte board stecken willst, so sind die von Dir genannten Elkos schon richtig. Spannungswert ist egal, von 10V aufwärts ist gut (Je kleiner die Spannungsfestigkeit, desto kleiner auch die Baugröße). Axial wirst Du schwerlich bekommen, nimmst Du halt radial und legst die Elkos hin (Evt. Verlängerungsdraht nötig). 680 Ohm ist Standard.

Hast Du den 680er denn einmal im eingebauten Zustand ausgemessen, ob er ein Übeltäter ist? Vielleicht der Entscheidende?

Gruß, Heinz

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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von Kai » 20.10.2016, 20:07

Ich würde an dieser Platine auch nicht mehr viel versuchen. Wenn die Kontakte der Sockel auch so oxidiert sind wie der Rest, musst Du mindestens auch alle Sockel tauschen. Das lohnt wirklich nicht. Du kannst es gern mit Reiniger, vielleicht auch Ultraschallbad oder Aceton versuchen. Aber wie gesagt - keine große Mühe damit machen. Die ICs retten, ok, aber auch die verbaute 184er ULA ist recht verbreitet und gerade deswegen unbeliebt, weil sie ein mieses Bildsignal erzeugt. Die kann man eigentlich nur mit dem CCB gebrauchen oder halt klassisch über UHF am alten Röhren-TV.
Brauchbare Platinen haben einige hier liegen (mich eingeschlossen) und auch nagelneue 210er ULAs. Dir wird hier auf jeden Fall geholfen werden!

ingo
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von ingo » 21.10.2016, 08:26

Natuvell hat geschrieben:Ich habe mir echt schon überlegt das ganze Board zum Entfetten in Aceton zu baden ;-)
Aceton würde ich keinesfalls versuchen (löst auch den Lack der meisten Bauteile an und zerstört möglicherweise die Fassungen. Reiner Alkohol ist sicher besser geeignet. Aber dann würde ich abschnittsweise reinigen statt baden. Bref Powerreiniger gegen Fett wäre auch eine Variante (wird von einigen Radiosammlern bevorzugt). Danach lange trocknen.

Gruß Ingo.
Man darf die Menschen nicht mit ihren Engsten alleinlassen. (Zitat: Peter Glaser)
Solange es keine Künstliche Dummheit mit ihren jeder Vernunft unzugänglichen taktischen Vorteilen gibt, mache ich mir wegen KI keine Sorgen. (auch Peter Glaser)

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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von tofro » 21.10.2016, 09:36

Simpler Spiritus ist auch OK. Da ist zwar Wasser drin, schadet aber nix, solange man die Teile lange genug (24h) trocknen lässt. Baden und im Bad mit einem Pinsel abpinseln. Die Heizkörper sind ja wieder an ;) Löst zwar manche Schutzlacke auf Platinen an, macht aber nix, solange man nicht im halbtrockenen Zustand abzuwischen versucht.

Irgendwas fieseres würde ich, wie die anderen schon geschrieben haben, nicht nehmen. Auch nicht irgendwelche anderen Reinigungsmittel, von denen ich nicht vorher weiß, ob sie nicht irgendwelche Rückstände hinterlassen.

Gruß
Tobias
"On two occasions I have been asked, 'Pray, Mr. Babbage, if you put into the machine wrong figures, will the right answers come out?' ... I am not able rightly to apprehend the kind of confusion of ideas that could provoke such a question."

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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von schombi » 21.10.2016, 09:43

Als gelernter Chemielaborant und als Angestellter eines US Konzerns, der u.a. in HPLC macht:

2-Propanol (=iso-Propanol) ist eigentlich mein Reinigungsmittel der Wahl. Klar ist die Fettlösekraft von Aceton wesentlich stärker, aber Aceton greift auch fast alles an, was aus normalem Plastik ist. Zudem ist 2-Propanol viel billiger als reiner Alkohol (=Ethanol). Spiritus dagegen hat Zusätze und Verunreinigungen (Pyridin ist zwar nicht mehr erlaubt, aber es werden Methyethyketon, Cyclohexan uvm. zur Vergällung verwendet), die dem Plastik ebenfalls nicht bekommen dürften.

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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von tokabln » 21.10.2016, 10:08

Was sicher auch geht, sind Produkte der Firma Kontakt Chemie, wie Leiterplattenreiniger und ggf. anschliessender Spülung

https://www.reichelt.de/Sprays-fuer-die ... =16&SHOW=1

Aber auch eine Reinigung unter lauwarmen Wasser mit Spülmittel und Pinsel und anschliessender Spülung mit destilliertem Wasser sowie danach anschliessendem Ausblasen des Restwassers plus einer langen Trocknung (2-3 Tage) können hier helfen.

