ZX-Backplane

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Paul
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Paul » 20.01.2017, 12:34

Ich sehe die abschaltbaren Slots auch nicht als mandatorisch an. Wollte nur diskutieren das es ggf. möglich ist weil danach gefragt wurde.
Allerdings halte ich es für bedenklich wenn jemand meint einige Signale aus Geiz nicht treiben zu wollen.
Ich bastle zufällig ebenfalls gerade an einer Busplatine für einen anderen Rechner und weis daher welcher Aufwand dahinter steckt wenn man den Schaltplan so gestalten möchte das beim Routing etwas "brauchbares" entsteht. Also welche Signale an welche Pins gesetzt werden. Meine ist SMD weil ich zehn Stangen 74LVX244 billig ersteigert habe und ich zwischen 5V Bus und 3.3V Bus vermittle...
Theoretisch ist zwischen Theorie und Praxis kein Unterschied.
Praktisch allerdings wohl.

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Joachim
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Joachim » 20.01.2017, 12:39

Wenn wir beim Euroformat bleiben, davon ausgehen, dass wir vier IC plazieren müssen und dazu noch einen Stecker zum ZX, wird es bei den normalen Steckplatzabständen ohnehin nicht soviele Steckplätze geben, dass wir dort Platinen parken können.
Für einen 'normalen' ZX81 incl. Tastatur, würde man m.E. brauchen: ZXblast, Z80-PIO, Mefisdos, ZeddyNet, MrX. D.h. 5 Steckplätze. Damit dürfte die Eurokarte dann so gut wie voll sein.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 20.01.2017, 12:45

Paul hat geschrieben: Allerdings halte ich es für bedenklich wenn jemand meint einige Signale aus Geiz nicht treiben zu wollen.
Einige Signale? Grob 64 pro Slot!
Einige davon: Tristate und TTL
Einige davon: Open Collector
Einige analog: (Video-Signal)
Einige kritisch: (/Clock)

Ich habe mal in einer Telecom-Firma gearbeitet. Da musste man im laufenden Betrieb (damit nicht tausende analoge Telefonteilnehmer zugleich "runterfallen") die CPU-Platine wechseln können. Das ging problemlos, aber die Hardware war auch dafür ausgelegt und der Aufwand entsprechend hoch ...
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Paul » 20.01.2017, 12:51

Manchmal frage ich mich was schlimmer wäre.
Wenn die Posts nicht gelesen/verstanden würden oder wenn bewusst provzierend der Inhalt verdreht wird.
Die Wahl fällt mir ehrlich gesagt umso schwerer je höher die Person bei mir angesehen ist.
Theoretisch ist zwischen Theorie und Praxis kein Unterschied.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Grautier » 21.01.2017, 15:35

Ich hätte auch Interesse an einer Backplane-Karte für den ZX81. Wenn es für den Spectrum eine gäbe, auch noch eine.

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 21.01.2017, 18:09

Sodele,

da sind ja schon massig Ideen und Wünsche geäussert worden. Da ich Joachim entlasten werde und somit wohl das Platinenlayout als auch das Schaltbild erstellen werde, werde ich zunächst mal eine Liste aller hier geäusserten Ideen und Wünsche erstellen und dann hier posten. Dann können alle noch mal drüber schauen und wenn dann Alle sich wiederfinden, ist das die Wunschliste für die geplante Entwicklung.

Beim Thema Abschlußwiderstand bin ich geneigt diese schaltbar (DIP?) zu machen. Das gibt Flexibilität da ich den Port duchschleifen wollte. Gäbe dann die Möglichkeit ggf. noch den von Karl bekannten ZX81EXT bei Bedarf dran zu hängen.
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 21.01.2017, 22:11

tokabln hat geschrieben: Beim Thema Abschlußwiderstand bin ich geneigt diese schaltbar (DIP?) zu machen. Das gibt Flexibilität da ich den Port duchschleifen wollte. Gäbe dann die Möglichkeit ggf. noch den von Karl bekannten ZX81EXT bei Bedarf dran zu hängen.
Oder auch ein Device, welches nur einen ZX Port hat. So ganz allgemein. :wink:

Das mit den Abschlusswiderständen halte ich für schwierig. Die Leiterbahnen sind ja nicht so lang. Und streng genommen müsste man einen Wellenwiderstand ermitteln und darauf anpassen und auch die eingesteckten Karten beeinflussen das ganze wieder. Und ganz streng genommen wären ja knapp 40 Signale betroffen. Das würde dann ein DIP Schalter Grab und auch viel Arbeit das ein- oder auszuschalten.

