ZX-Backplane

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Joachim
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ZX-Backplane

Beitrag von Joachim » 19.01.2017, 18:03

Einen Bustreiber für den ZX81 gibt es schon seit 1995 - mit damaliger Layouttechnik und den für die Anforderungen des ZX-Teams. Mein grundsätzlicher Vorschlag für ein neues Backplane würde wieder auf dieser Schaltung aufbauen. Es sei denn, es gibt eine andere Alternative. Hier schon mal die Platinen und der Schaltplan von damals.
Bustreiber.zip
(2.9 MiB) 79-mal heruntergeladen
Die Treiberplatine war für den ZX96 gemacht. Sie nahm diesen huckepack und man konnte dann die Treiberplatine in eine Busplatine mit fast beliebig vielen VG64-Buchsen stecken. Der neue Vorschlag soll aber die Treiber und die Busplatine in einem sein, so dass ich als ersters feststellen werde, wieviel Platinen man aufstecken könnte, wenn man beim Euroformat (160 x 100) bleiben würde. Beim Chinesen um die Ecke würde eine Platine (Kosten, Porto, Zoll) dann etwa 5 bis 6 Euro kosten. Die paar Treiber, Widerstände und Kondensatoren sowie die VG64-Stecker würden das Ganze dann evtl. auf 12 bis 15 Euro bringen.

Also sagt es mir bitte gleich, wenn kein Bedarf besteht oder Karl möchte das Projekt übernehmen.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: ZX-Backplane

Beitrag von msch » 19.01.2017, 18:20

Also ich würde ein Set abnehmen, warsch. sogar zwei :-)
manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern.
werch ein illtum! (lichtung, Ernst Jandl)

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 19.01.2017, 18:38

Ich könnte mir soetwas vorstellen... halt nur mit VG64 Buchsen und diese jeweils ein-/ausschaltbar, damit man ggf. eine andere Platine an-/abstecken kann.
image.jpeg
Busextender Beispiel
image.jpeg (123.56 KiB) 2887 mal betrachtet
Ich würde da auch gerne mithelfen... Platinenlayout etc. da kann ich dann auch was lernen, speziell wenn es um die Platinenherstellung geht. Hab ich selber noch nicht mit entsprechenden PCB Herstellern gemacht.

Abacom Sprint 6 habe ich und ich glaube Du Joachim nutzt das auch, oder ?
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 19.01.2017, 20:44

Hallo Joachim
ich könnte auch 2 Stück gut gebrauchen.

Gruß
Siggi

Edit: Nachtrag: habe im Schaltplan des Bustreibers gesehen, daß dort /BUSRQ gepuffert ist (m. E. überflüssig), aber /CLOCK nicht (m. E. sollte das gepuffert sein). Ist das so sinnvoll?
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Paul » 19.01.2017, 23:08

Zwei hätte ich auch gerne...
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Praktisch allerdings wohl.

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 20.01.2017, 00:02

Joachim hat geschrieben: Also sagt es mir bitte gleich, wenn kein Bedarf besteht oder Karl möchte das Projekt übernehmen.
Ach nö, hab genug zu tun. Mach Du das ruhig. :D
Ich würde auf jeden Fall auch 2 Extender abnehmen.
Kann man immer brauchen.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von schombi » 20.01.2017, 06:02

Ich wäre auch an einem interessiert. BTW: Für den Speccy wär das doch auch eine gute Sache.

Edit: Wenn auch für den Speccy, dann würde ich zwei nehmen.
Zuletzt geändert von schombi am 20.01.2017, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 20.01.2017, 09:52

Zwei würde ich auch abnehmen, ggf. auch zwei wenn das für den Speccy auch gemacht würde. :mrgreen:
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Jungsi » 20.01.2017, 10:14

Würde mich auch interessieren- ein Stück. Wenn auch Speccy - das natürlich auch.

