ZX-Backplane

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 24.01.2017, 16:28

Damit keiner sagen kann ich mach hier nichts... anbei was meine Zeit gerade zugelassen hat. Parallel arbeite ich mich in KiCAD ein. Hat leider nicht alles an Bauteilen vorhanden, so arbeite ich da parallel z.B. am ZX81 Edge Connector

Hier mal meine Idee zum Thema gemeinsame Spannungsversorgung. Parallel lese ich natürlich Eure Posts mit und werde versuchen das so weit in den nächsten Tagen zu berücksichtigen. Zur Anwendung kommt ein Switching Regulator von AIMTEC den TME neu im Angebot hat und der nicht arg so teuer wie die RECOM Teile ist. Habe mal das Datenblatt dazu mit angepinnt. ZX81 bekommt nur die 9V über einen gemeinsamen Powerjack und für den Bus stehen dann 2,5A ber den AIMTEC zur Verfügung. Wer den nicht will nimmt den normalen 7805. Ich denke das sollte reichen.
AMSR2-78-NZ.pdf
AIMTEC Datasheet
(130.72 KiB) 35-mal heruntergeladen
AIMTEC Switching Regulator.JPG
TME Preisinfo
AIMTEC Switching Regulator.JPG (161.87 KiB) 2355 mal betrachtet
ZX81 & Bus Driver Backplane Power Supply.JPG
Common Voltage Supply
ZX81 & Bus Driver Backplane Power Supply.JPG (498.7 KiB) 2350 mal betrachtet
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 24.01.2017, 16:31

PokeMon hat geschrieben:Da fällt mir ein, was braucht denn eigentlich der ZX Printer und wie schließen wir den an ?
Wenn ich den Bus durchschleife könnte am Ende der Printer sitzen...
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 24.01.2017, 18:04

Leute mal langsam, wo wollt Ihr denn den DMA Anschluß haben?

Auf dem ZX96 Port oder worüber reden wir hier. Wenn ich mir den ZX81 Bus anschaue und wir darüber reden den auf eine Anzahl VG64 Federleisten zu erweiteren, dann ist der erstmal von Hause aus nicht vorhanden. Wenn Ihr den also auf einen Pin legen wollt, der z.Zeit per default anderweitig belegt ist, dann lässt sich das sicher tun... und man könnte das ggf. über einen Jumper tun... davor gehört dann aber ein wenig Logik um das DMA Signal zu generieren. Also bitte wenn dann klare Ansagen wo und wie Ihr das haben wollt. Ich bin kein "alter" Zeddy Hase wie Ihr. das hier ist mein erstes eigenes Projekt, daher wird hier Eure Hilfe benötigt.
Lieben Gruß Torsten
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von Paul » 24.01.2017, 21:13

Wenn du alle DMA-fähigen ZX81 Zusatz Platinen des ZX-Teams zusammen zählst kommst du auf 0.0000
Der neue Bus sollte das können was der ZX96 kann.
Das ist dann aber auch genug.
Theoretisch ist zwischen Theorie und Praxis kein Unterschied.
Praktisch allerdings wohl.

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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 24.01.2017, 21:16

25.1.2016 Änderung des Schaltbildes auf Grund verdrehter DIODE am ZX Bus
25.1.2016 11:45 - Tut mir leid... es war wohl gestern sehr spät... ich hab die Signale am VG64 total vertauscht... daher habe ich gerade das Schaltbild entfernt

@Joachim, Karl, Paul, Siggi

seit Ihr "alten" Hasen mal bitte so nett und schaut über das Draft mal drüber und übt Manöverkritik und gebt mir Hinweise zum Thema DMA, /RAMCS und /ROMCS und was ggf. aus Eurer Sicht noch fehlt?

Das ist nur die Treiberplatine inkl. gemeinsamer Stromversorgung für den jeweiligen ZX81 / NU / More / Core und die Backplane.

