Hallo an alle....

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Tondose
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von Tondose » 09.06.2019, 10:54

ingo hat geschrieben:
09.06.2019, 10:43
Miß mal im stromlosen Zustand de Widerstand von D0 nach Masse und zwar einmal an der CPU (Pin14) und am ROM (Pin9).
An Pin 14/CPU gegen Masse = 7,34k
An Pin 9/ROM gegen Masse = 7.0k

ingo
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ingo » 09.06.2019, 10:56

OK, das ist natürlich immer noch sehr hochohmig.
Sind D0/D1 im Betrieb dauerhaft low oder high?
Man darf die Menschen nicht mit ihren Engsten alleinlassen. (Zitat: Peter Glaser)
Solange es keine Künstliche Dummheit mit ihren jeder Vernunft unzugänglichen taktischen Vorteilen gibt, mache ich mir wegen KI keine Sorgen. (auch Peter Glaser)

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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ingo » 09.06.2019, 11:02

Bevor Du etwas auslötest, hätte ich noch ein paar Ideen zum Testen, wenn Du magst. Muß aber erstmal los zum Pfingstausflug.

Gruß Ingo.
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von Tondose » 09.06.2019, 11:05

ingo hat geschrieben:
09.06.2019, 10:56
OK, das ist natürlich immer noch sehr hochohmig.
Sind D0/D1 im Betrieb dauerhaft low oder high?
Auf D0 ist betrieb :)
D1 und D2 (an der CPU) liegen dauerhaft auf L

Natürlich kann ich Warten, habe sowieso keinen "Auslöter" :(

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Diagnoseboard ZX81

Beitrag von ZX-Heinz » 09.06.2019, 12:11

Meines Wissens gibt es für den ZX81 kein "Diagnoseboard", wie für den ZX Spectrum. RAMs kann man evt. durch ein externes RAM testen (richtig bleibt Ingos Einwand, dass das interne RAM mit seinen Leitungen immer noch am Bus hängt und selbst bei /CS=H stören kann).
Mit Pauls Karte (die aber wohl noch nicht fertig ist) ließen sich externe RAMs und ROMs anstecken. Für die CPU (und die ULA) gibt es aber bisher keine Möglichkeiten, außer Auslöten. Mir kommt da die Idee, durch ein ZX81-fremdes, externes ROM eine Testmöglichkeit für die CPU unabhängig von ULA und Bildschirmausgabe zu schaffen. Voraussetzung ist aber ein Takt auf Pin6. Im Funkamamteur von 1986, Heft 4, wurde eine Melodieklingel mit Z80 beschrieben.
Melodieklingel.jpg
Melodieklingel.jpg (138.54 KiB) 512 mal betrachtet
Auf einer ZX81-APU-Karte von tokabln könnte man ein EPROM und die erforderliche Logik unterbringen, und dann die ZX81-CPU als Melodieklingel laufen lassen. Die Software aus FA 4(1986) müsste auf den 3.5MHz-Takt angepasst werden. Vielleicht gibt es aber noch einfachere Ideen für eine Testkarte zur CPU. Oder sogar etwas schon vorhandenes?
Denkbar wäre auch so etwas Einfaches (bis auf den Taktgeber keine aktiven Bauelemente), man müsste dann nur den internen Takt durch Grounden der Basis von Tr2 abschalten.
tester.jpg
tester.jpg (53.8 KiB) 512 mal betrachtet

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Joachim
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von Joachim » 09.06.2019, 12:53