Ich kenne sowas auch vom CPC - Stichwort "Mother X4" - dort wird die Backplane extra mit Strom versorgt, wenn alle Steckplätze belegt sind....
Vieles rund um Sinclair und andere Retro-Computer:
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Joachim » 20.01.2017, 10:55

Hallo Torsten, hallo Siggi!
Es sieht so aus, als ob Bedarf vorhanden wäre und deshalb starten wir das Projekt. Eine Superidee von dir, Torsten, das Layouten zu übernehmen. Ich kann dich dabei unterstützen und du lernst das Programm kennen. Ich bin hochzufrieden damit. Ich könnte dich grundsätzlich beim Layouten unterstützen (Tips, Check etc.) und dir die Bauteile erstellen und als Makro schicken. Die meisten habe ich schon. Auch würde ich die Bestellung übernehmen, falls du das nicht auch selbst mal probieren willst.

@Siggi: Gotthard hat das Layout aus dem Kopf gemacht. Erst viel später wurde der Schaltplan von Caren erstellt. Er weist auch darauf hin, dass die Pin-Zuordnung auf der Platine anders ist. Könnte durchaus sein, dass da die Verwechslung mit Clock passiert ist. Ich werde es auf der originalen Platine durchpiepsen. Wenn nicht, müßte man klären, ob das Clocksignal so unverfälscht getrieben werden kann.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 20.01.2017, 11:12

Hallo Joachim,

ja dann machen wird das so. Ich fange nicht bei Null an, keine Angst. Wenn Du schon Bauteil Makros hast die Du mir zusenden magst / kannst dann gerne her damit. Ich denke was dann noch fehlt sprechen wir ab oder ich erstelle das gleich, dann kann ich das auch gleich nochmal üben. Ich habe schon das eine oder andere erstellt, sollte also nur eine Frage der Übung bzw. der Zeit sein.

Ich würde da, wenn machbar auch gerne meinen obigen Vorschlag mit einarbeiten wenn es dafür Interesse gibt. D.h. externe Spannungsversorgung, die einzelnen VG64 Buchsen zu-/abschaltbar mit Anzeige ob mit Spannung versorgt oder abgeschaltet.

Ich schreibe Dir eine PN mit meiner eMail Adresse. Ich denke Deine ist die Judo Adresse.
Zuletzt geändert von tokabln am 20.01.2017, 11:14, insgesamt 2-mal geändert.
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Joachim » 20.01.2017, 11:14

Hallo Siggi!
Es ist tatsächlich so, dass Clock nicht gepuffert ist (auf dem Platinenfoto ist es die Beschriftung TAK). Offensichtlich gingen wir damals davon aus, dass BUSRQ benötigt werden könnte (was aber dann nie eintrat). Tja, und dann waren die Eingänge belegt und Clock wurde wahrscheinlich als 'tragbar' erachtet. Ich würde sagen, wir schmeißen BUSRQ und BUSAK raus (durchschleifen kann man ja) und nehmen Clock mit rein.
Zuletzt geändert von Joachim am 20.01.2017, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 20.01.2017, 11:26

tokabln hat geschrieben: Ich würde da, wenn machbar auch gerne meinen obigen Vorschlag mit einarbeiten wenn es dafür Interesse gibt. D.h. externe Spannungsversorgung, die einzelnen VG64 Buchsen zu-/abschaltbar mit Anzeige ob mit Spannung versorgt oder abgeschaltet.
M. E. reicht es nicht, die Spannung an einzelnen Karten abzuschalten. Dazu ist m. E. viel mehr Hardwareaufwand/Slot notwendig, da auch stromlose Platinen immer noch am Bus hängen und diesen dann stören können.
Unversorgte TTL-ICs sind ja nicht wirklich stromlos, wenn ihre VCC fehlt: über Schutzdioden an den Eingängen, die normalerweise gegen VCC sperren, lassen sie dann über die vom Bus getriebenen Signale an ihren Eingängen Spannung rein. Und dann passiert irgendwas .... .. bis zum Defekt der Bauteile .....