Ich gebe per default 9V an den Zeddy während die auf der Treiber Platine generierten 5V / 2,5A nur für die Backplane und den Treiber gedacht sind. Der Zeddy soll seine 5V weiterhin selber generieren.

Danke

Nachtrag:
So... VG64 Leiste habe ich gebastelt... jetzt fehlt mir noch so'nnn blöder Reset Taster. Anbei letze Version
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 25.01.2017, 11:16

Guten Morgen... ich werde auf das Treiber Board noch Optional einen Anschluß für einen

Pololu U3V12F12 Step Up Wandler

aufnehmen. Der ist schön klein und hat den Footprint eines 7805. Somit sollte der sich ohne Probleme bei Bedarf einlöten lassen.

https://www.pololu.com/product/2117

Features

input voltage: 2.5 V – VOUT
fixed 5 V, 9 V, or 12 V output with 4% accuracy
1.4 A switch allows for input currents up to 1.4 A
2 mA typical no-load quiescent current
integrated over-temperature shutoff
small size: 0.515″ × 0.32″ × 0.1″ (13 × 8 × 3 mm)
Pololu U3V12F12.jpg
Pololu U3V12F12
Pololu U3V12F12.jpg (14.97 KiB) 2304 mal betrachtet
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 25.01.2017, 12:01

Ich habe nochmal drüber nachgedacht, mein ZXblast braucht tatsächlich ja die "9V", weil die 5V gar nicht verbunden sind auf der Karte und intern erzeugt werden. Insofern wäre der Ansatz vielleicht tatsächlich der, einen schönen Abwärtsregler zu verwenden und ein Zeddy Netzteil. Ob das direkt am Bus angeschlossen wird (Steckverbinder) oder am Zeddy oder NU ist dann nur eine philosophische Frage. Wenn man eine Buchse vorsieht, kann man sich das ja aussuchen.

Für eine zusätzliche Buchse spricht, dass die Leiterbahnen auf dem ZX Steckeranschluss oft nicht in einem so guten Zustand sind, dass ich da im Zweifel 1.5A drüber ziehen wollte. Und für eine Buchse spricht, dass man den Zeddy kühler laufen lassen kann, weil der Spannungsregler dann im Gehäuse nicht in Benutzung ist. Das schont auch die ULA. Sinn macht es dann, die 9V zum Zeddy nicht zu verbinden (oder wenigstens zu Jumpern), direkt am Stecker die Schutzdiode und die 5V am Bus zusammenzuführen. Dann ist der Zeddy fremdgespeist über den Bus.

Dass das ZXblast seine 5V selbst erzeugt, ist wahrscheinlich seltener bei Erweiterungskarten. Dafür sind die 5V nicht verbunden. Ich denke, dass man dann wirklich die 9V und die 5V Stränge an den Slots durchverbinden kann. Und im Grunde braucht man dann an den Slots keine Schutzdioden. Wenn jemand wirklich sein ZXblast umbaut (wie Joachim) dann läßt er halt den Spannungsregler weg und verlegt eine Litze oder er kann sich selbst eine Schutzdiode an den Regler löten, wenn der schon drin ist. Das ist dann Eigenverantwortung. :wink: Insofern würde die eine Diode am Zeddy Anschluss reichen.

Was DMA betrifft - das ist auf dem Steckverbinder vorhanden und heißt beim Z80 /BUSREQ (Bus request) und das zugehörige Signal ist /BUSACK (Bus acknowledge). Letzteres signalisiert, dass der BUSREQ angenommen wurde. Ich meine das wird bei jedem Taktzyklus geprüft und da das Signal asynchron kommen kann, ist der richtige Weg auf das Abschalten der Treiber in der CPU zu warten, was durch BUSAK signalisiert wird. Dauert aber wohl maximal einen Taktzyklus.

