Amstrad NC100 - Informationen

allgemeines Geplapper und Bla-Fasel
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tokabln
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Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tokabln » 31.07.2014, 00:00

Liebe Sinclair Enthusiasten...

auch wenn der Hersteller nicht Sinclair ist... wollte ich trotzdem die nachfolgenden Informationen mit Z80 begeisterten Leuten teilen. Ich habe diese auch eben an Dieter für sein 8Bit WIKI gesandt, da dort der Amstrad NC100 aufgeführt ist.

Die nachfolgenden Informationen sind nur zusammengetragen und nicht auf meinem Mist gewachsen... die Quellen sind aber von mir dokumentiert.

*************************************
Amstrad NC100 Informationen

Diverse Internetseiten
Tim's Amstrad NC Users' Site
http://www.ncus.org.uk

How computers should be: Sue Schofield shoulders her Amstrad notebook and takes a Swiss Army knife to the opposition
http://www.independent.co.uk/extras/ind ... 83758.html

NC-100 pictures (even internals)
http://mycalcdb.free.fr/main.php?l=0&id=6391

Boehling's Amstrad NC100 website (hardware reference, BBC Basic reference, some NC100 programs)
http://home.arcor.de/h.boehling/nc100.htm

Bücher:
Ian Sinclair, Getting The Most From The Amstrad NC100 Notepad, Dabs Press, ISBN 1-870336-68-2
Vic Gerhardi/Dave Hampson, NC100 Magic, Rakewell, ISBN 0-7457-0236-8
Patrick Hall, How To Program The Amstrad NC100 Notepad, Sigma Press, ISBN 1-85058-511-3
Robin Nixon, The Amstrad Notepad Advanced User, Sigma Press, ISBN 1-85058-515-6 (CC License, available at Google Books)
Kim Wilson, Getting The Best From Your Amstrad Notepad, Sigma Press
Quelle: http://mycalcdb.free.fr/main.php?l=0&id=6391

Clone:
Nakajima, a large Japanese OEM manufacturer, made (designed?) the Amstrad NC series and also sold their own version of the Amstrad NC-100 with a grey and blue case. Technical features and built-in firmware seem to be the same as the NC-100.

Nakajima ES-210 (German version distributed by Horten as "Sys Line Pad 1000") this Machine has 128 KB RAM, a NEC V20 (8088) CPU. It looks quite similar to the NC-100 wich features a Z80 only.
Quelle: http://www.old-computers.com/museum/com ... =1143&st=1

*************************************

Vielleicht hat ja noch der eine oder andere weitere Informationen die er hier einstellen möchte und kann.

Aber jetzt erstmal Gute Nacht.
Lieben Gruß Torsten
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tokabln » 07.08.2014, 01:57

Hallo und guten Morgen,

eine kurze Frage an die Community... hat eventuell einer von Euch das Ergänzungsheftchen zum Amstard NC100 mit dem Titel: Ergänzungen zum NC100 Handbuch und könnte mir davon vielleicht eine Kopie zukommen lassen?

Ich bezahle auch gerne die Kosten für die Kopien sowie für den Versand.

Vielen lieben Dank...
Lieben Gruß Torsten
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von msch » 07.08.2014, 12:51

manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern.
werch ein illtum! (lichtung, Ernst Jandl)

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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tokabln » 07.08.2014, 16:31

Hi... Danke für die Rückmeldung...

nun das deutsche "Benützerhandbuch" habe ich... es geht mir nur um das zusätzliche Dokument... ich wusste garnicht, dass es da eins gibt, bis ich das hier gesehen habe...
image.jpg
image.jpg (7.74 KiB) 8772 mal betrachtet
siehe rechtes Dokument
Lieben Gruß Torsten
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von schombi » 24.02.2015, 08:31