Um das zu vermeiden, müssen die Karten nicht nur in der Stromversorgung abgetrennt werden, sonden auch an anderen Signalen. Das macht Aufwand!

@Joachim: Ich musste ja schon mal das /Clock-Signal mit Abschlußwiderstand versehen, wenn ich mehrere Karten an einer kleinen Busplatine betrieben habe (Soudkarte und ZeddyNet). Vielleicht sollte man sowas auch vorsehen.


Gruß
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Joachim » 20.01.2017, 11:31

Abschlußwiderstände wären auch eine gute Idee!
Viele Grüße!
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 20.01.2017, 11:52

Zu berücksichtigen wäre vielleicht auch noch die zweite Versorgungsspannung (+9V oder +12V) - abhängig von den Karten.
Muss aber nicht unbedingt sein, ich weiß nicht wieviele Karten eine zweite Spannung nutzen.
Zu bedenken ist, dass man wenn dann beide Spannungen abschalten sollte, da das sonst Probleme geben kann.
Da könnten Bausteine kaputt gehen, wenn eine Versorgungsspannung da ist und eine fehlt.

Bustreiber reichen m.E. die Standard 74LS245 aus für alle Karten zusammen, die liefern nahezu -15ma/+ 24mA pro Kanal.
Für hartgesottene Fälle gäbe es noch die Kompatiblen 74ABT245 mit +32/-64mA pro Kanal.
Ein Reset Taster wäre vielleicht auch nicht schlecht. :wink:
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Paul » 20.01.2017, 11:57

Zum hotplugging würde ich die Spannungsschaltung auch ungern nutzen.
Man könnte aber Ggf. Das ZEDDYNET oder die mr.x ausgeschaltet lassen?
Braucht man ja nicht dauernd.
Liebe Grüße
Paul
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Paul » 20.01.2017, 11:58

Für Einbahnstraßen kann man ja auch 244er nehmen...
Und man kann ruhig alle Signale treiben.
Wenn man für jeden Slot eigene Treiber verwenden würde so könnte man diese über den Enable in ausgeschalteten Zustand hochohmig schalten. Designtechnisch nur einmal notwendig und dann X-mal kopieren...
Zuletzt geändert von Paul am 20.01.2017, 12:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 20.01.2017, 11:58

siggi hat geschrieben: Um das zu vermeiden, müssen die Karten nicht nur in der Stromversorgung abgetrennt werden, sonden auch an anderen Signalen. Das macht Aufwand!
Ja, da hast Du nicht ganz unrecht. Die meisten TTL ICs sind mit Schutzdioden an den Eingängen versehen, die gegen GND und VCC geschaltet sind. Wenn keine Versorgungsspannung anliegt, liegt VCC sozusagen auf GND Potential und über diese Dioden fliessen dann größere Ströme und ziehen die Signale in Mitleidenschaft. Insofern vielleicht doch lieber nur die normalen Bustreiber nehmen. :mrgreen:

Naja Spaß beiseite, ist wirklich problematisch. Dann sollte man die nicht benutzten Karten vielleicht besser ziehen. Manchmal ist weniger auch mehr. :wink:
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 20.01.2017, 12:00

Paul hat geschrieben:Für Einbahnstraßen kann man ja auch 244er nehmen...
Kann man, ist aber meistens kein nennenswerter Preisunterschied. Die bidirektionalen kosten das Gleiche. Und dann kann man beim Bestücken nichts vertauschen. In der Industrie spart sowas kosten, die Anzahl der verschiedenen Bauteile reduzieren. :wink: Übrigens sind die LS Bustreiber mittlerweile recht teuer, weil offenbar Bauteilbestände schwinden. Der 74HCT245 kostet bei Reichelt weniger als die Hälfte eines LS245. Ich bin sogar mal zwischenzeitlich auf 74AHCT245 umgestiegen, weil der Advanced CMOS günstiger ist als der normale HCT.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 20.01.2017, 12:12