*edit* Es wird am Ende eines jeden Maschinenzyklus (nicht Ende einer Instruktion, das ist ein Unterschied) geprüft. Ein Maschinenzyklus ist ein Instruction Fetch, Lese oder Schreiboperation, I/O Instruktion - der Zyklus wird also beendet was auch sinnvoll ist, um die Peripherie nicht durcheinander zu bringen.

Ich bin aber der Meinung von Paul, dass das für ZX81 Projekte keine Rolle spielt. Nicht mal eine Nebenrolle. Früher als Speicher noch teuer war fand das Konzept Verwendung bei Disketten und Festplatten Controllern. Hier müssen Daten in einer bestimmten Geschwindigkeit (im Grunde unverzüglich) gelesen oder geschrieben werden, wenn der entsprechende Datensektor am Lesekopf vorbeirauscht. Idealerweise kann das Interface dann direkt in den Speicher schreiben ohne Umweg des Prozessors. Das muss aber aufeinander abgestimmt sein und dem Controller ein Speicherbereich zugewiesen, in den er lesen und schreiben darf. Das ist eng im Gesamtsystem verknüpft und stark architekturabhängig.

Heute hat jedes Laufwerk einen eigenen Zwischenspeicher und dieses Konzept ist längst obsolet. Heute bekommt man einen PC Speicherriegel mit 1GByte für etwa 10 EUR um solche Daten zwischenzuspeichern. Was will ich da aufwändig in einen anderen Speicher reinschreiben ... Okay, es geht schneller aber ist auch aufwändig zu realisieren. Dass 2 Zeddy zusammen doppelt so schnell ist wie einer, schön aber man braucht auch 2 Zeddy. :wink:

Für den Fall, dass doch nochmal jemand ein DMA Projekt auf die Beine stellt, könnte man aus meiner Sicht einfach die Bustreiber des Zeddy (die auf der Extenderplatine) tot stellen, indem man die /OE Signale über einen Inverter mit /BUSACK verknüpft. Also wenn BUSACK runter geht, werden die Treiber gesperrt. Eine Richtungsumschaltung braucht man aus meiner Sicht nicht, weil der Z80 Prozessor solange tot ist und es wird doch wohl nicht ernsthaft jemand in das RAM des Zeddy reinschreiben wollen (1k Standard). Da gibt es doch dann eine RAM Erweiterung auf dem Extender, oder nicht ? Ins ROM kann man sowieso nicht reinschreiben, in die ULA auch nicht, also würde ich das nicht übertreiben.
Bildschirmfoto 2017-01-25 um 11.48.13.png
Bildschirmfoto 2017-01-25 um 11.48.13.png (51.51 KiB) 2302 mal betrachtet
Zuletzt geändert von PokeMon am 25.01.2017, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 25.01.2017, 12:03

tokabln hat geschrieben:Guten Morgen... ich werde auf das Treiber Board noch Optional einen Anschluß für einen

Pololu U3V12F12 Step Up Wandler

aufnehmen. Der ist schön klein und hat den Footprint eines 7805. Somit sollte der sich ohne Probleme bei Bedarf einlöten lassen.
Also ich würde das weglassen und lieber eine Power Einspeisebuchse (am Besten die gleich wie bei Zeddy/NU) verwenden. Das war jetzt wohl doch eine Schnapsidee von mir. Irgendwie bringt das Thema DMA alles durcheinander. :mrgreen:

Der AIMTEC bringt 2A, nicht 2.5A. Das reicht aus meiner Sicht aber vollkommen aus. Auch für einen modernen USB Stick.
Und ich würde nochmal einen 100nF an den Eingang des Spannungsreglers setzen - also was keramisches mit kleinem ESR.
Zumindest die Empfehlung laut Datenblatt.
tokabln hat geschrieben: Ich gebe per default 9V an den Zeddy während die auf der Treiber Platine generierten 5V / 2,5A nur für die Backplane und den Treiber gedacht sind. Der Zeddy soll seine 5V weiterhin selber generieren.
Warum sollte der Zeddy das tun ? Das erzeugt nur Wärme auf dem Alublech. Das senkt die Temperatur insgesamt und schont die ULA ...
Die 9V sind nur Mittel zum Zweck zum Erzeugen der 5V und wird sonst nicht benutzt.

