Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

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Joachim
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Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 14.07.2017, 17:08

Für den ZX81 habe ich eine alte Schaltung herausgekramt, die ich neu herausgeputz habe: eine serielle Schnittstelle mit dem UART 8251 (auch 71052).
Platine mit Converter.jpg
Platine mit Converter.jpg (177.49 KiB) 1299 mal betrachtet
8 Platinen kann ich für 3 Euro das Stück abgeben. Dazu noch 85 ct. für das Porto, wenn es bei der Platine bleibt. Den Baustein gibt es noch - außerdem habe ich noch 15 Stück auf Halde. Auch habe ich noch einige 74HCT688, MAX232, Printstecker für 9pol-Sub-D und 2,4576 Mhz-Quarze.
Die Programme und Listings werde ich hier veröffentlichen, sofern an der alten Geschichte noch Interesse besteht. Hier erst mal die Infos dazu im PDF.
Artikel.pdf
(795.13 KiB) 96-mal heruntergeladen
Viel Spaß!
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von siggi » 14.07.2017, 17:45

Hallo Joachim
ich hätte Interesse an der Platine (auch an Bauteilen, wenn Du sie entbehren kannst).
Kann man die Karte adressmässig so wie Wilf's UART-Port betreiben (ohne Umbastelei :mrgreen: )
Wilf hat geschrieben:As usual, I tried to keep the circuit as simple as possible to make
it easy to construct. I have build several of these units without problems.
This interface is suitable for transferring files to and from your PC (and
other computers). The hardware is self explanatory and easily constructed
using point to point solder connections on a perforated PCB. To simulate
a 2050, IO address 73 selects the data and address 77 the control register.
http://www.user.dccnet.com/wrigter/inde ... serial.htm (Zeichensatz auf "Westlich" umstellen, dann sieht man mehr).

Denn dann könnte man auch seine Programme und ZX*TERM80 benutzen:
http://www.sinclairzxworld.com/viewtopic.php?t=1969

Gruß
Siggi
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http://zx81-siggi.endoftheinternet.org/index.html

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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Jens » 14.07.2017, 18:17

Hey Joachim!

Ist das das Terminal, nach dem ich schon immer mein ganzes Leben gesucht habe?? Und die MAX232 spricht evtl. sogar mit meinem Enigma-Nachbau?!

Ich hätte die Platine gerne (und die Teile, wenn Du die noch übrig hast?!) !!!!! Einen VG64-Stecker brauche ich nicht.

Liebe Grüße
Jens
Wenn du tot bist, dann merkst du das selber nicht. Es ist nur schwer für die anderen. Wenn du blöd bist, dann ist es genauso.
Und: uıɐbɐ ʎɐqǝ uo pɹɐoqʎǝʞ ɐ ʎnq ɹǝʌǝ ɹǝʌǝu ןןıʍ ı
Der ZX81 rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer...

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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von tokabln » 14.07.2017, 19:01

Hallo Joachim,

ich bin an zwei Platinen inkl. Bauteilen interessiert. Ich kann das gerne per Paypal überweisen. Bitte laß mir dazu per PN die Gesamtkosten zukommen.

LG Torsten
Lieben Gruß Torsten
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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Paul » 14.07.2017, 21:13

Ich möchte auch einmal was du entbehren kannst, vg64 habe ich natürlich selbst ;-)
Liebe Grüße
Paul
Theoretisch ist zwischen Theorie und Praxis kein Unterschied.
Praktisch allerdings wohl.

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Joachim
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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 14.07.2017, 22:01

Mit dieser Resonanz hätte ich jetzt nicht gerechnet :)
Also, ich habe nur vier komplette Bausätze (mit VG64-Stecker) und genügend 8251, Max232 und Quarze 2,4576 Mhz. Ich schlage vor, dass ich die fehlenden Bauteile besorge und jeder einen kompletten Bausatz nimmt. Teuer wird es ohnehin nicht und auf einpaar Tage hin oder her kommt auch nicht an. Die Bestellungen habe ich in der Reihenfolge der posts aufgenommen. zxheinz kommt noch dazu, der hat mir eine PN geschickt.
Wer KEINEN Bausatz haben will, der teile mir dies bitte mit. Ist auch kein Problem. Man kann nie genug in der Bastelkiste haben ;).

@Jens: das ist eine genormte RS232-Schnittstelle und ich denke, dass du damit auf jeden Fall mit deiner Enigma kommunizieren kannst.

@Siggi: ich muss mir die Schaltung mal ansehen. Die Adresse ist ja einstellbar. Aber: mit A3 wird das Controll- bzw. Datenregister angewählt. Wäre toll, wenn Wilfs Geschichte damit auch laufen würde. Das sind sicher auch tolle Programme.

