Brauche einen Kludge für einen DC Designfehler

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QLvsJAGUAR
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Brauche einen Kludge für einen DC Designfehler

Beitrag von QLvsJAGUAR » 26.10.2018, 15:10

Hallo Experten,

ich habe hier ein Gerät, welches einen Designfehler im DC Eingangsbereich hat. Externes Netzteil. Betriebsspannung ist 24V (maximale Leistung 120W, also 5A). Fällt diese Spannung nun ab, denke unter ca. 19V, so schaltet sich das Gerät sofort aus und „konsumiert“ dann keine Leistung mehr vom Netzteil. Soweit so gut. Fällt die Spannung jedoch nicht wesentlich tiefer – weil das Netzteil bspw. noch Kapazität hat – so lässt sich das Gerät nicht wieder einschalten (dieses ist quasi gefangen in einem undefinierten Zustand). Am Gerät selber möchte ich (vorerst) nichts verändern.

Ich suche nun eine Lösung (Schaltung/Bauteil), welche ich in das DC Kabel „einhängen“ kann und welche beim Spannungsabfall unter eine (zu definierende) untere Grenze (bspw. 19V), die Spannungsversorgung automatisch unterbricht und erst wiederherstellt, wenn die Spannung wieder über eine (zu definierende) obere Grenze (bspw. 23V) steigt.

Hat etwa jemand eine Idee, einen Vorschlag, eine Lösung, eine Schaltung?

Gruss&Dank,
Urs
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Re: Brauche einen Kludge für einen DC Designfehler

Beitrag von siggi » 26.10.2018, 18:12

Also so 'ne Spannungsüberwachung läßt sich sicher aufbauen (z. B. mit RESET-Controller IC). Aber muß es so aufwändig sein?
Reicht nicht ein zuätzlicher Lastwiderstand (1-2 kOhm) am Ausgang des Netzteils, der dessen Lade-Elkos nach Ausschalten langsam entlädt und damit den Rest des Systems aus dem undefinierten Zustand rausholt? Dauert vielleicht ein paar Minuten, aber ist am einfachsten.

Gruß
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Re: Brauche einen Kludge für einen DC Designfehler

Beitrag von tofro » 26.10.2018, 18:57

Du könntest natürlich einen billigen chinesischen Step-up-Wandler in die Versorgungsspannung einschleifen und damit sicherstellen, dass die Spannung nie unter 24V abfällt. Die kosten, sofern dein Gerät keine riesigen Ströme zieht, ein paar Euro bei e-Bay.

Tobias
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Re: Brauche einen Kludge für einen DC Designfehler

Beitrag von QLvsJAGUAR » 29.10.2018, 10:46

Danke für die Tipps.

Hauptursache ist kurzer Stromausfall auf AC Seite, welcher vom Netzteil teilweise pariert wird, vom Gerät jedoch nicht gebührend verkraftet wird.

Das mit langsamer Entladung habe ich schon probiert, die Entladung dauert dann rund 20 Sekunden. Ist mir zu lange.

Step-Up-Wandler, ist das wirklich der richtige Ansatz. Denn das Gerät zieht immer zwischen 40 und 100 Watt und wie wäre das Verhalten, wenn AC sagen wir 3 Sekunden ausfällt? Dann kommt wohl auch kein Saft mehr aus den Elkos des Netzteils und der Step-Up-Wandler kann dann die 24V nicht mehr bringen. Was macht er dann? Bringt er 0V oder Restströme?
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Re: Brauche einen Kludge für einen DC Designfehler

Beitrag von tofro » 29.10.2018, 13:28

OK. Für 40 bis 100 Watt it ein Step-Up sowieso zu aufwendig. Da sind die Chinesischen Billigdinger überfordert.

Wäre die Leistung nicht so hoch, würde so ein Ding prinzipbedingt auf 0V runtergehen, wenn es den Strom nicht mehr liefern kann.

Tobias
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Re: Brauche einen Kludge für einen DC Designfehler

Beitrag von ingo » 29.10.2018, 16:04

Ich würde in Reihe zur Betriebsspannung einen PMOS (-Kanal-Feldeffekttransistor) z.B. IRF5210 ( http://www.segor.de/#Q=IRF5210&M=1 ) schalten, Source an + vom Netzteil, Drain an den Verbraucher und ans Gate eine passende Triggerschaltung. Einen kommerziellen Baustein dafür kenne ich nicht - ich würde mir eine solche Schaltung selbst zusammenlöten.

Gruß Ingo.
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