Ansonsten ist der ZX Bus korrekt - allerdings muss man noch auf den korrekten Sitz achten (Stecker eventuell spiegelverdreht - ergibt sich aus dem Schaltplan nicht).
Zuletzt geändert von PokeMon am 25.01.2017, 12:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 25.01.2017, 12:21

@Siggi,

ich nehme an Du meinst diesen Ansatz von Wilf
Wilf Rigter ZX DMA.gif
DMA by Wilf Rigter
Wilf Rigter ZX DMA.gif (50.68 KiB) 2301 mal betrachtet
http://www.user.dccnet.com/wrigter/index_files/HS4.htm

Wenn man diesen Teil auf die Treiber Platine übernehmen würde, würde dann noch gewährleistet sein, dass die gewünschte Funktionalität einer Porterweiterung in Summe funktioniert oder wäre das dann nur für einen speziellen Fall?
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 25.01.2017, 12:47

So... hier mal der aktuelle Stand des Schaltbildes.

Es kann jeder selbst entscheiden ob er die 5V oder die 9V zur Versorgung des Zeddy nutzen will. Per Jumper selektierbar. Ich werde das ggf. auf der Platine so vorsehen, dass man eine Drahtbrücke oder einen Jumper oder einen DIP Switch montieren kann (sofern der Platz das zulässt)

Optional kann ein Pololu Step Up Wandler für 12V installiert werden (auch hier sofern Platz auf der Treiberplatine ist)

Den 100nF Keramikkondensator am Eingang des AIMTEC laut Karl habe ich implementiert.
VG64 Leiste sollte jetzt hinsichtlich der Belegung stimmen

Schaut also bitte mal drüber ob noch etwas falsch ist oder etwas fehlt.
ZX81 Bus Driver for enhanced Backplane.pdf
Schematic ZX81 Bus Driver
(159.36 KiB) 45-mal heruntergeladen
Danke
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 25.01.2017, 13:08

tokabln hat geschrieben: Es kann jeder selbst entscheiden ob er die 5V oder die 9V zur Versorgung des Zeddy nutzen will. Per Jumper selektierbar. Ich werde das ggf. auf der Platine so vorsehen, dass man eine Drahtbrücke oder einen Jumper oder einen DIP Switch montieren kann (sofern der Platz das zulässt)
Ja, auch eine gute Idee. :wink:
DIP Schalter würde ich nicht nehmen, die sind für größere Ströme nicht geeignet und werden für Signale benutzt.
Besser sind Jumper. Die meisten DIP Schalter sind mit 25mA Strombelastung angegeben.

Im Schaltplan sind ein paar Fehler drin.
1. Den Reset Widerstand weglassen, der ist schon im ZX81/NU drin. Das ist nur kontraproduktiv und verändert die Zeitkonstante. Der Zeddy hat 220k und 1uF = 220ms Zeitkonstante. Wenn Du da 2k2 Widerstand parallel schaltest, ist die Zeitkonstante nur noch 2.2ms und sicherlich zu kurz und endet in Power-Up Problemen. Man könnte dem Reset Taster dafür einen seriellen Widerstand (100R) spendieren, damit man den Kondensator nicht jedes Mal kurzschliesst. Das verlängert die Lebensdauer von Kondensator und Schalter/Taster.

2. Beim HCT541 ist das Signal G1 auf +5V geschaltet. So ist der Treiber immer hochohmig. Beide G1/G2 müssen aus Low, damit der Baustein was ausspuckt.