Schau mal hier rein... auch wenn es für ein Fremdprodukt ist :D , aber Peter Sieg hat hier einiges zusammengetragen was sich übertragen lässt.

http://ftp.fau.de/aminet/docs/hard/Retro-Computing.pdf

Solltest Du Dich gegen eine Reinigung und einsetzen einer anderen Platine entscheiden, dann nehme ich Dir gerne das gute Stück ab.
Zuletzt geändert von tokabln am 21.10.2016, 10:13, insgesamt 1-mal geändert.
Lieben Gruß Torsten
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von klf » 21.10.2016, 10:12

Zum Reinigen richtig verschmutzter Leiterplatten nimmt man einen Schaumreiniger wie z.B. Electrolube Safewash 2000: http://de.rs-online.com/web/p/prazision ... r/2904881/

Aufsprühen, mit einer Bürste kräftig einarbeiten, unter fließendem Wasser abspülen und mit Pressluft trocknen. Zum Trocknen kann man die Leiterplatte auch bei 80°C in einen Klimaschrank packen.


70% Isopropanol / 30% Wasser eignen sich auch gut, vor allem im Ultraschallbad. Das aber nur für Profis mit richtigem Equipment und Abzug -- das Zeug ist brennbar!

Aceton solltest Du nur in begründeten Einzelfällen verwenden, da es viele Kunststoffe angreift. Die Leiterplatte und echtes (grünes gegossenes) Lötstoplaminat werden nicht angegriffen. Bei historischen Leiterplatten und bei diesen bunten "Maker"-Platinen muss das nicht unbedingt der Fall sein. Deren Lacke sind meist Siebdruck.


Du kannst auch einfach die ICs runterziehen und das Ding in die Spülmaschine packen. Üblicherweise nimmt man dazu eine Industrie-Spülmaschine aus Gütersloh in Verbindung mit einem Industriereiniger. Ein Haushaltsgerät mit normalem Reiniger (keine Tabs!) tut's aber genauso. Der Tip stammt aus einem alten HP-Journal, die empfehlen dort Calgonite von Reckitt-Benkiser.

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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von msch » 21.10.2016, 12:42

tokabln hat geschrieben: Schau mal hier rein... auch wenn es für ein Fremdprodukt ist :D , aber Peter Sieg hat hier einiges zusammengetragen was sich übertragen lässt.
http://ftp.fau.de/aminet/docs/hard/Retro-Computing.pdf
Hey, ich wusste gar nicht, dass es eine frei verfügbare Version von Peter Siegs Buch gibt :-)
s.a.: https://github.com/petersieg/Retro-Computing

Weisst Du, ob es signifikante Unterschiede zu seiner 5. Auflage aus 2012
https://www.amazon.de/Commodore-Hardwar ... 3938199210
gibt?

Das PDF hat ja einen deutlich größeren Umfang (Seitenzahl).
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von Natuvell » 21.10.2016, 12:55

Vielen Dank für die ganzen Tipps bisher.

War gestern schon zu Hause und habe mal angefangen die ersten Dinge auszutesten.

Widerstand 680 Ohm, ja funktioniert noch, 684 Ohm habe ich gemessen. Dann habe ich an dem Elko der nicht reingehört ein bisschen gezogen und der war ja mit dem Widerstand zusammengelötet und war lose :shock:

https://picload.org/image/rdlldpwl/img_14461.jpg

Eigentlich habe ich mich gefreut, ok, alles sauber gemacht und mit Lötfett bestrichen und wieder eingelötet. Auch hier wieder, nur mit Mühe. Ich habe ja wirklich schon viele Neuteil gelötet, auch viele Kabel, aber nur mit Mühe kontte ich eine Verbindung herstellen. Das ist bestimmt getränkt mit Lötschutz :lol:
Leider kein Erfolg, kein Bild am Monitor.
Ich habe dann ne Durchgangsmessung gemacht, hat gepiepst, vielleicht funktionierte das auch so nicht.

https://picload.org/image/rdlldpwi/img_14481.jpg

Bis auf das RAM ist alles gesockelt und dank dem Schmierfilm geht ja alles einfach raus. Ich habe gestern die ULA gezogen, da war sogar in den Sockeln "Öl".
Ich habe das ganze mit dem ZX Nu und dem More verpasst, sonst hätte ich schon längst beide.
Zu diesem ZX81 kam ich so: 3 Dörfer weiter war das nur, die Tastatur wurde erneuert, hat ja auch ca. 25€ Wert plus Arbeit, 16K Erweiterung war dabei und ich sah ja, funktioniert an einem 35cm Röhre einwandfrei. Habe 40€ bezahlt weil der Zustand für mich ok war und ja funktionierte. Bei mir hat er ja auch mit Speicherweiterung funktioniert. Aber das ist jetzt Geschichte...
Also wenn jemand ne Platine anzubieten hat, auf die ich dann meine ICs stecken kann, gerne. Den CCB habe ich ja an der ULA direkt dran, kann ich ja so lassen. Hoffentlich habe ich den CCB nicht gekillt.
@ Torsten, schreib mir einfach mal ne PN, dann können wir in dieser Sache am Ball bleiben. Ich bin am überlegen, morgen fahre ich nach Mannheim zur Retro Messe, mal sehen was sich dort ergibt.

