ZX-Backplane

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von msch » 12.06.2017, 09:40

hallo Torsten,

ich nehme auch eine, wenn möglich fertig bestückt (ohne die vdriveplatine von Stefan, die habe ich bereits).
manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern.
werch ein illtum! (lichtung, Ernst Jandl)

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 12.06.2017, 10:58

Hallo Mathias,

ist notiert.
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von msch » 12.06.2017, 11:02

merci!

P.S.: Habe mir eben die Backplane-Doku ausgedruckt und durchgelesen: klasse!
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 12.06.2017, 11:24

Danke für die Blümchen... ist ja noch nicht fertig... gibt aber mal die Richtung vor. :mrgreen:
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 13.06.2017, 18:49

Liebe Gemeinde,

leider konnte ich den H4TH VDrive Test noch nicht durchführen, da mein Forth Zeddy mehr als instabil läuft.

Ich habe echte Probleme beim Start... der Startbildschirm erscheint teilweise nur mit einigen Forth Meldungszeichen, teilweise mit der kompletten Meldung. Darüberhinaus bekomme ich ein unterschiedliches Verhalten beim Videobild, je nachdem ob ich die internen 2K oder externe 16K verwende. Bei letzterem ist die zuvor vorgenommene Einstellung eines vernünftigen Videobildes nicht mehr gültig, sprich ich muß nachjustieren. Schliesse ich dann noch den BusDriver an, bekomme ich kein stehendes Bild sowie andere Probleme. Ein etwas genauere Betrachtung meines Zeddies zeigt teileweise kalt aussehende Lötstellen, bzw. hat sich unter den Standard IC Sockeln ein weißlicher Film (Oxid ?) gebildet.

Issue One Oxidschicht.jpg
Issue One Oxidschicht.jpg (191.57 KiB) 1102 mal betrachtet

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen mit Oxid gemacht? Wobei ich annehme das das Oxid ist, denn eigentlich ist das doch grünlich oder?

Ich bin also gerade dabei die Sockel rauszuschneiden und die Pins auszulöten und diese dann gegen gedrehte Sockel zu ersetzen, (vorher wird das Oxid vorsichtig mit einem Glaspinsel entfernt). Daher wird es wohl noch etwas dauern, bis der Testkandidat dann hoffentlich stabil läuft und ich dann den eigentlichen Test mit der VDrive Connection Card starten kann.
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von msch » 13.06.2017, 20:54

Hmm, wie sehen die Lötstellen auf der Unterseite der Platine denn aus?
Oben sehen einige meiner Zeddies auch ähnlich aus - ohne Beeinträchtigungen im Betrieb.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 13.06.2017, 21:36

Hallo Mathias,

sagen wir mal ich finde oder fand sie schaurig schön. Habe jetzt gedrehte Sockel drin und der Zeddy funktioniert zumindest stabil beim einschalten ohne die ganzen Sperenzien die er vorher gemacht hat.

H4TH VDrive Version von ZX-Heinz (EPROM 27256 ab Adresse #04000) funktioniert jetzt auch. Ich habe momentan zwei/drei Dinge die mir im Zusammenspiel BusDriver -> Videosignal / externes RAM / H4TH VDrive Card noch nicht einleuchten. Ich weiß aber auch, dass das H4TH Forth beim Videosignal problematisch ist.

Beispiel 1:
Versuche ich den Zeddy über die 5V des BusDrivers zu versorgen (mit angeschlossenem RAM und H4TH Card), bekomme ich kein stabiles Bildschirmbild... versorge ich den Zeddy mit den +9V vom Bus Driver ist alles okay und das Videobild zeigt den Einschaltbildschirm des H4TH Forth.

Beispiel 2:
Ich bin mir nicht sicher ob ich erst das RAM und dann den BusDriver stecke... das muß ich morgen mal ausprobieren, wie dann das Verhalten mit der Versorgungsspannung ist.

Beispiel 3:
Ich kann zwar das INIT <CR> Kommando absetzen, bekomme aber kein OK zurück. Setze ich ein DIR <CR> Kommando ab, bekomme ich einen ERROR U... was auch immer das ist. Ich werde parallel mal Heinz per PN anschreiben, ich mache da sicher Mangels FORTH Erfahrung was falsch.