Nun kann ich auch etwas zu dem Thema beitragen. Ich kam recht günstig an ein NC100 "in sehr gutem Zustand", leider mit einem abgebrochenem Aufsteller. Nunja, optisch sieht das NC100 wirklich gut aus, ein Handbuch und eine "Leder"tasche kamen mit. Leider null Reaktion auf Drücken des ON/OFF Schalters, weder mit Batterien (und hier zeigte sich ganz nett Korrosion an den Federn), noch mit einem 6V Netzteil. Dank meiner nicht vorhandenen Begabung als Elektroniker, wollte ich schon frustiert aufgeben, da stolperte ich auf YT über ein Video, in dem jemand das gleiche Problem hatte und eine defekte 800 mA Sicherung als Übeltäter ausmachte.
Fuse.jpg
Fuse.jpg (78.24 KiB) 8580 mal betrachtet
Blöderweise ist die Sicherung auf der Rückseite der Platine und dann noch eingelötet und in SMD ausgeführt. Nun denn, also habe ich den Rechner auseinander genommen und den Widerstand der Sicherung gemessen --> OL, also im Eimer. Also die Sicherung ausgelötet und ersetzt und siehe da, Kollege NC100 erwachte wieder zum Leben. Jetzt mal wieder zusammenpuzzeln, eine CR2032 organisieren und dann ausprobieren.

Was mir am NC100 echt gefällt, ist die kleine, quadratische Z80 CPU. Wenn man sonst nur die vom Spectrum kennt, dann sieht das echt putzig aus. :)
CPU.jpg
CPU.jpg (22.92 KiB) 8580 mal betrachtet

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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tokabln » 24.02.2015, 10:12

Prima gemacht... dann mal viel Spaß mit dem Teil. Ich muß das demnächst auch mal mehr nutzen zumal ich mir noch für echt teures Geld 2 Stück 1MB SRAM Karten gegönnt habe. Eine möchte ich für eine CP/M Installation nutzen, die andere soll Daten der Standard Installation und Tools aufnehmen.

Mal schauen, wann ich dazu komme.
Lieben Gruß Torsten
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von schombi » 28.03.2015, 06:30

So, nun geht der Spass weiter. Ich bin zu einem NC200 gekommen.
NC200_small.jpg
NC200_small.jpg (29.56 KiB) 8526 mal betrachtet
Dieser läuft auch mit einem Universalnetzteil (7.5V) einwandfrei, nur das interne 3.5" Laufwerk behauptet beim Zugriff permanent es wäre keine Diskette einlegt. Nach längerem Probieren beschlich mich ein ungutes Gefühl und ich baute die Kiste auseinander und siehe da: Citizen V1DC-65B! Citizen und "no disk", geradezu klassisch für SAM User. Ebenso wie beim SAM ist dieses Modell nirgends mehr zu bekommen. Schlimmer noch, es hat völlig andere Anschlüsse :(

Das grosse WWW hilft hier auch nicht. Alles was ich fand war ein Thread auf http://www.cpcwiki.eu/forum/classifieds ... isk-drive/, der zumindest ein verfügbares Alternativlaufwerk (Mitsumi D353F3) erwähnt, aber die Anschlüsse fürs Datenflachkabel liegen wohl anders. Hat jemand eine Idee?

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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tokabln » 28.03.2015, 13:01

Hallo Schombi...

ich hab leider keinen NC200 aber vielleicht kannst Du das Laufwerk ja an einem anderen System testen... nur um sicher zu stellen, das es das Laufwerk ist. Die Frage die sich mir stellt ist... woran erkennt das Laufwerk ob eine Diskette eingelegt ist oder nicht. Das habe ich ehrlicherweise nie hinterfragt... aber vielleicht lässt sich so eine Lösung finden...

a) gibt es da eventuell einen Schalter... oder Sensor
b) oder erfolgt das durch direktes einlesen einer bestimmten Bytefolge

Schau doch mal im Internet wie dieser Vorgang generell abläuft... vielleicht liesse sich damit eine Fehlerquelle eingrenzen.

Nachtrag 1:
Hab eben mal ein wenig recherchiert
Dreht denn der Floppymotor wenn Du eine Diskette eingelegt hast... dann müsste ja der Index der Diskette erkannt werden... und damit dann sicher auch für das System klar sein, daß eine Diskette eingelegt ist.

Nachtrag 2:
In meinem IBM PS/2E (9533) ist ein Floppylaufwerk mit einem Flachbandkabel drin... ähnlich dem Anschluß der ZX Tastatur Membran. Das ist wohl ein Teac FD-05HG-263-U. Ist allerdings ein 1.44MB Laufwerk... aber vielleicht hilft das bei Deiner Suche.
image.jpg
Laufwerk Teac FD-05HD
image.jpg (22.48 KiB) 8511 mal betrachtet
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von schombi » 28.03.2015, 21:55

Danke Torsten. Stimmt, wie eigentlich eine Diskette detektiert wird, darüber habe ich bislang kaum nachgedacht.