3. Für den Datenbus braucht man einen bidirektionalen HCT245. Richtungsumschaltung erfolgt am einfachsten mit /WR. *edit* Fürs Routing wahrscheinlich besser, wenn Du die Steuerung mit /RD und /RFSH machst, also die Diodenkombi an DIR anschließt.

4. BUSREQ und BUSACK würde ich nicht über Treiberbausteine laufen lassen. Insbesondere, wenn man die Treiber über BUSACK stumm schalten will. Dann braucht es aber irgendwo einen Inverter.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 25.01.2017, 14:39

PokeMon hat geschrieben:
siggi hat geschrieben: Schade, daß Du Dir den Link zu Wilf's Projekt nicht angehen hast. So kommst Du zu völlig falschen Schlüssen und Kommentaren :(
Bei Wilf's Projekt geht es um die BILDÜBERTRAGUNG in Echtzeit eines Zeddy zum anderen (vom Slave zum Master), der dann das Bild anzeigt, während der Slave sich nicht um Bildausgabe kümmern muß und im FAST rennen kann.
Und Du willst das Bild per SD-Karte hin und hertragen????
Ich komme nicht zu falschen Schlüssen. Wilf hat aus meiner Sicht die falsche Lösung für ein eher akademisches Problem. Wenn ich mehr Rechenzeit will, dann lasse ich den Zeddy einfach schneller laufen. Dann ist er schnell und zeigt das Bild an. Für den ZXmore kein Problem. Der läuft mit 270% inklusive Bildausgabe. Dafür 2 Zeddys zu nehmen ist für mich sagen wir mal eine Schnapsidee. Könnte sich ein Lehrer ausgedacht haben ... :wink:
Dann hättest Du halt Deinen ZxMore in 2005 anbieten sollen, dann hätte Wilf ihn vielleicht benutzt: siehe im verlinkten Dokument:
"����� August 16, 2005 - wilf rigter "

Du wolltest ein Beispiel für DMA beim Zeddy haben, das habe ich Dir genannt.
Wenn Du weiter darüber diskutieren willst, dann bitte in einem anderen Thread, denn hier geht's um die Backplane.

Gruß
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 25.01.2017, 14:43

PokeMon hat geschrieben: Für den Fall, dass doch nochmal jemand ein DMA Projekt auf die Beine stellt, könnte man aus meiner Sicht einfach die Bustreiber des Zeddy (die auf der Extenderplatine) tot stellen, indem man die /OE Signale über einen Inverter mit /BUSACK verknüpft. Also wenn BUSACK runter geht, werden die Treiber gesperrt. Eine Richtungsumschaltung braucht man aus meiner Sicht nicht, weil der Z80 Prozessor solange tot ist und es wird doch wohl nicht ernsthaft jemand in das RAM des Zeddy reinschreiben wollen (1k Standard).
Bei mir soll da vielleicht ein NU hängen, in dessen Ram dann reingeschrieben werden könnte.

Deshalb die Richtungsumschaltung der Treiber ...

Gruß
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 25.01.2017, 14:45

tokabln hat geschrieben: Schaut also bitte mal drüber ob noch etwas falsch ist oder etwas fehlt.
ZX81 Bus Driver for enhanced Backplane.pdf
Danke
Yepp, da ist einiges falsch (besonders um den U4).
Ich poste heute Abend mal, wie ich mir die DMA-Minimalerweiterung gedacht hatte, damit das klarer wird.

Gruß
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 25.01.2017, 15:26

Anbei die von mir vorgenommenen Korrekturen gemäß Karl's Feedback. Ich hoffe ich habe die richtig verstanden.
ZX81 Bus Driver for enhanced Backplane.pdf
ZX81 Bus Driver Draft V0.2
(159.48 KiB) 40-mal heruntergeladen
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von PokeMon » 25.01.2017, 17:59

siggi hat geschrieben: Du wolltest ein Beispiel für DMA beim Zeddy haben, das habe ich Dir genannt.
Wenn Du weiter darüber diskutieren willst, dann bitte in einem anderen Thread, denn hier geht's um die Backplane.
Geht es nicht konkret um DMA für die Backplane ?
Ist es da so themenfremd, das Für und Wieder abzuwägen ?
Und Du bist glaube ich der Einzige hier im Thread, der sich DMA wünscht ...
:wink:


Was die Änderungen im Schaltplan betrifft, sieht das soweit richtig aus. Zur Belegung der 64 poligen Leiste kann ich nicht viel sagen (Zusatzsignale). Das mit Investierung von BUSACK und BUSREQ hast Du falsch verstanden. Generell gehören die Signale so durchgeschleift wie sie sind (und man muss sie meiner Meinung nach auch nicht verstärken da außer der CPU sowie nichts dranhängt (in aller Regel). Mit Inverter meinte ich, dass das invertierte BUSACK Signal dann die /OE Eingänge (G1/G2) der Treiber steuern könnte. Deswegen muss es aber an die Slots so wie es ist (nicht invertiert).

Wenn man Inverter benutzt, könnte man auch ein 74HCT00 nehmen - dann könnte man sich die beiden Dioden bei /RFSH und /RD sparen und ein NAND Gate nehmen, den Ausgang nochmal invertieren (beide Eingänge einfach zusammenschalten, dann hast Du einen Inverter) und schon kannst Du damit Pin 1 vom HCT245 steuern. Den Pullup Widerstand braucht es dann auch nicht mehr. Ein weiteres NAND Gate könntest Du dann als Inverter für das BUSACK Signal nehmen und damit die /OE Eingänge der Treiber steuern. Aber das ist jetzt mehr die Kür als die Pflicht ... :wink:
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 25.01.2017, 18:17

Danke Karl,

dann mach ich mich mal an die Kür... und hoffe das es dann stimmt :mrgreen:
Zuletzt geändert von tokabln am 25.01.2017, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 25.01.2017, 19:11

PokeMon hat geschrieben:
siggi hat geschrieben: Du wolltest ein Beispiel für DMA beim Zeddy haben, das habe ich Dir genannt.
Wenn Du weiter darüber diskutieren willst, dann bitte in einem anderen Thread, denn hier geht's um die Backplane.
Geht es nicht konkret um DMA für die Backplane ?
Ja.
Ist es da so themenfremd, das Für und Wieder abzuwägen ?
Ich fand es als themenfremd, im Backplane-Thread über Für und Wieder von Wilf's DMA-Projekt zu diskutieren.
Und Du bist glaube ich der Einzige hier im Thread, der sich DMA wünscht ...
:wink:
Nicht wirklich, ich hatte es oben ja auch schon als "exotischeres Ding" bezeichnet. Wenn es einfach zu haben ist, sollte man es sich nicht verbauen.
Aber ganz so einfach ist's halt nicht: man kann leider nicht alle gepufferten Signale an den Treibern einfach in ihrer Richtung umschalten, wie ich erst erhofft hatte: das /CLOCK-Signal, das muß auch bei DMA weiterhin Richtung Backplane laufen ...

Also müßte man das extra puffern, oder nicht puffern (so wie am ZX96-Bus).
Andererseits: wenn /Clock gepuffert wird, wird sie geringfügig verzögert. Wie sich das dann wieder auf timing-kritische Platinen (Chroma?) auswirkt: ????

@Torsten
Die meisten Signale, die Du an U4 bzw. nun U3 hast (/ROMCS, /RAMCS, /INT ...) sollten KEINESFALLS über Puffer laufen (nur ggf. /Clock): das sind keine "normalen" TTL-Signale und schon garnincht als Ausgänge der CPU vorgesehen (können im Einzelfall aber auch so "mißbraucht" werden, können also Ein- und Ausgänge sein), also wie beim ZX96-Bus ungepuffert einfach durchreichen.