Also... Zeddy scheint erstmal zu funktionieren, Zusammenspiel mit H4TH EPROM, Spannungsversorgung vom BusDriver (+5V) und Videosignal problematisch. Wenn das gelöst ist, kann ich die H4TH VDrive Card testen.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 13.06.2017, 21:53

tokabln hat geschrieben:
13.06.2017, 21:36
Wenn das gelöst ist, kann ich die H4TH VDrive Card testen.
Hallo Torsten
Du könntest die Vdrive-Card auch nur mit dem Zeddy unter Basic testen, wenn Du sie auf dieselbe Adresse einstellst, die auch der ZXNU benutzt. Und dann kannst Du die USB-Treiber bzw. den UFM benutzen, den ich mal für den NU erstellt hatte, denn im NU werkelt m. W. ja das gleiche Minimal-USB-Interface. Hier geht's zum Treiber/UFM:

viewtopic.php?f=2&t=1029&p=26037&hilit=Ollis#p26905

Gruß
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von msch » 13.06.2017, 22:30

Hier das Manual zu h4th:
zx81-forth-h4th.pdf
(452.27 KiB) 21-mal heruntergeladen
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 14.06.2017, 00:47

Ich denke, die Adresse ist $7F. Oder nicht ?
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 14.06.2017, 09:17

Hallo Karl,

die Adresse an der Karte für das H4TH VDrive ist #7Bh. Mit Adresse #4000 ist das Eprom Image gemeint. Das muß im 27256 Eprom ab Adresse #4000 stehen und ist etwas länger als die üblichen 8K, daher braucht es einen 16K Speicherbereich.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von ZX-Heinz » 14.06.2017, 10:59

PokeMon hat geschrieben:
14.06.2017, 00:47
Ich denke, die Adresse ist $7F. Oder nicht ?
Der NU benutzt $5F.

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 14.06.2017, 14:20

Der NU ist wieder ein Sonderfall weil der nicht vollständig die Adressen decodiert. Da gibt es viele Spiegeladressen ... den lasse ich daher mal außen vor.

Was das VDRIVE allgemein betrifft, so meine ich irgendwann mal gelesen zu haben, dass $7F benutzt wird. Die Adresscodierung ist hier halbvollständig, so dass im Prinzip das VDRIVE auf allen Adressen von $70-$7F angesprochen werden kann. Die Frage ist halt, was üblicherweise im Treiber steht. Das könnte siggi wahrscheinlich beantworten.

Wäre insofern ganz nett hier eine Linie zu haben, damit ich die Dokumentation der IO Adressen möglichst aktuell halten kann, sonst wärs mir egal ob $7B oder $7F. Es ist eine Sache, auf welche Adressen eine Hardware noch reagiert und eine andere auf welche sie üblicherweise angesprochen wird.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 14.06.2017, 15:04

Also... mal ein Zwischenbericht.

Erstens... die H4TH VDrive Connection Card funktioniert erstmal. Das von Heinz weiterentwickelte H4TH Forth spricht die Adresse #7Bh an. So ist das auch auf meiner H4TH VDrive Card eingestellt. Stelle ich z.B. #FBh ein, funktioniert der INIT<CR> Befehl nach erfolgreichem Forth Start und entsprechender Bildschirmmeldung nicht. Stelle ich #7Fh ein, ebenfalls kein Zugriff.

Bei #7Bh (ON OFF OFF OFF / OFF ON OFF OFF) meldet sich nach Eingabe von INIT <CR> die Versionsnummer von Stefan's VDrive, ebenfalls das eine Device P2 detected wurde und es gibt die Ausgabezeile D:\> OK

Soweit alles prima. Das funktioniert NUR im Zusammenspiel mit Karls Miniextender an dem am Ende eine 16KB Timex Erweiterung steckt und über den VG64 Abgriff in der Mitte, auf dem die H4TH VDrive Card von mir steckt. Eine 64KB Erweiterung funktioniert nicht, eine andere 16KB RAMPACK Erweiterung ebenfalls nicht. Auch die internen 2KB in meinem Zeddy funktionieren nicht, sprich es gibt schon keine Einschaltmeldung. Darüber hinaus ist selbst mit der Videoerweiterung von Karl das ein ziemliches Wackelspiel, da jenachdem was steckt, zumindest mein Zeddy ab und an nicht sauber synchronisiert, sprich das Videobild an meinem SONY Monitor verwackelt ist. Ich habe noch keine gute Einstellung gefunden, die in allen Konstellationen stabil ist, kann aber an meinem Zeddy liegen. Auch muß ich mal schauen, ich meine mich zu erinnern, das Karl da mal eine Veränderung ins Forum gestellt hatte. Irgendwie was mit einem geänderten Widerstand oder so. Wenn Du Karl den Thread liest, kannst Du ja mal bitte posten was Du mal verändert hast. Ich glaube ich habe eine von Deinen ersten Platinen, da ist zumindest keine Versionsnummer drauf. Alles in allem scheint das H4TH Forth ein ziemlich mäckliges Produkt zu sein oder ist es doch mein Zeddy ?