Weiß jemand, ob man Midi damit auch ansprechen kann?
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von msch » 15.07.2017, 00:11

Hallo Joachim,

ich hatte auch Interesse an einer Komplettkarte - wie immer mit allem, was man so benötigt ;-)

Ich hoffe, ich bin nicht zu spät...

Beste Grüße,

Mathias
manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern.
werch ein illtum! (Lichtung, Ernst Jandl)

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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 15.07.2017, 09:50

Hallo zusammen!
Ich habe jetzt als Bestellungen:
1 x Siggi
2 x Torsten
1 x Jens
1 x Paul
1 x Heinz
1 x Mathias
1 x Stephan
Jeder bekommt einen Bausatz. Zusammen mit der Platine kostet dieser 9,00 Euro. Dazu biete ich noch einen VG64-Stecker für 1 Euro an. Wer diesen haben möchte, bitte nochmals melden. Das Porto beträgt 1,45 Euro.
Jetzt mache ich mich an das Softwarepaket, das in Kürze hier erscheint.
Zuletzt geändert von Joachim am 15.07.2017, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von msch » 15.07.2017, 10:35

Prima, besten Dank!
wenn es noch eine Satz und es keine Interessenten mehr geben sollte (und nur dann), würde ich noch einen zweiten Komplettsatz (inkl. vg64) nehmen.
manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern.
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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 15.07.2017, 10:42

Hallo Siggi!
Eben habe ich mir Wilfs Schaltung angeschaut. Er verwendet A2 zum Schalten von Control und Data. Von daher müßte man schon löten. Ansonsten müßte der Rest passen. Ich denke aber, dass man versuchen könnte, die Software anzupassen. So wie ich das beim Überfliegen gesehen habe, muss man im ZXTERM80 eine RS232-Schnittstelle einstellen. Vielleicht ist schon eine passende dabei. Oder wenn man weiß, wie Fred umpoked (z.B. das Memotech RS232-Interface), könnte man das auf meine Schnittstelle anpassen. Ich habe mir schon alle Infos und Programme runtergeladen und schaue mal durch. Vielleicht ist es ja ganz einfach. Zuerst aber muss ich mal sehen, ob mein ZX mit der Graphik zurecht kommt.

Hat jemand Infos zum Memotech RS232
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von sbetamax » 15.07.2017, 11:13

Hallo Joachim,
hast du noch einen komplett Bausatz über?

Danke schon mal.
Gruß Stephan
_______________
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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 15.07.2017, 11:18

Hallo Stephan!
Ja, einen hab' ich noch. Das war dann der letzte. Du bist auf der Liste.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von sbetamax » 15.07.2017, 17:59

Danke
Gruß Stephan
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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 16.07.2017, 14:42

Hier das erste Softwarepaket.

TERMINAL.zip
(109.17 KiB) 41-mal heruntergeladen

Für die Terminalprogramme sollte man auf jeden Fall den Artikel aus der Funkschau
studieren (nicht nur überfliegen). Im Emulator machen die Programme keinen Sinn, weil sie nicht auf das Terminal
zugreifen können und ein endlos laufender Cursor angezeigt wird. Wichtig ist auch für einen ersten Test,
RTS mit CTS und RD mit TD zu verbinden.

- termorg.asm
Kommentiertes Listing des Maschinenprogrammes aus dem Funkschau-Sonderheft 2. Verändert wurde nur der Download-Bereich.
Damit man sich die RAMTOP-Pokerei sparen kann und die meisten von uns Speicher bis 64K haben, ist der Download-Bereich
von 48K bis 64K. Das kann man natürlich ändern.

- TERM8K.P
Das originale Maschinenprogramm aus der Funkschau (mit gändertem Downloadbereich). Es läuft im Bereich ab 8K und wurde
mit Siggis Transferprogramm gespeichert. Nach dem Einladen starten mit RUN. Dann 'R' und 'Enter' eingeben. Anschließend 'Q'
und GOTO 60. Nun müßte das Terminalprogramm im Speicherbereich ab 8K liegen, die RAM-Vereinbarung getroffen und das
Terminalprogramm gestartet sein.
Mit RAND USR 8198 wird die Default-RAM-Vereinbarung getroffen. Mit RAND USR 8192 wird das Terminalprogramm gestartet.
TERM8K.P beinhaltet auch die ASDIS-Source.

- TERM16K.P
Wieder das Maschinenprogramm, jedoch diesmal für den Bereich ab 16K. Einfach einladen und mit GOTO 60 starten.