Gruß
Siggi

PS: Chroma hat auch 'nen eigenen Spannungsregler drauf (LM257). Weiß aber nicht, für welche Spannungen ...
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 25.01.2017, 19:27

Schematic Änderung 20:48 - Draft V0.4 - /BUSACK Aufbereitung für 541 /OE (G1 & G2) über 2mal NAND

Sodele... ich hoffe ich habe jetzt alle Hinweise von Karl und Siggi implementiert.

Aber schaut bitte selbst ob ich Eure Hinweise korrekt interpretiert habe.
ZX81 Bus Driver for enhanced Backplane.pdf
Draft V0.4 - /BUSACK Aufbereitung für 541 /OE (G1 & G2) über 2mal NAND
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 25.01.2017, 21:47

Gleich noch ein paar Fragen dazu:
- wozu D3? Verpolungsschutz? Über die Diode muß der ganze Strom für Bus-9V d'rüber passen (bei mir 3A). Da muß ggf. auch eine "dickere" Diode hin passen
- CLOCK solltest Du /CLOCK nennen, denn es ist die invertierte CPU-Clock!
- /CLOCK wird nicht gepuffert? Absicht oder vergessen?

Und ein Fehler: /BUSACK wird 2 x invertiert, also einmal zuviel :wink:

Anschuß des Zeddy aber bitte nicht über Wackelstecker, da sollte auch ein DIN-Stecker sitzen können (ist aus Schaltplan nicht ersichtlich)

Gruß
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 25.01.2017, 22:14

siggi hat geschrieben:Gleich noch ein paar Fragen dazu:
- wozu D3? Verpolungsschutz? Über die Diode muß der ganze Strom für Bus-9V d'rüber passen (bei mir 3A). Da muß ggf. auch eine "dickere" Diode hin passen
- CLOCK solltest Du /CLOCK nennen, denn es ist die invertierte CPU-Clock!
- /CLOCK wird nicht gepuffert? Absicht oder vergessen?

Und ein Fehler: /BUSACK wird 2 x invertiert, also einmal zuviel :wink:
Hallo Siggi,

erstmal Danke für die Rückmeldung.

- D3 = Verpolungsschutz, einen anderen Diodentyp mit höherer Stromdurchlässigkeit muß ich noch raussuchen
- CLOCK werde ich in /CLOCK umändern
- Deine eigenen Worte: "Andererseits: wenn /Clock gepuffert wird, wird sie geringfügig verzögert. Wie sich das dann wieder auf timing-kritische Platinen (Chroma?) auswirkt: ????". Deshalb hab ich das gelassen.

In einem früheren Post hieß es das G1 & G2 auf Grund zu legen sind, damit die Buffer funktionieren, das ist mit 2x invertieren von /BUSACK jetzt doch gesichert? Laut Karl brauchen die 541 GND? Worauf einigen wir uns nun ?
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 25.01.2017, 22:30

tokabln hat geschrieben: - Deine eigenen Worte: "Andererseits: wenn /Clock gepuffert wird, wird sie geringfügig verzögert. Wie sich das dann wieder auf timing-kritische Platinen (Chroma?) auswirkt: ????". Deshalb hab ich das gelassen.
Und ich habe die vielen ? benutzt, weil ich es nicht weiß. Also vielleicht /CLOCK auf Treiber legen und am Treiberausgang dann Jumper zu Selektion des gepufferten /Clock (am Ausgang) oder des ungepufferten /Clock (am Eingang)?????
In einem früheren Post hieß es das G1 & G2 auf Grund zu legen sind, damit die Buffer funktionieren,
eben, und das wollen wir ja während DMA nicht, damit sie nicht stören
das ist mit 2x invertieren von /BUSACK jetzt doch gesichert?
2 x invertieren ist wie 0 mal invertieren (doppelte Verneinung = Ja, außer in Bayern :wink: )
Laut Karl brauchen die 541 GND? Worauf einigen wir uns nun ?
Karl hat geschrieben: Ein weiteres NAND Gate könntest Du dann als Inverter für das BUSACK Signal nehmen und damit die /OE Eingänge der Treiber steuern. Aber das ist jetzt mehr die Kür als die Pflicht ... :wink:
Also EIN NAND ...
Obwohl: Karl wohnt ja in Bayern :mrgreen:

Gruß
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von tokabln » 25.01.2017, 23:01

Hier mal eine erste Idee für die an den Bus Driver anzuschliessende Backplane als Schaltbild.

