SER1,2

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ZX-Heinz
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SER1,2

Beitrag von ZX-Heinz » 16.07.2017, 11:01

Ich beschäftige mich gerade mit der Reparatur der seriellen Schnittstellen Ser1,2. Speziell geht es um IC26 = DS1489AN. Laut Datenblatt ist das ein quad.-Tristate-Inverter. Das Schaltbild zum QL (z.B. aus 8bit-wiki) passt aber nicht zu diesem Schaltkreis. Dort ist kein Tristate verzeichnet. Dafür gibt es den Ausgang Pin3 gleich zweimal. An der Platine selbst habe ich noch nicht gemessen.
Hat jemand Korrekturen?

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tofro
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Re: SER1,2

Beitrag von tofro » 16.07.2017, 15:54

"Quad Tristate Inverter"? Nö - Da hast du wohl das falsche Datenblatt erwischt.

Das ist ein spezieller RS-232 invertierender Line Receiver. (MC1488/1489) sind Pärchen, der erste als RS232 Sender, der 1489 als Empfänger. Da ist auch nix mit Tristate.

Datenblatt z.B. hier: https://www.onsemi.com/pub/Collateral/MC1489-D.PDF

Kuck' mal, ob das besser paßt (tut es sicher).

Gruß
Tobias
"On two occasions I have been asked, 'Pray, Mr. Babbage, if you put into the machine wrong figures, will the right answers come out?' ... I am not able rightly to apprehend the kind of confusion of ideas that could provoke such a question."

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Re: SER1,2

Beitrag von ZX-Heinz » 16.07.2017, 17:55

tofro hat geschrieben:
16.07.2017, 15:54
"Quad Tristate Inverter"? Nö - Da hast du wohl das falsche Datenblatt erwischt.
Das ist ein spezieller RS-232 invertierender Line Receiver. (MC1488/1489) sind Pärchen, der erste als RS232 Sender, der 1489 als Empfänger. Da ist auch nix mit Tristate.
Datenblatt z.B. hier: https://www.onsemi.com/pub/Collateral/MC1489-D.PDF
Hallo Tobiam,
danke für die Richtigstellung. Kein Tristate, sondern Schwellwertschalter. Die Schwellwertpins 5, 9 und 12 liegen auf dem board wahrscheinlich auf GND. Aber die Beschaltung der Pins 1,2,3 ist dennoch merkwürdig.

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Re: SER1,2

Beitrag von tofro » 16.07.2017, 19:53

Für den QL sind eine ganze Menge ausgesprochen schräger Schaltpläne im Umlauf. Der hier

http://z00m.speccy.cz/ql/pics/sinclair_ ... iagram.png

hat mir bisher immer gute Dienste geleistet und sieht im Bereich der seriellen Schnittstelle für mich logisch aus, ausser der TXD1-Leitung, für die ein falsches Symbol eingezeichnet ist.

Tobias
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Re: SER1,2

Beitrag von ZX-Heinz » 17.07.2017, 18:58

Hallo Tobias,
genau die TxD1-Leitung war mein Problem, und in dem bei 8bit-wiki hinterlegten Plan ist das nicht nur ein falsches Symbol, sondern sogar ein falscher chip, nämlich IC26 statt IC25. Das hatte ich durch Messung am board heute festgestellt.
Danke für die Hilfe.
Gruß, Heinz

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Re: SER1,2

Beitrag von ZX-Heinz » 17.07.2017, 18:59

.
Zuletzt geändert von ZX-Heinz am 18.07.2017, 17:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: SER1,2: QL und Speccy-IF1

Beitrag von ZX-Heinz » 18.07.2017, 13:54

Ich habe mir einen Adapter gelötet, der die Belegung der D-Sub9-Buchse am QL auf die Standardbelegung von RS232-Schnittstellen umsetzt. Dabei habe ich festgestellt, dass die QL-Belegung (bei Verwendung von Pin7 als Massekontakt) mit der Belegung am ZX-Spectrum-IF1 identisch ist. Alle dort verwendbaren Geräte können also auch am QL gefahren werden.

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Re: SER1,2

Beitrag von tofro » 18.07.2017, 15:38

Vorsicht - Die Belegung an Ser1 und Ser2 ist unterschiedlich.

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Re: SER1,2

Beitrag von ZX-Heinz » 18.07.2017, 17:32

tofro hat geschrieben:
18.07.2017, 15:38
Vorsicht - Die Belegung an Ser1 und Ser2 ist unterschiedlich.

Tobias
Ich weiß, gekreuzte Leitungen. Ist ganz praktisch gemacht, da braucht man kein Nullmodemkabel. Man kann einfach probieren, welche Buchse funktioniert. Oder sehe ich das falsch? Mein Adapter (der auch am IF1 passt) ist für Ser1 gemacht.

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Re: SER1,2

Beitrag von tofro » 18.07.2017, 17:34

An sich ist das so - An einem Anschluß geht's halt nicht.

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Re: SER1,2

Beitrag von ZX-Heinz » 18.07.2017, 20:21

Hallo Tobias,
Hilfe brauche ich noch beim Programmieren: Lesen von ser1 mit input #k, x$ funktioniert gut. Aber das Lesen einzelner Bytes, das ich am Speccy mit let x$=inkey$ #k mache, funktioniert beim QL so nicht. Kannst Du helfen?

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Re: SER1,2

Beitrag von tofro » 18.07.2017, 21:37

Was heißt "funktioniert so nicht"? Eigentlich funktioniert es genau so. Was geht denn nicht? Du kannst sogar sagen, wieviele Ticks lang du auf ein Byte warten willst mit einem optionalen zweiten Parameter

Code: Alles auswählen

100 REPeat lp
110    a$ = INKEY$ (#5, 5)
120 END REPeat lp
Verlässliche serielle Kommunikation mit SuperBASIC ist allerdings nicht ganz einfach. Eine compilierte Sprache wäre besser, SuperBASIC ist, zumindestens wenn man kein Minerva hat, ein bißchen zu träge, um mit hohen Baudraten arbeiten zu können.

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