Zxpand+ with Midi.

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tofro
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Re: Zxpand+ with Midi.

Beitrag von tofro » 29.07.2017, 22:19

Die Bitrate wird er schon schaffen, das macht ja normalerweise ein UART - Mit Assembler programmiert und im Fast-Modus sollte er die Zeichenrate auch (ziemlich lässig sogar) schaffen und die Leitung tatsächlich "voll kriegen".

Ein Größenvergleich:

Ein Spectrum mit IF1 erzeugt an der Sinclair-Netzwerk-Buchse Verkehr mit 87,5kBps - Ganz ohne Hilfe eines UART, nur mit Bit-Banging (also Erzeugung der seriellen Bits nur mit Hilfe der CPU). Und er ist auch in der Lage, diese Bitrate zu empfangen und zu "verdauen". Und ein Spectrum ist jetzt nicht um Größenordnungen schneller als ein Zeddie im Fast-Modus.

Gruß
Tobias
"On two occasions I have been asked, 'Pray, Mr. Babbage, if you put into the machine wrong figures, will the right answers come out?' ... I am not able rightly to apprehend the kind of confusion of ideas that could provoke such a question."

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msch
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Re: Zxpand+ with Midi.

Beitrag von msch » 30.07.2017, 08:53

Na - dann hätten wir ein weiteres Experimentierfeld ;-)
Wenn sich noch jemand mit dem MIDI-Protokoll beschäftigen will.
Ich weiss nicht, was man diesbezüglich vom zxpand+ Projekt (Midiplayer) abschauen kann - man muss das Rad ja nicht doppelt erfinden.
manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern.
werch ein illtum! (Lichtung, Ernst Jandl)

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Re: Zxpand+ with Midi.

Beitrag von bodo » 30.07.2017, 11:14

Es gibt da weitere Aspekte: das Kommunikationsprotokoll (also die Bedeutung der einzelnen Bytes) und die elektrische Schnittstelle. Die Baudrate und das Protokoll der Byteübertragung sind hier schon klar, nämlich 31250 baud und die übliche UART-Kommunikation mit 8N1 (8 Datenbits, keine Parität und 1 Stoppbit).

Die Bedeutung der einzelnen Bytes lässt sich an den üblichen Stellen nachlesen, die Wikipediaseite scheint ein guter Startpunkt zu sein.

Die elektrische Schnittstelle ist dort auch beschrieben. Es handelt sich um eine 5-mA-Stromschleife, die auf der Empfängerseite per Optokoppler galvanisch getrennt ist. Musiker mögen halt keine Masseschleifen, die brummen so blöd. Als Steckverbinder sind 180°-DIN-Stecker (am Kabel) definiert, ich habe die noch als "Diodenstecker" kennengelernt.
B0D0: Real programmers do it in hex.

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