In der ELO 10/1986 wurde eine Schrittsteuerung für den ZX81 beschrieben. Es geht dabei darum, das Programm des ZX81 im ROM Schritt für Schritt ausführen zu lassen. Zuvor kann man über DIP-Switches einstellen, bis zu welcher Adresse der ZX in der Normalgeschwindigkeit laufen soll. Damit könnte man bei jedem Schritt den Daten-, Adress- und Signalbus testen. Es gibt dazu auch zwei Platinenlayouts (einseitig) im Halb- und Ganz-Euroformat. Die Kleine Platine ist für die 7-Segment-Anzeige und die große für die Ansteuerung. Heutzutage könnte man das vielleicht billig machen lassen. Ich habe den Artikel als eingescanntes Image-PDF. Dazu auch die Layouts (die man in z.B. Sprint-Layout nachzeichnen müßte), weiß aber nicht, ob ich das hier posten darf und ich möchte auch kein Urheberrecht verletzen. Interessierte können mir ja eine PN schicken, dann kann ich alles noch viel genauer erklären. Oder aber jemand kann supergut googeln und findet den Artikel (ELO 10/1986, Schrittsteuerung für den ZX81, Schritt für Schritt, auf der Platine steht Einzelschritt-Steuerung).
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Hallo an alle....

Beitrag von tokabln » 09.06.2019, 17:01

Nun, Ihr zwingt mich praktisch dazu zwei Ideen von mir vor erfolgreichem Abschluß zu posten. :mrgreen:

Zuerst eine für das Zeddy Bussystem geplante Bus Display Karte die auch im Single Step laufen soll und die z.B. an einer eingestellten Adresse anhalten soll... hat aber noch Probleme, daher bisher nicht veröffentlicht.

ZX81 Backplane - BUS Display - 800x600.jpg
ZX81 Backplane - BUS Display - 800x600.jpg (144.17 KiB) 484 mal betrachtet

Und eine Z80 CPU Test Platine, die sowohl eigenständig als auch in einem System gesteckt fungieren soll, auch hier gibt es noch Probleme.

Z80 CPU Test Adapter - 800x600.jpg
Z80 CPU Test Adapter - 800x600.jpg (170.02 KiB) 484 mal betrachtet

Beide sind im Prototypen Status und haben ihre Macken
Lieben Gruß Torsten
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von Joachim » 09.06.2019, 17:21

Mann Torsten, du überrascht uns immer wieder. Bleibst du dran? Wäre super!
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Hallo an alle....

Beitrag von tokabln » 09.06.2019, 17:25

Solange ich das nicht morgen liefern muß, ja. Aber jetzt ist Sommer und wenn dann gehe ich da wirklich nur an schwer erträglichen Tagen oder dann im Herbst wieder bei. Vielleicht auch vorher... aber das verspreche ich nicht. :lol:
Zuletzt geändert von tokabln am 09.06.2019, 17:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ZX-Heinz » 09.06.2019, 17:26

Hier ist mein Vorschlag für einen CPU-Tester der CPU auf dem ZX81-board ohne aktive Bauelemente. Die geerdeten Datenleitungen produzieren NOPs, und der CPU Programm Counter läuft einfach hoch. Erforderlich ist ein Oszi zur Überprüfung der Adressdaten. Aber den hat man ja für solche Reparaturen ohnehin dabei.
CPU-Test.jpg
CPU-Test.jpg (28.88 KiB) 477 mal betrachtet

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Re: Hallo an alle....

Beitrag von Tondose » 09.06.2019, 18:10

ZX-Heinz hat geschrieben:
09.06.2019, 17:26
Hier ist mein Vorschlag für einen CPU-Tester der CPU auf dem ZX81-board ohne aktive Bauelemente. Die geerdeten Datenleitungen produzieren NOPs, und der CPU Programm Counter läuft einfach hoch. Erforderlich ist ein Oszi zur Überprüfung der Adressdaten. Aber den hat man ja für solche Reparaturen ohnehin dabei.
Das dürfte ich noch hinkriegen.
Wo bekomme ich einen passenden Edge-Connector her?
Update: habe einen bei Sell My Retro bestellt :D
Zuletzt geändert von Tondose am 09.06.2019, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hallo an alle....