Ahso, wie gesagt wenn jemand einen ZX More, oder ZX Nu abzugeben hat, gerne als Bausatz auch PN. Der ZX MoreMore steht ja wie ich verstanden habe auch in den Startlöchern.

Danke an Alle

Jochen

@Torsten, danke für das PDF, weil ich ja auch noch C64 und 2 Amiga habe. Die anderen "Patienten"
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von msch » 21.10.2016, 14:47

Du solltest mal zu unserem jährlichen Treffen in der Rhön kommen - da gibt es immer einen Flohmarkt, hier kannst Du alles mögliche für wenig Geld oder sogar geschenkt bekommen.
Zeddy-Platinen gibt es da auf jeden Fall in unterschiedlichen Qualitäten. Ansonsten lohnt sich das Treffen natürlich generell, es ist immer sehr interessant und es gibt viel zu sehen und zu lernen :-)
s.a. http://forum.tlienhard.com/phpBB3/viewt ... f=2&t=1811
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von tokabln » 21.10.2016, 15:30

msch hat geschrieben:
tokabln hat geschrieben: Schau mal hier rein... auch wenn es für ein Fremdprodukt ist :D , aber Peter Sieg hat hier einiges zusammengetragen was sich übertragen lässt.
http://ftp.fau.de/aminet/docs/hard/Retro-Computing.pdf
Hey, ich wusste gar nicht, dass es eine frei verfügbare Version von Peter Siegs Buch gibt :-)
s.a.: https://github.com/petersieg/Retro-Computing

Weisst Du, ob es signifikante Unterschiede zu seiner 5. Auflage aus 2012
https://www.amazon.de/Commodore-Hardwar ... 3938199210
gibt?

Das PDF hat ja einen deutlich größeren Umfang (Seitenzahl).
Hallo Mathias,

Deine Frage kann ich Dir leider nicht wirklich korrekt beantworten. Ich bin durch Zufall vor ein zwei Tagen auf dieses Dokument gestossen, da ich einen alten C64 mit 1541 und Prologic DOS Floppyspeeder überarbeite. Auf der Suche nach Unterlagen zum Prologic DOS und der damit verbundenen Verkabelung (diese fehlte mir) bin ich beim "gurrglen" auf diese Seite gestossen. Ob das da legal steht kann ich Dir nicht sagen. Wenn man nach der offiziellen Version von Peter's Buch sucht, so sind dort einige Artikel als *New* markiert. Wenn ich dann das PDF Inhaltsverzeichnis ansehe, würde ich sagen das diese Artikel dort enthalten sind.

Ich gehe mal davon aus, dass das die aktuelle Version ist.

Meinen C64 mit 1541 habe ich soweit am laufen. Habe alle Elkos vor einer ersten Inbetriebnahme gewechselt und die Spannungsregler gegen Tracos getauscht. Im normalen Modus formatiert die Floppy einwandfrei, nur beim Prologic DOS bekomme ich nach ersten Spurwechseln eine Fehlermeldung. Da muß ich jetzt schauen was die Ursache sein kann.

@Jochen: ich schreib Dich über das Forum an.
Lieben Gruß Torsten
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von msch » 21.10.2016, 15:49

Peter Sieg hat zwei Bücher ja auf Github im Rahmen der CC-Lizenz verfügbar gemacht. Sollte in Ordnung sein. Jeder kann sich die Daten ja auch dort ziehen. Ich habe übrigens beide Bücher im Original - da kommt die Aktualisierung gerade recht :-)
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von Natuvell » 21.10.2016, 16:02

Es weicht zwar jetzt von meinem eigenen Thema ab, aber weil Du das Buch hast, sind die Bilder wirklich so schlecht wie in der Rezension ? Hatte mir auch überlegt das Buch zu kaufen

LG
JOchen
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Re: Vorstellung und erste Probleme

Beitrag von msch » 21.10.2016, 16:13

Ja, wir sind etws off-topic - ich hoffe, Paul lässt das durchgehen ;-)

Ja, die Bilder sind teilweise unscharf oder in einer geringen Auflösung und unnötig groß gezogen. Das hat mir pers. aber nicht so viel ausgemacht, auch wenn man das hätte besser lösen können.

Das es nun die PDFs gibt, braucht man sich die Bücher nicht zuzulegen.

Hier ein Paar Ausschnitte:
IMG_4312.JPG
Buchcover
IMG_4312.JPG (81.89 KiB) 1725 mal betrachtet
IMG_4313.JPG
Pinbelegung gepixelt
IMG_4313.JPG (106.01 KiB) 1725 mal betrachtet
IMG_4314.JPG
Foto unscharf
IMG_4314.JPG (80.73 KiB) 1725 mal betrachtet
Hier ist nicht die Kamera unscharf, sondern das im Buch abgedruckte Foto!
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