Also ein Motor springt an, probiert ein paar mal und geht dann aus. Der Antriebsriemen scheint intakt zu sein und kann auch bewegt werden (ein Wunder für alle SAM Besitzer).

Ich habe mir mal ein gebrauchtes Mitsumi mit langem Flachbandkabel ge-ebayt und versuche damit mein Glück.

So langsam setzt sich bei mir der Gedanke durch, Amstrad hat den Hang Sinclairs zu etwas schrulliger (und später schwer zu ersetzender) Hardware, perfektioniert...

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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von msch » 04.05.2015, 16:15

schombi hat geschrieben:So, nun geht der Spass weiter. Ich bin zu einem NC200 gekommen.
...
Dieser läuft auch mit einem Universalnetzteil (7.5V) einwandfrei, nur das interne 3.5" Laufwerk behauptet beim Zugriff permanent es wäre keine Diskette einlegt. Nach längerem Probieren beschlich mich ein ungutes Gefühl und ich baute die Kiste auseinander und siehe da: Citizen V1DC-65B! Citizen und "no disk", geradezu klassisch für SAM User. Ebenso wie beim SAM ist dieses Modell nirgends mehr zu bekommen. Schlimmer noch, es hat völlig andere Anschlüsse :(
So, nachdem der NC200 inzw. bei mir gelandet ist ;-) kann ich etwas Aufklärung betreiben. Nachdem ich das Diskdrive geöffnet und auseinandergebaut hatte, habe ich erstmal wieder den Riemen so verlegt, wie er positioniert sein muss. Nach einem Kurztest stellte sich aber heraus, was das Problem ist: der Motor des Schreib-Lesekopfes läuft nicht (im Bild oben links neben dem ausgebauten Hauptmotor).. Der Motor, der die Diskette rotieren lässt, dreht einwndfrei, das kann man hören und das habe ich bei offenem Diskdrive auch überprüft.
IMG_6406.JPG
IMG_6406.JPG (205.61 KiB) 8427 mal betrachtet
Es bleibt das Problem des schwer zu beschaffenden Diskettenlaufwerks. Der Anschluss wird über ein Folienkabel mit 26 Polen hergestellt. Derartige Laufwerke wurden z.B. bei Notebooks oder 1HE Servern verbaut. Das o.g. TEAC-Laufwerk hat den gleichen Anschluss. Ob es passt? Immerhin ist es ein HD-Drive...

Im Handbuch lese ich, das die Disketten im DOS-Format beschrieben sind: http://www.ncus.org.uk/m200_01.htm#022
d.h. ein 720K Floppyemulator sollte funktionieren, denn diese gibt es auch mit 26pin Folienkabelanschluss.
Zuletzt geändert von msch am 04.05.2015, 18:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von msch » 04.05.2015, 17:36

tokabln hat geschrieben:Prima gemacht... dann mal viel Spaß mit dem Teil. Ich muß das demnächst auch mal mehr nutzen zumal ich mir noch für echt teures Geld 2 Stück 1MB SRAM Karten gegönnt habe. Eine möchte ich für eine CP/M Installation nutzen, die andere soll Daten der Standard Installation und Tools aufnehmen.
Hallo Torsten,

hast Du das schon ausprobiert? Ich erhalte demnächst auch ein 1MB SRAM und mein NC200 soll sich ja nicht langweilen ;-)
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tokabln » 04.05.2015, 19:34

Hallo Mathias,

nein leider noch nicht... möchte ich aber während meines kommenden Urlaubs über Pfingsten anpeilen. 2 Karten habe ich bereits erworben... nun muß ich sehen wie ich das da daruf bekomme damit es dann läuft.

Ich hoffe ich kommen im kommenden Urlaub dazu. Wenn ja poste ich mein Ergebnis.
Lieben Gruß Torsten
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von Paul » 04.05.2015, 20:19

Und falls nein bitte deine Erkenntnisse!
Theoretisch ist zwischen Theorie und Praxis kein Unterschied.
Praktisch allerdings wohl.