Ich würde das optional vorsehen. Man könnte DIL Widerstandsnetzwerke nehmen, das braucht aber auch viel Platz. Und ganz billig ist das auch nicht. Obwohl das nur bei dem ins Geld geht, der meint, dass er es braucht. :wink: Die günstige Alternative wäre eine doppelreihige Buchsenleiste und dann kann man dann bei Bedarf Widerstandsnetzwerke einstecken. Braucht man noch nicht mal löten.

Habe gerade ausprobiert - es müssten Buchsenleisten mit gedrehten Kontakten sein weil die normalen Buchsenleisten nicht halten (Kontaktproblem).
Ich denke mal man kommt mit 21 Signalen pro Seite aus, das wären dann 3x 7 Widerstände (8polig) für jede Signalseite.
In gedrehten Sockeln halten die Netzwerke super und man kann sie auch einfach abziehen oder wieder einstecken.

http://www.tme.eu/de/details/4608x-101- ... ht/bourns/

https://www.reichelt.de/IC-Sockel/SPL-3 ... ARCH=%252A

Man müsste halt dann jeweils einen neuen gemeinsamen Plus Pin alle 8 Pins setzen/verschalten. Die Dinger haben ja 8 Pins bei 7 Widerständen für gemeinsame Versorgungsspannung.

Also das wäre mal mein Vorschlag zum Thema Abschlusswiderstände. Platzsparend und kostengünstig. Wer das auf ewig haben will, kann das ja auch direkt einlöten und auf die Sockelstreifen zum Stecken verzichten.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Paul » 21.01.2017, 22:28

Was Abschlusswiederstände angeht habe ich überhaupt keine Ahnung. Daher bitte ich folgendes als bitte um Information an zu sehen und nicht als Anregung zur Änderung :
Werden Abschlusswiderstände nicht sowohl gegen Plus als auch gegen minus vorgesehen?
Ich meine ein Beispiel in Erinnerung zu haben wo 3k3 gegen minus und 2k2 gegen plus war.
Könnte das der SCSI bus gewesen sein?
Da wurden die Widerstände einfach statt dem nächsten Gerät angesteckt. In unserem Fall wäre das ein ZX-Stecker mit Abschlusswiderstand Platinchen dran. So benötigt man an der Backplane Platine gar keine Änderung und könnte den Stecker dann ggf. auch wieder hinter Pokemons zusätzlichen Extender stecken.
Falls das euch Zuviel ist biete ich gerne an dieses ZX-Stecker Platinchen zu entwerfen und produzieren zu lassen.
Liebe Grüße
Paul
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 22.01.2017, 09:45

@Paul:

Deine Idee mit der Abschlußwiderstandsplatine hat was. Das würde zum einen Platz auf dem Busextender sparen und zum anderen liesse sich der Extender rasch terminieren.

Ich werde mal anfangen das ganze auf einem Breadboard auszuprobieren. Ich weiß dass das nicht die optimale Lösung ist, das gibt mir aber die Möglichkeit mal ein bisschen zu probieren was mit welchem Aufwand machbar wäre und welche Auswirkungen das dann hat.
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 22.01.2017, 11:17

Das hängt alles ein wenig von Kabellängen und Frequenzen ab. SCSI ist um ein vielfaches schneller als ein Sinclair Z80. Wahrscheinlich überträgt SCSI einen ganzen Sektor in der Zeit in der ein Z80 eine einzelne I/O Instruktion durchführt. :wink: Außerdem erlaubt SCSI bis zu 25 Meter (hochwertige) Anschlusskabel, abhängig von der Datenübertragungsrate. So eine doppelte Terminierung wird selten angewandt und zwingt einen bestimmten Signalpegel auf (hier wohl 3.3V).

