ZXpand und ZXblast zusammen?

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mrtinb
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ZXpand und ZXblast zusammen?

Beitrag von mrtinb » 13.01.2019, 14:11

Ich habe sowohl den ZXpand als auch den ZXblast und mag sie beide sehr. ZXpand ist gut für die Handhabung von SD-Karten und ZXblast eignet sich hervorragend für große Programme wie Zeditor.

Aber ich kann nicht beide gleichzeitig verbinden. Beide bestehen darauf, die volle Kontrolle zu übernehmen.

So trennen und die Karten verbinden trägt viel die Hardware.

Kann ich eine Karte hardwaremäßig deaktivieren, ohne sie zu trennen? Wenn ich CD4066-ICs an jedem Pin jeder Karte anschließe, sind das viele CD4066s.
Martin
ZX81, Lambda 8300, Commodore 64, Mac G4 Cube

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Paul
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Re: ZXpand und ZXblast zusammen?

Beitrag von Paul » 13.01.2019, 14:42

Für jede Karte einen ZX81? Das ist meine Lösung.
Liebe Grüße Paul
Theoretisch ist zwischen Theorie und Praxis kein Unterschied.
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Re: ZXpand und ZXblast zusammen?

Beitrag von schombi » 13.01.2019, 17:00

Was, Du hast mehr als einen Rechner??? :wink:

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Joachim
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Re: ZXpand und ZXblast zusammen?

Beitrag von Joachim » 13.01.2019, 18:22

Hallo Martin!
Wenn es auf den Karten jeweils einen Eingang gäbe, der bei einer bestimmten Bedingung (Hi oder lo) die Freigabe der Karte regelt, dann könntest du das mit einem Schalter oder der Poke-Karte machen. Vielleicht könnten dir dabei die Entwickler helfen. Leider habe ich auf dem Schaltplan zum ZXblast keinen Einstiegspunkt gefunden. Ich stecke aber auch nicht in der Materie ;)
Dann gäbe es noch die Möglichkeit, eine Bustreiberplatine dazwischenzuhängen, bei der man die Treiberbausteine (74LS245) gemeinsam am Freigabepin auf hi oder lo schaltet. Damit müßte man jede Ansteckplatine zu- oder abschalten können. Im Prinzip deine Lösung mit 4066, aber eben mit jeweils 8 Ein-Ausgängen und der Möglichkeit der Richtungsumschaltung für die Daten D0-D7 mit /RD. Auch da könnte man die Poke-Karte verwenden, weil man dann vom Programm aus die Platinen ein/ausschalten könnte. Dann das Ganze noch auf eine schmalen Platine. Wäre aber ein eigenes Projekt und es ging nur mit einem ZX81, der auch ohne Ansteckplatinen laufen würde - also mit ROM und mindestens 1k-RAM.
Viele Grüße!
Joachim


ZX80, ZX81, ZX-Spectrum, ZX96, ZX2000, ZXmore, ZX81NU, Blauer Engel, AX81

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Re: ZXpand und ZXblast zusammen?

Beitrag von mrtinb » 14.01.2019, 07:58

Paul hat geschrieben:
13.01.2019, 14:42
Für jede Karte einen ZX81? Das ist meine Lösung.
Das bedeutet doppelte Stromversorgung, Bildschirm und Tastatur.

Es scheint eine einfachere Aufgabe zu sein, einen Umschalter für Stromversorgung, Tastatur und Composite-Verbindung zu erstellen.
Martin
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Re: ZXpand und ZXblast zusammen?

Beitrag von Paul » 14.01.2019, 08:30

mrtinb hat geschrieben:
14.01.2019, 07:58
Es scheint eine einfachere Aufgabe zu sein, einen Umschalter für Stromversorgung, Tastatur und Composite-Verbindung zu erstellen.
Das sind auf jeden Fall weniger Leitungen und diese sind wesentlich weniger kritisch als Adress und Datenleitungen. Also sicherer.
Falls die Tastatur wegen der Länge der Leitungen Probleme macht kann man an den Zeddys die Tastatur-Dioden gegen Transistoren tauschen.
Viel Erfolg
Paul
Benötigst du einen weiteren ZX81? Dann bitte PN an mich.
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Re: ZXpand und ZXblast zusammen?

Beitrag von siggi » 14.01.2019, 09:55

mrtinb hat geschrieben:
13.01.2019, 14:11
Kann ich eine Karte hardwaremäßig deaktivieren, ohne sie zu trennen? Wenn ich CD4066-ICs an jedem Pin jeder Karte anschließe, sind das viele CD4066s.
Hallo Martin
meines Erachtens müßte es ausreichen, die /MREQ-Leitung zu unterbrechen (und bei der deaktivierten Karte auf HIGH zu legen). Damit wird eine Karte weder ihr ROM noch ihr RAM aktivieren, allenfalls ihre I/O-Ports könnten noch genutzt werden. Vielleicht muß beim ZxBlast auch die /NMI-Leitung unterbrochen werden, der hängt sich ja in die NMI-Routine rein ...

Damit hat man aber nur das Ram der aktiven Karte zur Verfügung (also nur 32K bei ZxPand). Wenn man mit ZxPand das Ram des ZxBlast nutzen will, muß man /MREQ abhängig von der Adresse (und /M1) umschalten, damit man mal im Zxpand-, mal im ZxBlast-Ram werkeln kann.

Gruß
Siggi

PS: Ggf. auch die /IORQ-Leitung umschalten, falls I/O-Konfikte auftreten ....

Nachtrag: wie hast Du denn die beiden angeschlossen? An eine Mini-Backplane?
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Re: ZXpand und ZXblast zusammen?

Beitrag von mrtinb » 14.01.2019, 10:15

siggi hat geschrieben:
14.01.2019, 09:55
meines Erachtens müßte es ausreichen, die /MREQ-Leitung zu unterbrechen (und bei der deaktivierten Karte auf HIGH zu legen). Damit wird eine Karte weder ihr ROM noch ihr RAM aktivieren, allenfalls ihre I/O-Ports könnten noch genutzt werden. Vielleicht muß beim ZxBlast auch die /NMI-Leitung unterbrochen werden, der hängt sich ja in die NMI-Routine rein ...
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sollten /MREQ und /NMI angeschlossen sein, wenn die Karte aktiviert ist, und bei Deaktivierung auf HIGH gesetzt werden. Alle anderen Pins können angeschlossen werden.
Martin
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Re: ZXpand und ZXblast zusammen?

Beitrag von siggi » 14.01.2019, 10:40

Ja, wobei ich statt Analogschalter eher (schnelle) digitale Gatter nehmen würde (auch /NMI ist aus Sicht des ZxBlast ein digitaler Ausgang des ZX81).

Erstmal nur /MREQ deaktivieren. Nur falls notwendig, auch /NMI deaktivieren (möglicherweise ist ZxBlast beim /NMI sehr zeitkritisch, wobei dann ein Delay im Schalter stören könnte).

Gruß
Siggi

Nachtrag: vielleicht erstmal mit normalem mechanischem Umschalter probieren ....
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