- LISTSER.P
Schickt ein Listing zum PC oder parallelen (über PIO) bzw. seriellen Drucker.
Dazu ist allerdings ein Terminalprogramm am PC und ein USB-Seriell-Wandler nötig. Siehe dazu mein PDF im ersten
Post.
Nach dem Einladen des Programmes starten mit RUN. Dann wieder Siggis Programm bedienen mit 'R', 'ENTER' und 'Q'. Das
Programm ist nun zur Adresse 41900 geladen worden. Der Aufruf mit RAND USR 41900 zeigt ein kleines Fenster mit einem
Auswahlmenü:
listser_window.jpg
listser_window.jpg (9.08 KiB) 1133 mal betrachtet
1) transferiert das komplette Listing. Ist allerdings eine 0 REM-Zeile der Anfang, wird nur 0 REM gesendet. In diesem
Fall bitte den Cursor auf die nächste Zeile und Menüpunkt 3 verwenden.
2) sendet 22 Zeilen des Listings ab dem Cursor
3) sendet das Listing ab dem Cursor
4) schaltet von 32 Zeichen pro Zeile auf 64 Zeichen pro Zeile und zurück
5) toggelt zwischen Ausgabe zum PC via serieller Schnittstelle oder zum Centronix-Drucker über PIO.

Das Programm kann mit BREAK abgebrochen werden. Ein Neustart erfolgt wieder mit RAND USR 41900.

- Schewe Schaltplan.JPG ist der Schaltplan aus meinem PDF.

Die Bauteile sind bereits bestellt und ich gehe davon aus, dass ich bis Mitte kommender Woche versenden kann.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 19.07.2017, 13:32

Hallo Jens!
Wie ich dich kenne, wirst du gleich versuchen, mit ENIGMA Kontakt aufzunehmen. Dazu kannst du die Druckerroutinen in der Terminalsoftware verwenden. Das Beispiel bezieht sich auf die Terminalsoftware (TERM8K) die du zuvor in den Bereich ab 8K geladen hast.
Mit diesen Zeilen initialisierst du das Terminal auf 8N1 und /DTR=1, RTS=1

10 POKE 16417,78
20 POKE 16507,37
30 RAND USR 8201

Dabei wird keine RAM-Vereinbarung getroffen. Diese brauchst du in diesem Fall auch nicht.
Sollte deine ENIGMA ein anderes Protokoll haben (z.B. 7N1), dann mußt du den Wert für POKE 16417 ändern. Siehe dazu Tabelle 2 im Funkschau-Artikel.
Die Baudrate mußt du auf der Platine auf die Enigma anpassen.

Mit diesen Zeilen sendest du nun Text zur Enigma:

40 FOR I=1 TO 10
50 PRINT CHR$ USR 8228,"TEST "+STR$ I
60 NEXT I

Solltest du Einlesen müssen, läuft das über den Download-Speicher. Dann wird es etwas aufwändiger, aber machbar.

Melde dich, falls du was brauchst.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von msch » 19.07.2017, 13:57

Hallo Joachim,

es sollte doch auch möglich sein, über den seriellen Port (Temperatur-)Sensoren auszulesen.

Z.B. DS18S20/DS18B20? Diese haben A/D-Wandlung bereits integriert.

https://datasheets.maximintegrated.com/ ... S18S20.pdf
http://datasheets.maximintegrated.com/en/ds/DS18B20.pdf

Ob man das 1-wire-Protokoll am ZX81 implementieren kann?
Die Sensoren sind recht günstig zu bekommen.
Aber vielleicht ist das Protokoll auch zu kompliziert.

Die serielle Schnittstelle lädt ja geradezu zum experimentieren ein ;-)

P.S.: vielleicht ist ein LM75 besser geeignet:
http://www.franksteinberg.de/lm75.htm
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm75b.pdf
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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 19.07.2017, 14:10

Hallo Mathias,
ich denke, das funktioniert so nicht, weil die Schaltung ja definierte Taktraten vorgibt. Beim 1-Wire-Protokoll hat man feste Zeiten für eine 0 oder eine 1. Auch ein Reset hat eine feste Dauer. Deshalb würde ich vorschlagen ein Bit einer Z80-PIO zu nehmen und ein MC dazu zu schreiben. Das geht auf jeden Fall. Vielleicht existiert im Team ja so etwas schon. Würde mich auch stark interessieren, weil es günstige und gute Sensoren gibt.
Wenn man das aber z.B. mit einem Microcontroller macht, der evtl. auch mitschreibt, kann man die Werte mit ZXserial in den ZX81 einlesen, ausgeben oder sonstwie bearbeiten.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von msch » 19.07.2017, 14:22

Ah, alles klar.
An eine PIO hatte ich auch schon gedacht.
Eine Wetterstation am Zeddy wäre fein. Temperatur und Luftfeuchtigkeit für den Anfang :-)
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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 19.07.2017, 14:32