Im Grunde erfolgt der Abschluss gegen Bezugspotential, also GND, weil das Signal in aller Regel gegen GND gemessen oder interpretiert wird. Ausnahmen sind differentielle Signale. Es hat sich aber durch die Einführung von TTL eingebürgert, Signale mit einem Pullup Widerstand abzuschließen aus einem ganz einfachen Grunde. Fast alle TTL Bausteine oder Treiber können mehr Strom senken/aufnehmen als liefern/abgeben. Womit man auch gleich wieder einen Nachteil der Terminierung offenbart, man hat eine zusätzliche Buslast. Insofern würde ich bei TTL 10k pro Leitung empfehlen. Drunter wird das Signal gedämpft und im übrigen auch unnötig Strom verbraten.

Ich kann gut damit leben, wenn die Abschlusswiderstände hinten angesteckt werden weil ich sie aus den o.g. Gründen vermutlich gar nicht verwenden werde und für entbehrlich halte. Wenn man direkt am ZX Stecker Bustreiber platziert, werde Signale automatisch "restauriert" und kraftvoller abgegeben als es der Zeddy je könnte. Ich würde empfehlen, möglichst breite Leiterbahnen zu verwenden. Ich würde mindestens 16mil (=0.4mm), besser noch 20mil (=0.5mm) empfehlen, damit kommt man auch noch gut zwischen den Pins von Steckverbindern durch. Auch das trägt dazu bei, Störungen zu vermindern. Übersprechen von Signalen hängt von der Länge aber insbesondere auch vom Abstand paralleler Leiterbahnen ab. Bei 2mm Abstand und 35um Höhe (Kupferauflage) ist das extrem schwierig oder würde sehr viel Energie erfordern. Das mag in einem Kabelbaum schon anders sein.

Rein mechanisch gehe ich mal davon aus, dass es vermutlich Europakarten Format wird, wenn man 4 Slots unterbringen will. So 3-4 cm Abstand zwischen den Karten braucht man ja schon. Das ZXblast hat eine Bauhöhe von 20mm, die Zeddynet Karte hat 3cm Bauhöhe.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 22.01.2017, 11:28

Ich glaube der Abstand zwischen den Slots muß grösser sein, denn ein ZXPand mit Soundadapter trägt doch schon recht dick auf. Ich werde das testen bzw. berücksichtigen.

Danke auch an Karl für Deine Hinweise... ich werde sehen was sich realisieren lässt.
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 22.01.2017, 12:47

Wie hattest Du Dir denn den Anschluß des ZX81 gedacht?
Sollen die Treiber zusammen mit der Backplane auf einer Karte sitzen oder sind die Treiber auf eigener Platine (so wie die ZX96-Treiberplatine). Dann könnte man auch fertige Backplanes benutzen, so wie die da:
http://www.ebay.de/itm/291250202410?_tr ... EBIDX%3AIT

Mit so einer spiele ich gerade rum (gekürzt auf 7 Slots). Der Abstand der Slots sollte schon einem Standard entsprechen, damit man auch Standard-Gehäuse nehmen kann. Breite/dicke Boards brauchen dann ggf. halt 2 Slots.

Gru0ß
Siggi
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tofro » 22.01.2017, 12:54

Ich denke schon eine Weile drüber nach, mir eine ähnliche Backplane für den QL zu bauen, der ja auch VG64-Stecker benutzt.

Ich hatte mir auch ein paar der fertigen Busplatinen angeschaut, bin aber inzwischen der Ansicht, dass ich die Sachen nicht in einem der monströsen Rackmount-Gehäuse, sondern in einer ansehnlichen, möglichst flachen Box (ähnliche Größe wie ein Floppy-Laufwerk) auf dem Schreibtisch unterbringen will. Dabei bleibt einem dann eigentlich nur der Weg, das selbst zu bauen, weil eine flache Gehäuseform an sich die waagerechte Lage der Karten erzwingt, und man mehrere Karten übereinander links und rechts (bzw "nach vorne"/"nach hinten") von einer zentralen, senkrecht stehenden Busplatine (quasi in "T"-Form anordnen will.