Ein DIR<CR> funktioniert auch.
Ein "PRIMES"VLOAD<CR> führt allerdings zu einer Fehlermeldung ERROR U. Wahrscheinlich mach ich da noch etwas falsch. Den PRIMES liegt auf meinem FAT32 Stick und wird beim Kommando DIR<CR> auch ausgegeben.
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von ZX-Heinz » 14.06.2017, 15:20

PokeMon hat geschrieben:
14.06.2017, 14:20
Der NU ist wieder ein Sonderfall weil der nicht vollständig die Adressen decodiert. Da gibt es viele Spiegeladressen ... den lasse ich daher mal außen vor.

Was das VDRIVE allgemein betrifft, so meine ich irgendwann mal gelesen zu haben, dass $7F benutzt wird. Die Adresscodierung ist hier halbvollständig, so dass im Prinzip das VDRIVE auf allen Adressen von $70-$7F angesprochen werden kann. Die Frage ist halt, was üblicherweise im Treiber steht. Das könnte siggi wahrscheinlich beantworten.

Wäre insofern ganz nett hier eine Linie zu haben, damit ich die Dokumentation der IO Adressen möglichst aktuell halten kann, sonst wärs mir egal ob $7B oder $7F. Es ist eine Sache, auf welche Adressen eine Hardware noch reagiert und eine andere auf welche sie üblicherweise angesprochen wird.
@pokemon: Das VDRIVE hat zunächst einmal gar keine IO-Adressen, sondern die Leitungen CS, CLK, MISO, MOSI,GND und +5V. Die Adressierung hängt dann von der treibenden äußeren Logik ab.

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 14.06.2017, 15:21

Also das Videomodul dürfte hier keine Abhängigkeiten zeigen. Es sei denn, die ULA Pegel an Pin 16 verändern sich oder es verzieht etwas den CLK. Ich gehe mal davon aus, dass Du eine schmale ZX8-CCB hast ohne den Standby Sync Generator (hat zwei kleine DIP Schalter auf dem Modul). Die schalten nur bei einer bestimmten Ausgangsspannung der ULA, ganz simple Technik.

Das Problem am VDRIVE kann sein, dass es in der Sparschaltung glaube ich gleichzeitig liest und schreibt. Da muss man mit den Flanken aufpassen insbesondere wenn da noch Bustreiber mit im Spiel sind. Sowas ist nicht ganz ungefährlich (Schreiben mit fallender RD Flanke und lesen mit steigender RD Flanke). Da kann auch BUSCS mit reinspielen.

Andersrum gefragt, wenn Du das VDRIVE ohne Bustreiber nutzt, sind die Probleme dann auch da ? Du könntest ja mit einer normalen ZX81XT Extenderplatine testen, zumindest eine hast Du ja für den ZXblast. Ich denke mal, dass der Bustreiber hier in die Suppe spuckt je nach kapazitiver Last der Systeme.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 14.06.2017, 15:23

ZX-Heinz hat geschrieben:
14.06.2017, 15:20
@pokemon: Das VDRIVE hat zunächst einmal gar keine IO-Adressen, sondern die Leitungen CS, CLK, MISO, MOSI,GND und +5V. Die Adressierung hängt dann von der treibenden äußeren Logik ab.
Ja das ist mir schon klar - ich meine die übliche Sparschaltung oder Adressierung. Das kann man ja nicht beliebig wählen, weil die Software ja wissen muss, auf welcher Adresse sie das Device ansprechen kann. Und es kompiliert ja auch nicht jeder seine Treiber für jedes System neu. :wink:
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 14.06.2017, 15:29

Nachtrag:

Also das VDrive liest jetzt auch die Datei PRIMES. Es muß wohl ein Space zwischen dem ersten " und dem nachfolgenden Dateinamen liegen... in der Form " PRIMES"VLOAD<CR> hat es jetzt gelesen. Schreiben geht auch. :mrgreen:

@Karl: mit dem Bus Driver geht das garnicht. Nur mit Deiner ZX81XT Card und daran angeschlossenem 16KB Timex Pack sowie an der VG64 Leiste meine H4TH VDrive Card. Somit ist zumindest erstmal sicher, das die H4TH Card funktioniert. Das ist für mich erstmal prima und ich kann den VG64 Nutzern die Leerplatine zusenden, die eine Bestellung ausgelöst haben. Warum das nun mit dem BusDriver nicht will, ist sicher eine Baustelle... aber erstmal bin ich soweit zufrieden.
Zuletzt geändert von tokabln am 14.06.2017, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von ZX-Heinz » 14.06.2017, 15:30

tokabln hat geschrieben:
14.06.2017, 15:04
Alles in allem scheint das H4TH Forth ein ziemlich mäckliges Produkt zu sein oder ist es doch mein Zeddy ?
Das ist eigentlich nicht so, H4TH arbeitet bei allen anderen, die ich kenne, sehr zuverlässig. Vielleicht ist Dein board noch nicht ganz intakt. Richtig ist aber, dass H4TH nicht mit 64k zusammen arbeitet.
tokabln hat geschrieben: Ein DIR<CR> funktioniert auch.
Ein "PRIMES"VLOAD<CR> führt allerdings zu einer Fehlermeldung ERROR U. Wahrscheinlich mach ich da noch etwas falsch. Den PRIMES liegt auf meinem FAT32 Stick und wird beim Kommando DIR<CR> auch ausgegeben.
ERROR U = "unknown command". In Deiner Befehlszeile fehlen zwei Leerzeichen:
" PRIMES" VLOAD <CR>
wäre richtig. Vorher mit Shift&1 in den Split-screen gehen, Cursor nach unten in den exec-screen (nochmal Shift&1). Dann obige Kommandozeile, dann CPL <CR>, dann PRIMES <CR>. Viel Erfolg.

P.S.: ?VDR <CR> zeigt eine Hilfetabelle für die richtige Struktur der neuen Befehle. ?PLOT <CR> entsprechend für bokjes Pseudographik.
Zuletzt geändert von ZX-Heinz am 14.06.2017, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 14.06.2017, 15:36

Danke Heinz,

es funktioniert jetzt... es geht auch das Laden ohne vorher in den Editor Mode zu wechseln und es geht auch
" PRIMES"VLOAD<CR> bzw. " TEST"VSTORE<CR>

Meine H4TH Karte funktioniert und das war mir erstmal wichtig. Jetzt kann ich mich mit den Feinheiten von FORTH beschäftigen. :mrgreen:
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von ZX-Heinz » 14.06.2017, 15:43

tokabln hat geschrieben:
14.06.2017, 15:36
Danke Heinz,

es funktioniert jetzt... es geht auch das Laden ohne vorher in den Editor Mode zu wechseln
Na prima, Gratulation. Laden geht zwar, (jedes Textfile der Länge <=512 Bytes kann geladen werden, z.B. die Zeitung von heute früh), aber kompilieren und executieren geht nur im Editor Mode. :mrgreen:

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 14.06.2017, 16:39

PokeMon hat geschrieben:
14.06.2017, 14:20
Der NU ist wieder ein Sonderfall weil der nicht vollständig die Adressen decodiert. Da gibt es viele Spiegeladressen ... den lasse ich daher mal außen vor.

Was das VDRIVE allgemein betrifft, so meine ich irgendwann mal gelesen zu haben, dass $7F benutzt wird. Die Adresscodierung ist hier halbvollständig, so dass im Prinzip das VDRIVE auf allen Adressen von $70-$7F angesprochen werden kann. Die Frage ist halt, was üblicherweise im Treiber steht. Das könnte siggi wahrscheinlich beantworten.
Wie schon bemerkt wurde, hat das "VDRIVE allgemein" keine Adresse.

Bisher wurde das VDRIVE über einen Port der PIO angesteuert. Möglich sind also alle PIO-Adressen (und ja: wer will, assembliert sich den Treiber auf die von ihm gewünschte Adresse, jeder so wie er will, sofern er ASDIS hat und benutzt :mrgreen: )

Als "Quasistandard" kann man allenfalls die PIO-Adresse ansehen, wie sie in Joachims Minimefisdos-Platine meist eingestellt wird, damit sie mit dem "PIO-Mefisdos-Treiber" läuft. Und am gleichen PIO-Port kann man dann den VDRIVE (freien 4 Bits des Ports) anschießen (hat damit die gleiche "Adresse").