Beitrag von Tondose » 09.06.2019, 18:18

Joachim hat geschrieben:
09.06.2019, 12:53
In der ELO 10/1986 wurde eine Schrittsteuerung für den ZX81 beschrieben. Es geht dabei darum, das Programm des ZX81 im ROM Schritt für Schritt ausführen zu lassen. Zuvor kann man über DIP-Switches einstellen, bis zu welcher Adresse der ZX in der Normalgeschwindigkeit laufen soll. Damit könnte man bei jedem Schritt den Daten-, Adress- und Signalbus testen. Es gibt dazu auch zwei Platinenlayouts (einseitig) im Halb- und Ganz-Euroformat. Die Kleine Platine ist für die 7-Segment-Anzeige und die große für die Ansteuerung. Heutzutage könnte man das vielleicht billig machen lassen. Ich habe den Artikel als eingescanntes Image-PDF. Dazu auch die Layouts (die man in z.B. Sprint-Layout nachzeichnen müßte), weiß aber nicht, ob ich das hier posten darf und ich möchte auch kein Urheberrecht verletzen. Interessierte können mir ja eine PN schicken, dann kann ich alles noch viel genauer erklären. Oder aber jemand kann supergut googeln und findet den Artikel (ELO 10/1986, Schrittsteuerung für den ZX81, Schritt für Schritt, auf der Platine steht Einzelschritt-Steuerung).
Habe es mir mal angeschaut, müßte die Zeichnung neu aufs Papier übertragen. Die Kopie ist sehr dunkel, aber mit Hilfe des Layouts sollte es "lesbar" sein. Die verwendeten BE sind nach wie vor handelsüblich. Im Prinzip ist es eine sehr "abgespeckte" Version wie sie tokabln gerade entwickelt.

ingo
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ingo » 09.06.2019, 23:11

Hallo Waldemar,

ich würde folgendes versuchen:
Alle Einheiten, die den Datenbus nutzen, werden deaktiviert. Dazu sind folgende Verbindungen (bitte jeweils ohne Widerstand dazwischen)nötig:
CPU - /BUSRQ (CPU-Pin 25) = low, mit Masse verbinden
ROM - /ROMCS (ROM-Pin 20) = high, mit 5V verbinden
RAM - /RAMCS (IC4a,b – Pin 8 oder IC4 – Pin 18/20) = high, mit 5V verbinden

Nun muss der Datenbus hochohmig sein. Wird der Rechner jetzt mit Spannung versorgt, sind die Datenleitungen (speziell D1,2) jeweils einmal an der CPU und einmal am ROM nacheinander jeweils über einen 1 kOhm Widerstand mit Masse und mit +5V zu verbinden und der sich einstellende Pegel auf den Datenleitungen zu messen. Normalerweise müssen sich +5V und nahezu 0V ergeben. Ist dies nicht der Fall, so liegt eine dauerhafte Last auf der entsprechenden Leitung. Dadurch, daß einmal an CPU und einmal am ROM gemessen wird, kann man schauen,wo der Strom hinfließt.

Man kann nun nacheinander eine der o.g. Leitungen (/BUSRQ, /ROMCS und /RAMCS) von den oben vorgeschriebenen Pegeln (Masse bzw. +5V) trennen und die sich ergebende Veränderung beobachten.

Kannst ja mal berichten, was rauskommt.

Gruß Ingo.
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von Tondose » 10.06.2019, 14:39

Hallo Ingo,

die Messung war ja schon eine kleine Geburt :D

Folgendes kam dabei heraus:
D0_D3.JPG
Gleichspannungswerte an D0 bis D3
D0_D3.JPG (204.07 KiB) 404 mal betrachtet
So richtig kann ich den Übeltäter hieraus nicht erkennen :roll:

ingo
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ingo » 10.06.2019, 15:32

Hallo Waldemar,

mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist entweder die CPU oder die ULA defekt. Ich gehe mal davon aus, daß es sich um die CPU handelt - wäre auch der billigere Fall. Die Spannung an D1,2 <0,2V deutet auf einen Kurzschluß beider Leitunge in einem der Chips hin. Aus eigener Erfahrung würde ich die CPU für den wahrscheinlicheren Übeltäter halten.