Bei allen Ports lassen sich die benötigten Spannungen per Jumper setzen
Wer mag kann auch noch pro Port eine DuoLED spendieren die dann zumindest farblich die +5V oder die +9V oder beide Spannungen anzeigen würde. Für die +12V (die ja auf dem Bus Driver als Optional deklariert sind, habe ich keine LED eingeplant... aber einen Jumper zum aktivieren / deaktivieren

Thema Stecker, das von Siggi angesprochen wurde... ich denke das soll jeder für sich entscheiden. Ich werde versuchen beide ZX Stecker Alternativen (sprich Edge Connector Stecker oder wer am Edge Connector eine VG Leiste angelötet hat) möglich zu machen. Hab eine grobe Idee, das muß ich aber sehen ob die sich implementieren lässt.

Der übergang vom Bus Driver zur Backplane ist natürlich in VG64 vorgesehen.

Rein theoretisch sollten sich bei einer Zeddy Breite 7 VG Leisten unterbringen lassen, eine als Interface zum Bus Driver die restlichen 6 dann für die Erweiterungskarten. Thema ZX Printer... muß ich mal schauen ob ich da einen Edge Connector wie im Zeddy realisieren kann. Dann sollte auch ein Printer anschliessbar sein.

Hier das erste Draft des Schaltbildes erstmal ohne Printerport
ZX81 Enhanced Backplane.pdf
ZX81 Enhanced Backplane Draft V0.1
(206.83 KiB) 43-mal heruntergeladen
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 25.01.2017, 23:24

tokabln hat geschrieben: Bei allen Ports lassen sich die benötigten Spannungen per Jumper setzen
Ich hatte ja schon mal geschrieben, daß ich davon nichts halte:
http://forum.tlienhard.com/phpBB3/viewt ... =50#p27281

Worst case steckt man eine Karte, die 9V braucht in einen Slot, wo nur 5V aktiv sind, nicht die 9V. Beim Einschalten kriegt die Karte dann 5V über ihre Dateneingänge (Stichwort "Fremdspannung"), ist aber selbst stromlos und raucht ggf. ab.
Vielleicht stellt Dir ja Karl zum Testen ein ZxBlast zur Verfügung, das genau diese 9 V braucht? :wink:

Gruß
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Re: ZX-Backplane

Beitrag von siggi » 25.01.2017, 23:53

tokabln hat geschrieben: Thema Stecker, das von Siggi angesprochen wurde... ich denke das soll jeder für sich entscheiden. Ich werde versuchen beide ZX Stecker Alternativen (sprich Edge Connector Stecker oder wer am Edge Connector eine VG Leiste angelötet hat) möglich zu machen. Hab eine grobe Idee, das muß ich aber sehen ob die sich implementieren lässt.
Die Idee des ZX96-Busses ist ja, daß der Sinclair-Bus eine Untermenge ist. Also kann man da, wo ein DIN-Stecker eingelötet werden kann, auch ein Sinclair-Bus-Stecker eingelötet werden (wenn man unbedingt das Wackel-Feeling aus den 80ern haben will). Wenn man den anzeichnet auf der Platine (wie Joachim es bei der MINI-Mefisdos-Platine gemacht hat), ist das ganz einfach.
Im Schaltplan hat man da vielleicht 2 Stecker (die elektrisch parallel geschaltet sind), die aber auf der Platine dann übereinander liegen.

Gruß
Siggi
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