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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von sbetamax » 04.05.2015, 20:27

Hallo,
lässt sich der Motor mit der Hand drehen? Ich hatte bei verschiedenen Gerätschaften schn verharzte Schmiermittel.
Gruß Stephan
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von msch » 04.05.2015, 21:38

Ja, die Welle lässt sich drehen, der Schreiblesekopf (oben z.T. demontiert) wird dann vor- und zurückgefahren.
Ich habe heute noch etwas recherchiert. Es gibt Adapter für 26pol Folienanschluss auf 34pol pfostenbuchse, damit sollte man Standardlaufwerke (DD) aum NC200 zum laufen bringen können. Der Spass ist allerdings nicht ganz billig - in etwa genauso teuer, wie ein Floppyemulator für 720KB.
Update: es gibt auch preiswerte Adapter für 3,90 EUR. Ich habe mir auch ein preiswertes slim-line drive für 7,90 EUR sowie einen 720KB Floppyemulator besorgt (den wollte ich eh haben) - wenn die Teile da sind, werde ich berichten.
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tokabln » 06.06.2015, 17:20

Bei der Hitze heute habe ich mich entschlossen im Haus zu bleiben und mal mit meinem
Amstrad NC100 (deutsche Version 1.06) einige Versuche bezüglich CP/M -> ZCN 1.3 zu starten.

Als Windows Transfer Programm habe ich Tera Term 4.83 eingesetzt (XModem Transfer) und ich war auch in der Lage Dateien zu transferieren. Was ich bis jetzt, warum auch immer nicht geschafft habe, ist die Übertragung auf eine SRAM Karte von Pretec mit 1MB Speicher (S6M201E). Interessanterweise zeigt der Amstrad nach einer eingeleiteten Formatierung 1.752.576 Byte an.

Aber obwohl ich mich an die Anleitung von ZCN (aus dem Verzeichnis /doc/zcn.txt) gehalten habe schaffe ich es nicht die Datei rrinit.bin auf die Speicherkarte zu transferieren. Ich bekomme sie auf den NC100 transferiert... aber von dort nicht auf die Speicherkarte, da die beschriebene Transferversion nicht auf meinem NC100 implementiert scheint. Auch die im Amstrad Handbuch (Deutsch) beschriebene Variante funktioniert bis jetzt nicht. Normalerweise sollen geöffnete Dateien, automatisch auf der Speicherkarte landen, wenn sie mit STOP geschlossen werden. Stattdessen liegt die zuvor geöffnete und mit STOP geschlossene Datei im oberen Speicherbereich. Dabei habe ich noch einen Fehler im deutschen Handbuch gefunden. Jedes Dokument wird im Menü der gespeicherten Dateien mit einem Buchstaben gekennzeichnet, wo es abgelegt ist. Hier wurde die englische statt die deutsche Variante angegeben... richtig ist aber "U" für unterer Speicherbereich, "K" für die Speicherkarte und "O" für den oberen Speicherbereich, statt das englische "L" / "C" / "U".

Nun... im Moment stecke ich fest... ich versuche aber eventuell noch Informationen aus dem Internet zu finden. Aber vielleicht hat ja auch mein NC100 ein technisches Problem bei der Benutzung von SRAM Karten.
Lieben Gruß Torsten
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von msch » 20.12.2017, 11:08

So, Weihnachtszeit, es gibt Neuzugänge:

Diesmal einen NTS Dreamwriter 200:
2017-12-20_10-54-42_348.jpeg
2017-12-20_10-54-42_348.jpeg (129.31 KiB) 5847 mal betrachtet
2017-12-20_10-56-20_512.jpeg
2017-12-20_10-56-20_512.jpeg (116.82 KiB) 5847 mal betrachtet
2017-12-20_10-56-31_687.jpeg
2017-12-20_10-56-31_687.jpeg (109.6 KiB) 5847 mal betrachtet

http://www.computinghistory.org.uk/det/ ... riter-200/

Wem das Gerät bekannt vorkommt, ja es handelt sich hardwareseitig um einen Amstrad NC 200 :-)
Die Software ist allerdings eine andere.