Man könnte auch Sensoren nehmen, die eine I²C-Schnittstelle haben. Da habe ich auch schon Programme für die Z80-PIO. Vielleicht wäre eine Kombination aus beidem gut (oder noch eine Funkuhr dazu). Eine PIO kann dann sowohl 1-Wire-Sensoren als auch Sensoren mit einer I²C-Schnittstelle einlesen. Und - wofür haben wir denn soviele ZX81-Originale und -Nachbauten. Da kann schon mal einer etwas sinnvolles tun.
Sollte bei meinen Überlegungen was rauskommen, gibt es einen neuen Thread ;)
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 19.07.2017, 14:42

Zum LM75: das wäre einer mit I²C-Schnittstelle. In dem Link von dir wird ein COM-Port vom PC "missbraucht". Ein RS232-Protokoll ist das aber nicht. Mit der seriellen Schnittstelle könnte man das auch machen. Aber, wie schon geschrieben, mit einer PIO wäre es einfacher (und schon vorhanden).
Viele Grüße!
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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von tokabln » 19.07.2017, 20:19

Lieber Joachim,

Platinen sind heute angekommen und auch schon zusammengelötet :mrgreen:

Testen muß ich dann mal die Tage... ganz lieben Dank für die schöne RS232 Schnittstelle.
Das wird dem Zeddy sicher gefallen das ein oder andere nun zu bearbeiten.
Lieben Gruß Torsten
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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Jungsi » 20.07.2017, 10:42

Leider übersehen - sollte es nochmal eine Auflage geben, denk bitte an mich ;-)
Vieles rund um Sinclair und andere Retro-Computer:
http://www.jungsi.de

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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von siggi » 20.07.2017, 11:14

Ich habe mal ein XMODEM-Programm auf den Zeddy portiert und mit meiner seriellen Karte mit Z80-SIO benutzt. Wenn Bedarf besteht, kann ich das ja auch für diese Karte umbauen ...

Gruß
Siggi
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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 20.07.2017, 15:09

Ich habe nun auch meine USB-to-serial-converter mit dem Prolific PL2303HX-Chip unter Windows 10 zum Laufen gebracht. Es muss dazu ein alter Treiber geladen werden. Auf dieser Seite gibt es den Download:
https://www.raspiprojekt.de/kaufen/shop ... kabel.html

Ich habe ca. 10 solcher Converter aus China und könnte welche für 1 Euro plus 90 ct. Versand als Warensendung abgeben. Wenn gewünscht, kann ich den Converter an meinem ZXserial gerne testen.

Jungsi, deine Bestellung habe ich registriert. Sollten sich noch einpaar Leute mehr finden, kann ich nochmals eine Ladung bestellen. Für die Bauteile würde ich eine Bestellliste bei Reichelt einrichten. Den 8251 (ein 71051 geht auch) müßte man sich selber in Ebay besorgen. Dort kosten sie zwischen 3 und 4 Euro. Vielleicht könnte ich einen Jumper einbauen, der zwischen A3 und A2 auswählen läßt. Dann könnte man sich auch eine serielle Schnittstelle nach Wilf konfigurieren. Da müßte ich mal sehen, ob das möglich ist.
Viele Grüße!
Joachim


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Re: Eine serielle Schnittstelle für den ZX81

Beitrag von Joachim » 20.07.2017, 16:04

Hallo Siggi,
ich habe mir die Schaltung von Wilf nochmals angeschaut: Hat diese Schaltung schon mal jemand aufgebaut? Der Clock-Impuls kommt offensichtlich vom ZX81 zum Pin 20 des 8251. Und dann noch: bei meinen Tests, ZXserial noch schneller zu machen, habe ich es auch mit dem 4,9152 Mhz-Quarz versucht. Den mag der 8251 garnicht. Da ist seine Grenze erreicht. Mag sein, dass es der 71051 schafft oder durch Zufall ein 8251. Aus diesen beiden Feststellungen komme ich zu dem Schluss: wenn das funktioniert (ZX81-CLCK verwenden und schnelleren Quarz), dann könnte man eine Version von ZXserial entwerfen, mit der man höhere Baudraten erreicht. Darum meine Frage, wer diese Schaltung schon hat.
Allerdings: Eigentlich ist es nicht die Baudrate, die über die Übertragungsgeschwindigkeit entscheidet, sondern der Zeddy ;)

Edit: Ich hätte gleich im Datenblatt nachsehen sollen:
Der Takteingang wird für interne Datentransfers benutzt und muss nicht mit dem Baudratentakt identisch sein. Diese Taktrate muss aber dreißigmal so hoch sein wie die Baudrate bzw. 4,5mal so hoch für asynchronen Betrieb.
Viele Grüße!
Joachim


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