Gruß
Tobias
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 22.01.2017, 13:10

Hallo siggi,

das wird jetzt gerade eine interessante Diskussion. Ich selber nutze (in einem völlig anderen Projekt) auch solche Backplanes. Hat wenn ich mich recht erinner auch Reichelt im Angebot.

Die Frage wäre aber an die Nutzer zu stellen, da ich hier nicht der Entscheider sein möchte.
Daher Frage an die Gemeinde, wäre siggis Vorschlag eine Alternative ?

Sprich erstellen einer Treiberplatine, die dann z.B. per Flachkabel mit solch einer käuflichen Backplane verbunden werden kann
oder
lieber alles auf einer Karte?

Ggf. könnte die geplante ZX-Backplane auch so designed werden, dass sie sowohl als auch genutzt werden kann. Dann könnte man den Treiberteil mit solch einem Board wie von siggi gepostet verbinden ohne dafür Slotstecker auf die ZX-Backplane zu löten. Eventuell kann dann auch einfach der Teil der zu erstellenden ZX-Backplane Platine (auf dem die Slots aufgelötet werden würden) abgetrennt werden und dafür ein Stecker/Buchse am Treiberteil aufgelötet werden, der eine Flachbandkabelverbindung zur käuflichen Backplane herstellt.

Bitte um Rückmeldung. Ach ja... ich würde irgendwann gerne die Vorschlags- und Ideensammlung beenden, damit ich dann mal anfangen kann einen Designvorschlag zu erstellen. Sicher kommen immer wieder neue Ideen, aber ich denke wir sollten für eine Version 1 einfach mal einen Termin setzen da dann alle bis dahin diskutierten Vorschläge und Ideen beinhalten sollte. Wie seht Ihr das?

PS: die käufliche Backplane hat natürlich auch ihren Preis und (sofern sich eine Slotabschaltung ohne sehr großen Aufwand implementieren liesse) keine Möglichkeit einer Slotabschaltung.
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 22.01.2017, 13:23

Bein ZX96 hängt die Treiberplatine direkt an der Backplane (beliebiger Slot):
http://www.fischerkai.de/zxteam/zx96_d.htm
http://www.fischerkai.de/zxteam/treiber.jpg

Flachbandkabel macht natürlich auch Buslast (kapazititv) und sollte, wenn erfoderlich, möglichst kurz sein.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 22.01.2017, 14:02

Als Inspiration mal den Aufbau, wie ich ihn angedacht habe:
Zeddy hängt direkt an der Busplatine. Mangels Treiber läuft er aber so nicht.
P1110762_640x480.JPG
P1110762_640x480.JPG (122.87 KiB) 2391 mal betrachtet
So würde es im 19" Baugruppenträger aussehen:
P1110763_640x480.JPG
P1110763_640x480.JPG (115.41 KiB) 2391 mal betrachtet
Und mit Karls Extender kann man auch um die Ecke kommen, wenn man 3 DIN-Stecker bestückt (im ersten Bild links unten zu sehen):
P1110764_640x480.JPG
P1110764_640x480.JPG (113.13 KiB) 2391 mal betrachtet
Anstelle des ZX81-Boards wollte ich mir eine Treiberplatine anschließen (basteln), die wie beim ZX96 direkt am Bus hängt und das ZX81-Board elektrisch und mechanisch anbindet. Vielleicht kann ich dann ja Dein Treiberboard verwenden ...

Gruß
Siggi
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Joachim » 22.01.2017, 14:42

Ich würde diese Lösung bevorzugen:
1 x Eurokarten-Platine mit Treiber-IC und 4 Steckplätzen
1 x Eurokarten-Platine nur mit Steckplätzen (Kostet dann auch nur ca. 5 Euro, Layouten durch Kopieren eines Teiles der Treiberplatine)
Die Federleisten müssten auf den Platinen so mit Standardabstand plaziert sein, dass man
- eine Treiberplatine in die reine Steckplatzplatine (Busplatine) stecken kann.
- eine Busplatine als Verlängerung der Treiberplatine fungieren kann. Also einfach hinten liegend anstecken. Damit könnte man diese Kombination auch in ein 19"-Gehäuse bauen.
Die Standardabstände müssen unbedingt eingehalten werden, da man sonst keine üblichen Gehäuse mit Schienen verwenden kann.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 22.01.2017, 15:14