Ich würde vor dem Wechsel der CPU den Computer nicht mehr anschalten, denn sie schließt die Ausgänge von ROM und RAM (über 470 Ohm ) kurz.

Zugunsten des Erhalts der Platine würde ich die Pins am Gehäuse der CPU abtrennen - mache ich sehr vorsichtig mit Dremel und Trennscheibe geht aber auch mit einem sehr kleinen Seitenschneider (ich habe mir zu diesem Zweck einen vorn spitz angeschliffen).

Danach würde ich jedes Pin einzeln auslöten (Pinzette und Lötkolben) und dann mit Entlötlitze das Zinn aus den Lötaugen saugen (es geht zur Not auch normale Litze mit viel Flußmittel. Dann wird die Platine mit Alkohol/Spiritus im Bereich der CPU gereinigt und dann kommt eine 40-polige Fassung eingelötet, um im Bedarfsfall die CPU lötfrei wechseln zu können. Dazu würde ich unbedingt eine Präzisionsfassung mit gedrehten und vergoldeten Kontakten verwenden.

Viele Grüße


Ingo.
Zuletzt geändert von ingo am 10.06.2019, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ingo » 10.06.2019, 15:34

Beim Auslöten mit Absaugpistole bleibt ein Restrisiko von sich ablösenden Leiterzügen, weswegen ich das nur mache, wenn der auszulötenden IC evtl. noch verwendet werden soll.
Zuletzt geändert von ingo am 10.06.2019, 16:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von Tondose » 10.06.2019, 15:40

Ok, dann nehme ich mir die CPU vor.
Noch ne Frage zur CPU, läuft in diesem Design auch eine CMOS CPU ?
Nur 'ne Frage, habe beide hier liegen :)

ingo
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ingo » 10.06.2019, 15:58

Bisher liefen in allen ZX Spectrums C-MOS-CPUs problemlos. Es sollte beim ZX81 genauso gehen. Du solltest aber vielleicht eine Fassung einbauen, dann kannst Du ja jederzeit wechseln.

Gruß Ingo.
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von Tondose » 10.06.2019, 20:34

ZX-Heinz hat geschrieben:
09.06.2019, 17:26
Hier ist mein Vorschlag für einen CPU-Tester der CPU auf dem ZX81-board ohne aktive Bauelemente. Die geerdeten Datenleitungen produzieren NOPs, und der CPU Programm Counter läuft einfach hoch. Erforderlich ist ein Oszi zur Überprüfung der Adressdaten. Aber den hat man ja für solche Reparaturen ohnehin dabei.
So, es ist vollbracht :wink:
Einen Connector habe ich mir zugesägt, war zu lang, jetzt passt es. Kleine Uniplatine vom Chinesen und alles passt.
IMG_2404.JPG
IMG_2404.JPG (196.24 KiB) 352 mal betrachtet
Tja, das mit dem prüfen der Adressdaten und Oszi :?:
So sehen die ersten (A0 bis A3) auf dem Schirm aus, mit Druck auf RESET alles weg.
IMG_2398.JPG
IMG_2398.JPG (180.5 KiB) 352 mal betrachtet
Das sind die nächsten 4 Adressleitungen.
IMG_2399.JPG
IMG_2399.JPG (147.63 KiB) 352 mal betrachtet

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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ingo » 10.06.2019, 22:06

Ja, der Adresszähler der CPU kann durchaus noch arbeiten, auch wenn ein oder mehrere Datenports defekt sind. Ein Beweis für eine funktionierende CPU ist das Hochzählen dieses Zählers bei geerdeten Datenleitungen nicht.
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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ZX-Heinz » 11.06.2019, 10:47