Und das beste: er funktioniert - bis auf einen Wackelkontakt an der Strombuchse - 1a :-)

Im Gerät sind übrigens Lithium-Akkus verbaut, der NC 200 von Amstrad wurde ja mit Batterien betrieben.
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von msch » 20.12.2017, 12:45

Es gibt weitere Unterschiede:
Both the NC100 and NC200 were licensed to a company called NTS Computer Systems in British Columbia and marketed as the Dreamwriter 100 and Dreamwriter 200, respectively. These were the same computers apart from having only Protext and Personal information manager apps installed (no BBC Basic, no games, and no spreadsheet). The Dreamwriter 200 had a 1.44 MB floppy disk drive, an upgrade from the NC200's 720 KB drive. Its user guide cautions against using the low-density floppy disks.
Wenn ich mal wieder etwas Zeit habe, werde ich testen, ob das Drive in meinem Amstrad NC 200 läuft (bei dem das Diskdrive leider defekt ist).
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von Jungsi » 25.02.2019, 17:50

Muss mal das Thema rauskramen - hat einer der NC-Benutzer evt. eine SRAM-Karte zu verkaufen? Hab nun auch ein hübsches englisches Gerät bekommen ;-)
Vieles rund um Sinclair und andere Retro-Computer:
http://www.jungsi.de

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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von msch » 25.02.2019, 17:59

Die sind schwer zu bekommen und teuer - ich habe leider auch nur eine...
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tokabln » 25.02.2019, 18:12

Nee... die bekommt man noch... aber wie Mathias schon schrieb, recht teuer.

PCMCIA Type 1 SRAM 1 MB um die 70 Euro.

Leider habe ich es bei meinem NC100 nicht geschafft, das die vom Gerät genutzt werden. Ich denke mal da ist etwas kaputt. Vielleicht nehme ich den mal mit nach Mahlerts um den da mal zu öffnen.
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tofro » 25.02.2019, 18:39

Best Electronics verkauft die 1MB-Karten auf seiner (ziemlich wild "sortierten" ) Seite (nach "PCMCIA" suchen) freundlicherweise für $15/Stück. Weil Bradley seinen Mindestbestellwert für Portfolio-Sachen nach Europa auf $20 festgelegt hat, muss man halt zwei kaufen - bei dem Preis tut das ja nicht sooo weh. Vielleicht tun sich ja auch zwei zusammen? Möglicherweise hat er die auch nur noch, weil er sie auf seiner Website so gut versteckt hat...

Wer irgendwas mit Atari am Hut hat, sollte übrigens die Arschbacken zusammenkneifen, das Layout und die "Ordnung" aushalten und auf den Seiten ein bißchen stöbern, das ist ein bißchen wie auf dem Schrottplatz rumkramen ;) - Bradley hat noch eine ganze Anzahl weiterer Juwelen... (Immer per e-Mail nachfragen, ob er's auch wirklich noch hat)

Tobias
Zuletzt geändert von tofro am 25.02.2019, 18:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tofro » 25.02.2019, 18:51

tokabln hat geschrieben:
07.08.2014, 01:57
eine kurze Frage an die Community... hat eventuell einer von Euch das Ergänzungsheftchen zum Amstard NC100 mit dem Titel: Ergänzungen zum NC100 Handbuch und könnte mir davon vielleicht eine Kopie zukommen lassen?
Torsten,

sehe grade, dass du vor Ewigkeiten danach gesucht hast - Nachdem ich meinen NC100 rausgekramt habe, ist mir dieses Blättchen in die Finger gefallen. Vielleicht ist es ja noch interessant. Der Inhalt ist einigermaßen überschaubar - 4 Seiten A5 mit einem Inhaltsverzeichnis und ein paar Fehlerkorrekturen - Aber wer hat, der hat.
Amstrad NC100 Handbuch-Ergänzungen.pdf
(1.37 MiB) 67-mal heruntergeladen
Gruß
Tobias
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von tofro » 25.02.2019, 19:05

Kann jemand, der kann, das angehängte ZCN für den NC100 auf das 8-Bit-Wiki hochladen? Das scheint da noch zu fehlen.

(Das ist ein CP/M kompatibles Betriebssystem für den NC100, braucht die oben erwähnten 1MB-PCMCIA-Karte)

Tobias
zcn13.zip
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dhucke
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Re: Amstrad NC100 - Informationen

Beitrag von dhucke » 25.02.2019, 22:30

tofro hat geschrieben:
25.02.2019, 19:05
Kann jemand, der kann, das angehängte ZCN für den NC100 auf das 8-Bit-Wiki hochladen? Das scheint da noch zu fehlen.
(Das ist ein CP/M kompatibles Betriebssystem für den NC100, braucht die oben erwähnten 1MB-PCMCIA-Karte)
Tobias
zcn13.zip
Ja klar, mache ich gerne. Wird am Wochenende "oben" sein :-)
"Hardware nennt man die Teile eines Computers die man treten kann."
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