Spätestens dann wenn Du die Busplatine in einem 19" Rahmen verwenden willst ist das aber nicht mehr Europaformat es sei denn, die VG64 Leisten halten die Platine im 19" Rahmen. Wenn Du Dir die Backplane von siggi ansiehst, dann ist oben und unten die Stromversorgung und die Platine damit breiter als Europaformat, da diese dann normalerweise mit dem 19" Rahmen verschraubt wird. Wenn also einige das in einen 19" Rahmen einpassen wollen, dann ist diese Frage zu klären.

Ich würde dann eher zu Europaformat tendieren mit der Massgabe, dass die VG64 Leisten am Rahmen verschraubt werden.
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 22.01.2017, 19:17

Also was 19 Zoll Gehäuse betrifft, ist da alles standardisiert.
Wenn man den Bus in eine solches Gehäuse schrauben will, sollte die Platine 128mm Breite haben (für 3 HE Gehäuse resp. DIN41612 Steckverbinder).
Die Länge ist natürlich variabel. Im Grunde kann man die Standardgehäuse im 1 TE Raster bestücken.

1TE sind 5.08 mm (oder 200mil) - der Slotabstand sollte dann ein Vielfaches davon sein.
Ich kann die Positionierung mal raussuchen,ich habe solche BUS Platinen für ein Analogrechnerprojekt gemacht.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 22.01.2017, 19:52

Hallo Karl,

darum geht es mir nicht. Ich habe die Maße da und auch so eine Backplane wie siggi sie gepostet hat. Wenn wir eine Backplane im 19" Europakarten Format erstellen, dann ist die standardisiert... sie ist aber schmaler als die Backplane die siggi gepostet hat. Solche Backplanes werden im Normalfall direkt mit dem 19" Rahmen verschraubt daher auch die etwas andere Breite. Wenn wir uns auf Europakarten Format einigen, dann müssen hingegen die VG64 Leisten mit dem Rahmen verschraubt werden und die Backplane wäre dann schmaler als die gepostete Backplane. Beide Möglichkeiten geben 19" Gehäuse her abhängig vom gewählten Rahmenprofil zur Befestigung (Backplane- oder VG Leistenmontage). Entsprechende Profile sind je nach Verwendungszweck dann zu verwenden. Darum geht es. Ich möchte nur darauf hinweisen.

Denn die 19" Rahmen Nutzer sind sicher nur ein paar während die "Otto Normaluser" sicher eine "Backplane" (wenn man sie den dann noch so nennen will) zum Einbau in ein Gehäuse oder zum auf den Tisch legen haben wollen. Ich denke wir einigen uns auf 19" Europakarten Format. Sprich wahrscheinlich 1/2 Europakarte mit der Treiberelektronik und 1 Europakarte für die Ports. Dann könnte z.B. siggi die käufliche Backplane nutzen. Ich werde mal einen groben Vorschlag machen und ich werde die Standardmaße einhalten.

Wenn ich schon dabei bin, werde ich auch gleich einen kleinen 1/2 Extender kreieren, der es den 19" Rahmennutzern ermöglicht z.B. die 1/2 Europakarte der ZXBlast Karte auf Frontplattentiefe zu bringen (so das sie die Gesamttiefe einer vollen Europakarte erhält).
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 22.01.2017, 19:58

Bildschirmfoto 2017-01-22 um 19.29.16.png
Bildschirmfoto 2017-01-22 um 19.29.16.png (56.3 KiB) 2368 mal betrachtet
Hier mal als Beispiel.
Der erste Slot hat vom linken Platinenrand einen Abstand von 280 mil (7.1mm) vom Leiterplattenrand zur Lochmitte des Steckverbinders (Befestigungsloch). Vertikal sitzen sie einfach zentriert auf den 128mm. Ist aber vielleicht nicht günstig, den allersten Slot zu nehmen, da hier die Platine sehr nah am Metallgehäuse sitzt. Ein TE weiter wären es dann 480 mil. Ich habe mir angewöhnt, nur noch in mil zu rechnen oder zu zeichnen weil eigentlich alle Datenblätter drauf basieren. Viele haben zusätzlich auch noch mm Angaben. 1 mil ist 1/1000 Zoll (0.0254mm).