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von ZX-Heinz » 14.06.2017, 18:46

PokeMon hat geschrieben:
14.06.2017, 15:21
Das Problem am VDRIVE kann sein, dass es in der Sparschaltung glaube ich gleichzeitig liest und schreibt. Da muss man mit den Flanken aufpassen insbesondere wenn da noch Bustreiber mit im Spiel sind. Sowas ist nicht ganz ungefährlich (Schreiben mit fallender RD Flanke und lesen mit steigender RD Flanke). Da kann auch BUSCS mit reinspielen.
Eigentlich "schreibt" das Vdrive in der "Sparschaltung" nur: IN A,(C)
Gleichzeitiges "Lesen" erfolgt dadurch, dass bei IN A,(C) der Registerinhalt von B auf die Adressleitungen A8...A15 gelegt wird. Mit A9 wird dabei über eine Halteschaltung CS aktiviert, mit A8 werden Daten zum Vdrive geschickt. Das CLK-Signal ist identisch mit IORQ+/RD+IO-Adr erzeugt, Datenübernahme vom Vdrive zur CPU erfolgt bei steigender CLK-Flanke. Mit einer winzigen Zeitverzögerung wird aber das zugehörige Gatter danach auf Tristate geschaltet. Insofern ist alles schon ein wenig zeitkritisch.

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 15.06.2017, 18:07

siggi hat geschrieben:
14.06.2017, 16:39
Wie schon bemerkt wurde, hat das "VDRIVE allgemein" keine Adresse.

Bisher wurde das VDRIVE über einen Port der PIO angesteuert. Möglich sind also alle PIO-Adressen (und ja: wer will, assembliert sich den Treiber auf die von ihm gewünschte Adresse, jeder so wie er will, sofern er ASDIS hat und benutzt :mrgreen: )
Das wäre mir jetzt neu. Ich beziehe mich natürlich auf Ollies Sparschaltung. Die gibt es seit 2011, wenn ich das richtig deute und hat eine festgelegte Adresse. Warum muss man jetzt immer das Rad neu erfinden und sich ständig neue IO Adressen ausdenken und sich jeder Nutzer die Treiber dazu selbst kompilieren ? Also so wird das nie was mit einer ZX81 einigermaßen einheitlichen IO Adressliste. :shock:

viewtopic.php?f=2&t=2181&p=29462&hilit=VDRIVE#p29462
Bildschirmfoto 2017-06-15 um 18.04.31.png
Bildschirmfoto 2017-06-15 um 18.04.31.png (122.82 KiB) 952 mal betrachtet

Was die Probleme mit der Bustreiber Karte betrifft - vermutlich liegt die Ursache im (vielleicht fehlenden) BUSCS Signal. Wäre zumindest überprüfenswert.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von ZX-Heinz » 15.06.2017, 18:22

PokeMon hat geschrieben:
15.06.2017, 18:07
siggi hat geschrieben:
14.06.2017, 16:39
Wie schon bemerkt wurde, hat das "VDRIVE allgemein" keine Adresse.

Bisher wurde das VDRIVE über einen Port der PIO angesteuert. Möglich sind also alle PIO-Adressen (und ja: wer will, assembliert sich den Treiber auf die von ihm gewünschte Adresse, jeder so wie er will, sofern er ASDIS hat und benutzt :mrgreen: )
Das wäre mir jetzt neu. Ich beziehe mich natürlich auf Ollies Sparschaltung. Die gibt es seit 2011, wenn ich das richtig deute und hat eine festgelegte Adresse. Warum muss man jetzt immer das Rad neu erfinden und sich ständig neue IO Adressen ausdenken und sich jeder Nutzer die Treiber dazu selbst kompilieren ? Also so wird das nie was mit einer ZX81 einigermaßen einheitlichen IO Adressliste. :shock:
@pokemon: Ollis Sparschaltung ist eines von vielen Interfaces für das Vdrive. Das "VDRIVE allgemein" hat keine Adresse. Und eigene Treiber braucht man je nach Maschine: Also für ZX81, für ZX81NU und H4TH. In jeder Maschine liegen die Treiber und die nötigen RAM-Adressen naturgemäß woanders. Im NU hängt beispielsweise alles noch von Inhalt des Registers E(?) ab.

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