@tondose: Sehr interessante Signale. Hätte ich etwas anders vermutet. Insbesondere die A4-A8 im Vergleich zu A0-A3. Oder hast Du die Zeitbasis verändert? A4-A8 sollten wesentlich langsamer sein. Die Pausenstreifen zwischendurch sind durch die ULA-HAL/CPU-WAIT-Leitung verursacht. Die Ula stoppt ja weiterhin zeilensynchron. Durch das Hochzählen ist erst mal klar, dass die A9/A10 nicht tot sind, aber das wissen wir ja schon. Dein Problem scheinen ja die Leitungen D1/D2 zu sein. Da würde höchstens die Idee mit der Melodieklingel helfen. Aber die von ingo vorgeschlagene Messung viewtopic.php?f=2&t=3040&p=39805#p39787 ist wohl fast eindeutig (bis auf Differenzierung zwischen ULA und CPU.) Du kommst wohl nicht an einem Ausbau der CPU vorbei. In Gegensatz zu ingo bevorzuge ich die Entlötstation. Du musst nach dem Entlöten natürlich jeden Pin mit einer kleinen Zange in horizontaler hin- und herbewegen, um seitliches Restkleben zu beseitigen. Erst dann ist vertikales Ziehen erlaubt. Bei mir fallen die chips eigentlich dann schon allein heraus. Ich setze den Entlötkolben übrigens von unten an ("über Kopf"), dann gut durchwärmen, und das Zinn läuft fast von allein nach unten durch.

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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ZX-Heinz » 11.06.2019, 10:59

@tondose: Solltest Du später einmal auch ROM oder RAM auslöten, so überlege vor dem Einbau neuer Sockel, ob Du auf EPROM und größeren RAM umbauen willst. In diesem Fall sind vor dem Einbau neuer Sockel evt. Leitungen auf dem board zu trennen.

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Re: Hallo an alle....

Beitrag von Tondose » 11.06.2019, 11:51

ZX-Heinz hat geschrieben:
11.06.2019, 10:59
@tondose: Solltest Du später einmal auch ROM oder RAM auslöten, so überlege vor dem Einbau neuer Sockel, ob Du auf EPROM und größeren RAM umbauen willst. In diesem Fall sind vor dem Einbau neuer Sockel evt. Leitungen auf dem board zu trennen.
Gibt es für diesen Fall ein paar hilfreiche Threads hier im Forum?
(Nein, ich habe die Zeitbasis nicht verändert)

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Re: Hallo an alle....

Beitrag von ingo » 11.06.2019, 14:57

ZX-Heinz hat geschrieben:
11.06.2019, 10:47
In Gegensatz zu ingo bevorzuge ich die Entlötstation. Du musst nach dem Entlöten natürlich jeden Pin mit einer kleinen Zange in horizontaler hin- und herbewegen, um seitliches Restkleben zu beseitigen. Erst dann ist vertikales Ziehen erlaubt.
Hallo Heinz,

genau beim Beseitigen seitlichen Restklebens kann Durchkontaktierung beschädigt werden und (hatte ich leider schon) ein dünnes Lötauge samt dünnem Leiterzug mitkommen. Deshalb würde ich diese Prozedur tatsächlich nur durchführen, wenn der auszulötende Chip wertvoll ist. Z80-CPUs gibt es ja noch wie Sand am Meer (hab selbst ein größeres Lager davon). Eine einmal beschädigte Platine kann zwar auch repariert werden aber das muß ja nicht sein.

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Die CPU war es nicht

Beitrag von Tondose » 11.06.2019, 17:24

CPU entfernt, Lötstellen gereinigt
IMG_2413 Kopie.JPG
IMG_2413 Kopie.JPG (279.31 KiB) 227 mal betrachtet
Fassung eingesetzt
IMG_2416 Kopie.JPG
IMG_2416 Kopie.JPG (294.02 KiB) 227 mal betrachtet
CPU vorsichtig gesteckt, und
CPUneu.JPG
CPUneu.JPG (278.61 KiB) 227 mal betrachtet
sie war es nicht :x

Nun schwebt mir vor erst einmal das ROM und RAM zu entfernen und mit Fassungen bestücken.
Wo finde ich ein paar Tips zum Umbau auf größeres RAM und neues ROM (wegen der Pinkompatibilität)?

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