Ich bin auch kein so großer Freund von Flachbandkabeln, wenn dann von sehr kurzen, zumindest wenn die Bustreiber noch nicht drauf sind. Was haltet Ihr denn davon, den Extender so hinter dem Zeddy zu montieren oder zu legen, dass die Slots von links nach rechts gehen und der Stecker zum ZX81 mittig unten sitzt. Dann hätte man hinten nur 150mm Platz benötigt egal wie lang das Bus wird. Der geht dann halt von links nach rechts. Nur mal so als Idee, auch wenn Du die Bindungsphase abschließen wolltest, Torsten. :wink:

Vielleicht nicht optimal für 19 Zoll Gehäuse, ich weiß. Aber da könnte man die Bus Platine hinter den Zeddy legen. Der NU hat ja witzigerweise fast Europakartenformat. 100mm breit. Nur nicht ganz so lang. Wenn man da mit einem kurzen Flachband auf die Busplatine geht ...

Diese Leiterplattenverbinder (auf Flachband quetschbar) finde ich gar nicht so schlecht.
http://www.reichelt.de/Leiterplattenver ... ARCH=%252A

Und das Gegenstück dazu - dann bleibt es steckbar.
http://www.reichelt.de/Leiterplattenver ... ARCH=%252A

Erschlag mich bitte nicht, Torsten. Nur eine Sonntagsidee ...
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 22.01.2017, 20:06

Die Idee von links nach rechts ist insofern problematisch als das wir dann in Konflikte mit den Klinkenbuchsen kommen und warum sollte ich Dich erschlagen wollen... ich sehe das im Moment als Ideensammlung. :D
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 22.01.2017, 20:11

tokabln hat geschrieben: Wenn wir uns auf Europakarten Format einigen, dann müssen hingegen die VG64 Leisten mit dem Rahmen verschraubt werden und die Backplane wäre dann schmaler als die gepostete Backplane. Beide Möglichkeiten geben 19" Gehäuse her abhängig vom gewählten Rahmenprofil zur Befestigung (Backplane- oder VG Leistenmontage). Entsprechende Profile sind je nach Verwendungszweck dann zu verwenden. Darum geht es. Ich möchte nur darauf hinweisen.
Also VG Leisten schraubt man aber nicht mehr manuell mit Z-Leisten in ein 19 Zoll Gehäuse. Das war Stand 80er Jahre als man noch mit Kabelbäumen gearbeitet hat. Alle Backplanes werden normalerweise mit normalen Standard Modulschienen in ein 19 Zoll Gehäuse geschraubt. Dafür gibt es diese Isolierstreifen hier:

http://www.reichelt.de/Baugruppentraege ... erstreifen

Die gleichen den fehlenden Abstand aus und isolieren die Backplane vom Gehäuse. Sind nicht so billig aber der Preis gilt glaube ich für 2 Stück mit 84TE Länge. Ich habe sowas hier im Einsatz. Die VG Buchsen werden einfach nur in die Backplane eingelötet und die Backplane an die Modulschienen geschraubt. Das paßt einwandfrei. :wink:
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 22.01.2017, 20:12

tokabln hat geschrieben:Die Idee von links nach rechts ist insofern problematisch als das wir dann in Konflikte mit den Klinkenbuchsen kommen und warum sollte ich Dich erschlagen wollen... ich sehe das im Moment als Ideensammlung. :D
Muss ich wohl ne Zeichnung machen. :mrgreen:
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 22.01.2017, 20:16

Berücksichtige bei Deiner Zeichnung dann bitte den ZXMore und den ZXCore... dann da sind die Klinkenbuchsen hinten neben dem Portstecker :mrgreen:
Lieben Gruß Torsten
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