Paul hat geschrieben: Wenn man für jeden Slot eigene Treiber verwenden würde so könnte man diese über den Enable in ausgeschalteten Zustand hochohmig schalten. Designtechnisch nur einmal notwendig und dann X-mal kopieren...
Wenn man spezielle Bausteine verwendet, die auch im ausgeschalteten Zustand auf ihren Enable-Eingang gucken und dann hochohmig sind, dann mag das gehen. Die TTL-Bausteine sind es definitiv nicht (wegen ihrer Schutzdioden).
Zum hotplugging würde ich die Spannungsschaltung auch ungern nutzen.
Man könnte aber Ggf. Das ZEDDYNET oder die mr.x ausgeschaltet lassen?
Wenn Du sie unbedingt kaputt machen willst, dann tu das. Sie sind dafür nicht ausgelegt. Und die GALs sind schnell abgeschossen, auch wenn man sie nicht derartig malträtiert ...
Braucht man ja nicht dauernd.
Ach, Du willst eine Bus-Platine als Lagerplatz für nicht benötigte Karten verwenden? Ich benutze die anders :wink:

Gruß
Siggi
Zuletzt geändert von siggi am 20.01.2017, 12:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Paul » 20.01.2017, 12:14

Die Treiberbausteine würde ich nicht stromlos machen. Nur den Slot...
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Paul » 20.01.2017, 12:17

Bei meinem Notebook schalte ich ein unbenutztes WLAN Modul aus und öffne nicht den Rechner, baue es aus und suche mir einen geeigneten Lagerplatz für das wlanmodul.
Warum soll ich das beim Zeddy anders handhaben?
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 20.01.2017, 12:18

siggi hat geschrieben:
Paul hat geschrieben: Wenn man für jeden Slot eigene Treiber verwenden würde so könnte man diese über den Enable in ausgeschalteten Zustand hochohmig schalten. Designtechnisch nur einmal notwendig und dann X-mal kopieren...
Wenn man spezielle Bausteine verwendet, die auch im ausgeschalteten Zustand auf ihren Enable-Eingang gucken und dann hochohmig sind, dann mag das gehen. Die TTL-Bausteine sind es definitiv nicht (wegen ihrer Schutzdioden).
Das würde schon gehen wenn man für jeden Steckplatz Bustreiber für alle Signale verwendet, die sich ja hochohmig schalten. Was dann auf der Karte bestückt ist, ist dann eher uninteressant weil ja nichts mehr durchkommt. Das ist aber Overhead, denke ich. Erstens braucht man viel Platz zwischen den einzelnen Slots für die vielen Treiber, zweitens geht das ins Geld und ist Bestückungsaufwand und drittens ist das Argument von siggi ja nicht von der Hand zu weisen (Parkplatz für nicht benutzte Module ...).

Wenn man ein vernünftiges Netzteil spendiert, dürfte es auch nicht schlimm sein, wenn mehrere Karten parallel im System sind auch wenn sie nicht gebraucht werden (solange sie sich nicht gegenseitig beissen). Treibt den Stromzähler ein wenig in die Höhe aber unsere Zeddys laufen ja auch nicht rund um die Uhr. Obwohl ... :P
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 20.01.2017, 12:19

Paul hat geschrieben:Bei meinem Notebook schalte ich ein unbenutztes WLAN Modul aus und öffne nicht den Rechner, baue es aus und suche mir einen geeigneten Lagerplatz für das wlanmodul.
Warum soll ich das beim Zeddy anders handhaben?
Naja - wer weiß das schon. Hast Du einen Kippschalter für Dein WLAN Modul im Notebook ? Du kannst es sicherlich deaktivieren, ob es dadurch vollkommen stromlos wird, da wäre ich mir nicht sicher. :wink:
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 20.01.2017, 12:20

Ich würde nicht benötigte Karten in einer stromlosen, leeren Schuhkiste einlagern statt unnötigen Hardwareaufwand in die Busplatine reinzubringen ...
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