Ratespiel zum Abend ...

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PokeMon
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Ratespiel zum Abend ...

Beitrag von PokeMon » 13.09.2017, 19:32

Kleines Ratespiel zum Abend ...

woran arbeite ich hier gerade ? 8)
20170913_192205k.jpg
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Jens
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Re: Ratespiel zum Abend ...

Beitrag von Jens » 13.09.2017, 20:19

Am V-Sync?
Wenn du tot bist, dann merkst du das selber nicht. Es ist nur schwer für die anderen. Wenn du blöd bist, dann ist es genauso.
Und: uıɐbɐ ʎɐqǝ uo pɹɐoqʎǝʞ ɐ ʎnq ɹǝʌǝ ɹǝʌǝu ןןıʍ ı
Der ZX81 rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer...

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Re: Ratespiel zum Abend ...

Beitrag von Paul » 13.09.2017, 20:22

Das ist einfach.
Du arbeitest am Sony Monitor :mrgreen:
Theoretisch ist zwischen Theorie und Praxis kein Unterschied.
Praktisch allerdings wohl.

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Re: Ratespiel zum Abend ...

Beitrag von roko » 13.09.2017, 21:41

weißer Text auf weißem Papier?

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Re: Ratespiel zum Abend ...

Beitrag von bokje » 13.09.2017, 21:49

Mit 80 Zeichen pro Linie?

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Re: Ratespiel zum Abend ...

Beitrag von PokeMon » 13.09.2017, 22:06

Jens lag gar nicht so schlecht. :wink:
Ich programmiere gerade den Mikrocontroller auf dem ZX8-CCB-SYNC um ein gültiges Videosignal während Programmabläufe im FAST Modus oder beim ZX80 zu generieren. Die zwei schmalen Linien oben und unten zeigen an, dass der Sync Generator angesprungen resp. aktiv ist. Sobald das Bildsignal wieder zur Verfügung steht, wird wieder der Bildschirminhalt angezeigt.

Soweit so gut, ich versuche noch das Flackern zu unterdrücken mit entsprechenden Zähler-Synchronisation. Kann noch nicht sagen ob und wie gut das klappt. Insofern arbeite ich noch etwas weiter daran.
20170913_191510k.jpg
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Re: Ratespiel zum Abend ...

Beitrag von PokeMon » 19.09.2017, 15:55

So ist abgeschlossen. Richtig unterdrücken kann man das Flackern bei der Eingabe im FAST Modus nicht, jedoch verliert der angeschlossene Bildschirm nicht die Synchronisation.

Die horizontale Synchronisation läuft weiter im Hintergrund und zwar exakt mit der ermittelten Frequenz des angeschlossenen Zeddy. Die Abweichung kann hier je nach Toleranz und Alter des Keramikfilters +/- 5% betragen und zwischen 61 und 67 us Länge einer Bildzeile liegen, das entspricht dann 14,900 bis 16,400 kHz oder 47,5 bis 52,5 Hz Vertikalfrequenz. Natürlich werden auch die Vertikalimpulse erzeugt, die können ein Flackern des Bildschirms jedoch nicht unterdrücken, da die Bildwiedergabe asynchron einsetzt und das z.B. bei der Eingabezeile auch von der Länge der Zeile abhängt.

Nach meinen Tests sind hier alle Bildschirmtypen (Röhrenmonitor, Plasma Fernseher oder ein Billig-China-LCD Monitor) recht genügsam in der Erkennung der Bildsignale und tasten weitgehend den Horizontalbereich ab. Bei der Zeilenanzahl resp. Vertikalfrequenz tolerieren die Displays recht große Abweichungen. So stiegen die meisten Displays erst wirklich ab ca. 220 Zeilen resp. 68-70 Hz bzw. 40-42 Hz (=360+ Zeilen) aus und schalteten zwischendrin ggf. einfach auf NTSC Anzeige um. Erst über diesen Vertikalfrequenzbereich kommt es zu einem laufenden Bild auf einem Röhrenmonitor oder zu "Kein Signal" Meldung bis hin zum Um- oder Abschalten des Monitors.

Bei längeren Bildwiedergabe-Unterbrechungen wie z.B. bei einem LIST, einer PRINT Gleitkommarechnung (als Taschenrechner) und natürlich bei laufenden Programmen im FAST Mode wird die Synchronisation vollständig aufrecht erhalten bis die Bildwiedergabe einsetzt. Gekennzeichnet wird das Anspringen des "Notstromaggregats" durch eine horizontale Linie am oberen Bildschirmrand. Aufgrund der Einfachheit dieser Lösung kann der tatsächliche Bildschirminhalt nicht angezeigt werden, nur die Synchronisation wird aufrecht erhalten. Auch die üblichen Streifenmuster bei LOAD oder SAVE werden angezeigt, weil hier die Sync Impulse generell da sind, nur in kürzeren Abständen.

Technisch erkannt wird das Ausbleiben von horizontalen Sync Impulsen bei etwa 9 ausbleibenden Horizontal Impulsen. 6 ausbleibende Impulse sind durchaus normal in der vertikalen Synchronisation mit einem langen Impuls, hier habe ich einen Reserve Aufschlag kalkuliert. Der Sync Generator springt daher nach etwa 600us an und führt die Synchronisation weiter und der erste neu eingehende Syncimpuls bei wiedereinsetzender Bildwiedergabe schaltet den Sync Generator ab.

Durch die digitale Verarbeitung ist das Modul im Handling einfacher als die frühere Variante von mir, das ZX81SCP. Die analoge Abtastung der Signale und die Erzeugung mit dem NE555 war sehr viel schwieriger zu Kalibrieren. An dem neuen ZX8-CCB-SYNC gibt es gar nichts zu Kalibrieren. Eine Einschränkung gibt es allerdings, die Umschaltung zwischen PAL und NTSC wird erst nach einem Neustart (Power-Up) des Mikrocontrollers erkannt. Eine Umschaltung im laufenden Betrieb gibt es nicht. Nach Tests funktioniert der Sync Generator dann trotzdem, hat aber die falsche Frequenz was in den Umschaltphasen durch deutlicheres Bildzucken auffällt. Aber das Umschalten zwischen PAL und NTSC im laufenden Betrieb dürfte eh wenig Vorteile bringen. Beim Starten erkennt das ZX8-CCB-SYNC den Modus automatisch. Dazu werden die ersten 5 Frames entsprechend ausgemessen.

Ich werde das Ding morgen mal bei Sellmyretro listen und auch ein Video in Aktion hochladen. Mit Sync Generator kostet das Modul dann EUR 14,90 anstelle von EUR 9,90 und ich versende auch den programmierten Mikrocontroller (plus ein SMD Widerstand) für EUR 3.50 zzgl. Versand zum Nachrüsten bereits vorhandener ZX8-CCB. Das geht aber nur für die neueren Module V1.2, die auf der Rückseite entsprechende SMD Pads haben. Der Controller ist im SO8 Gehäuse mit 1.27mm Pin Abstand, das kann man noch recht gut von Hand löten. Den SMD Widerstand sowieso. Es ist für ZX80 und ZX81 geeignet, im Grunde besteht zwischen ZX81 im FAST Mode und ZX80 im Bildsignal sowieso kein Unterschied.

Jetzt habe ich die nächsten 2 Wochen dann wieder ausreichend Zeit um mich dem ZXblast und den Timingproblemen mit externem Bus zu befassen. :wink:
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